Biopark

Biopark

Folgende Erzeugungsbereiche werden durch die Biopark-Richtlinien geregelt: Landwirtschaft und Gartenbau.

Biopark-Richtlinien zum Pflanzenbau, die über die EU-Öko-Verordnung hinausgehen

Vergleich EU-Öko und Biopark – Tierhaltung

Über Biopark

Biopark wurde in Mecklenburg-Vorpommern von Landwirtinnen und Landwirten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegründet. Der überwiegend in Ostdeutschland agierende Verband zählt zahlreiche flächenstarke Betriebe zu seinen Mitgliedern, sodass sich eine durchschnittliche Betriebsgröße von 268 Hektar (Stand 1.1.2019) ergibt. Mehr als 300 Biopark-Betriebe wirtschaften in Naturschutzgebieten. Auf Initiative von Biopark wurde die erste gentechnikfreie Region in Deutschland gegründet.

Biopark hat gemeinsam mit der Umweltorganisation WWF und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. den Naturschutzstandard "Landwirtschaft für Artenvielfalt" entwickelt. Entsprechend eines Kataloges werden in den beteiligten Biopark-Betrieben Naturschutzmaßnahmen auf dem Acker, im Grünland und bei Landschaftsstrukturen umgesetzt und durch eine naturschutzfachliche Beratung begleitet.

Anzahl Mitglieder

Etwa 400 Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften 107.050 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (Stand 1.1.2019, Quelle BÖLW). Hinzu kommen 100 Verarbeiterinnen und Verarbeiter und Händlerinnen und Händler.

Beiträge und Kosten

Der Mitgliedsbeitrag für Erzeugerinnen und Erzeuger setzt sich aus einer einmaligen Aufnahmegebühr (50 Euro) einer jährlichen Grundgebühr (50 Euro) und einem jährlichen Mindestbeitrag je Fläche (2,50 Euro/Hektar LN) und Tier (Wiederkäuer/Pferde = 1 Euro/Großvieeinheit, Schweine = 2,50 Euro/GVE, Geflügel = 5 Euro/GVE) zusammen. Je nach Betriebsfläche werden noch Abschläge gewährt. Der maximale Jahresbeitrag je Betrieb liegt bei 7.800 Euro.

Vermarktung

Biopark-Mitglieder können ihre Erzeugnisse mit dem Biopark-Zeichen kennzeichnen und bewerben. Die Nutzung der Biopark-Warenzeichen ist für zertifizierte Betriebe und Unternehmen kostenlos. Es muss jedoch ein Zeichennutzungsvertrag unterzeichnet werden. Den Betrieben steht es frei, ihre Produkte über Biopark-Partnerorganisationen (zum Beispiel Biopark Markt GmbH) zu vermarkten.

Kontrollen

Mindestens einmal pro Jahr nach EU-Öko-Verordnung und nach Verbandsrichtlinien durch eine unabhängige Kontrollstelle. Zusätzlich sind unangemeldete Stichprobenkontrollen möglich.

Kontaktdaten

Biopark e. V.

Rövertannen 13, 18273 Güstrow
Tel.: +49 (0)3843 24 50 30

E-Mail: info@biopark.de
Internet: www.biopark.de

Letzte Aktualisierung 08.01.2020

KTBL: Umstellungsplaner

Excel-Planungstool

Ist der Ökolandbau für meinen Betrieb eine Alternative?

Webseite des KTBL

Umstellungsbroschüre NRW

Leguminosen. Foto: Thomas Stephan, BLE

Umstellen auf ökologische Landwirtschaft

Stand: Dezember 2019

Ökolandbauportal NRW

Nach oben