Gäa

Gäa

Folgende Erzeugungsbereiche werden durch die Gäa-Richtlinien geregelt: Landwirtschaft und Gartenbau, Aquakultur, Bienenhaltung, Wachteln und Tauben, Gehegewild und Wildfruchtsammlung.

Gäa-Richtlinien zum Pflanzenbau, die über die EU-Öko-Verordnung hinausgehen

Vergleich EU-Öko und Gäa – Tierhaltung

Über Gäa

Gäa zählt mit knapp 400 Mitgliedern zu den kleineren Verbänden in Deutschland. Das bietet den Vorteil kurzer Wege. Anfängliches Ziel von Gäa war es, den ökologischen Anbau in den neuen Bundesländern zu fördern. Insofern liegt der überwiegende Teil der Mitgliedsbetriebe im Osten Deutschlands. Gäa-Betriebe sind aber inzwischen in ganz Deutschland sowie in Südtirol zu finden. Seit 2016 kooperiert Gäa mit Bioland, sodass beide Verbände ähnliche Richtlinien, Zertifizierungsverfahren und Beitragssysteme haben. In der Partnerschaft bleiben beide Verbände jedoch weiterhin eigenständige Vereine mit ihren jeweiligen Markenzeichen.

Gründung

1988

Anzahl Mitglieder

385 Betriebe bewirtschaften 34.120 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (Stand 1.1.2019, Quelle BÖLW). Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen aus Verarbeitung und Handel.

Beiträge und Kosten

Das Beitragssystem ist identisch mit dem von Bioland. Es umfasst mit verschiedenen Beitragsstufen, Intensitäts- sowie Standortfaktoren ein sehr komplexes System, um den unterschiedlichen Betriebstypen und Standorten gerecht zu werden. Umstellungsinteressierte erhalten bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch Auskunft über den Mitgliedsbeitrag.

Vermarktung

Gäa-Mitglieder können ihre Erzeugnisse mit dem Gäa-Warenzeichen kennzeichnen und bewerben. Für Landwirtschaftsbetriebe fallen keine Lizenzgebühren an. Absatz und Handel liegen in den Händen der Betriebe. Bundesweit stehen verbandsnahe Erzeugergemeinschaften für die Vermarktung zur Verfügung, die auf Gäa-Vorgaben kontrolliert werden.

Kontrollen

Mindestens einmal pro Jahr nach EU-Öko-Verordnung und nach Verbandsrichtlinien durch eine unabhängige Kontrollstelle. Zusätzliche Stichprobenkontrollen möglich. Auf allen tierhaltenden Betrieben findet einmal jährlich eine verbindliche Tierwohlkontrolle statt.

Kontaktdaten

Gäa e.V. - Vereinigung ökologischer Landbau

Brockhausstrasse 4, D-01099 Dresden
Tel: +49 (0)351 401 23 89

E-Mail: info@gaea.de
Internet: www.gaea.de

Gäa Regionalbüro Thüringen
Ute Baumbach
Schlachthofstraße 8-10, 99423 Weimar

Tel.: +49 (0)3629-777 81 86
E-Mail: ute.baumbach@gaea.de

Gäa Regionalstelle Bayern
Dr. Ulrich Hampl
Weiherstraße 8, 86946 Vilgertshofen-Pflugdorf

Tel.: +49 (0)8194-9329140, Mobil: +49 (0)176-28622806
E-Mail: kontakt@ulrich-hampl.de

 

Letzte Aktualisierung 08.01.2020

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