Getreide

Die Unkrautregulierung erfolgt üblicherweise per Hackstriegel. In der Regel führt man zwei Arbeitsgänge aus, bei Roggen eher weniger (teilweise überhaupt nicht), bei Weizen auch mal drei, etwas beim Kämmen von Klettenlabkraut. Generell ist von zu häufigem Striegeln abzuraten, weil es für die Kulturpflanze mit  Stress verbunden ist und kaum zusätzliche positive Effekte bringt. Vor allem auf schweren Böden, bei denen die Wirkung des Hackstriegels oft an seine Grenzen stößt, ist auch das Hacken in Getreide eine Alternative.

Die Ernte unterscheidet sich im ökologischen Getreidebau nur unwesentlich von den notwendigen Arbeitsschritten im konventionellen Bereich. Zu beachten sind lediglich eine meist etwas frühere Abreife  durch die geringere Stickstoffversorgung und ein etwas höherer Unkrautsamenbesatz, der Feuchtigkeit in das Erntegut bringt, und mehr Sorgfalt bei Reinigung, Belüftung und gegebenenfalls auch bei der Trocknung erfordert.

Letzte Aktualisierung 28.03.2017

Biologischer Landbau: Grundprinzipien und gute Praxis

Das Dossier erläutert die Grundlagen des Biolandbaus und zeigt auf, wie diese in der Praxis angewendet werden. Die Publikation ist eine wertvolle Informationsquelle für Landwirtinnen und Landwirte mit Interesse an der Umstellung auf biologischen Landbau.

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