Nutzungsverfahren

Grünlandnutzung

Grünland nimmt mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland ein. Die häufig absoluten Grünlandstandorte liegen in der norddeutschen Tiefebene und im Alpenvorland und lassen wegen Grundwasserabstand oder Hanglage keine ackerbauliche Nutzung zu. Wirtschaftlich gesehen ist es die Basis der Rinderhaltung. 

Nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftete Flächen sind reich an verschiedenen Pflanzenarten (20-60 verschiedene Pflanzenarten). Somit bieten sie auch vielen Tieren die Möglichkeit, sich anzusiedeln. Die ganzjährige Pflanzendecke schützt den Boden außerdem vor Erosion und Nährstoffauswaschung.

Ob das Grünland als Weide, Mähweide oder Wiese genutzt wird, hängt von den Standortverhältnissen, der Geländetopologie und den betrieblichen Gegebenheiten ab. Die reine oder überwiegende Weidenutzung bietet sich auf Standorten an, auf denen der Einsatz von Maschinen problematisch ist. Eine Nachmahd wird dennoch meist erforderlich sein, um die Ausbreitung unerwünschter Gräser zu vermeiden.

Schädlinge online bestimmen

Zu den Bestimmungshilfen

Biologischer Landbau: Grundprinzipien und gute Praxis

Das Dossier erläutert die Grundlagen des Biolandbaus und zeigt auf, wie diese in der Praxis angewendet werden. Die Publikation ist eine wertvolle Informationsquelle für Landwirtinnen und Landwirte mit Interesse an der Umstellung auf biologischen Landbau.

Zum Dossier

Nach oben
Nach oben