Regionale-Wertschöpfungskette

Dossier: Regionale Wertschöpfungsketten

Partnerschaftlich, Vertrauen, Respekt – diese Begriffe fallen häufig, wenn Petra Sandjohann und Bernhard Schreyer von der Zusammenarbeit mit den regionalen Verarbeitungsunternehmen erzählen. Das Paar leitet gemeinsam das Schloss Gut Obbach bei Schweinfurt, ein Bio-Betrieb mit 275 Hektar Fläche und zwölf Mitarbeitenden. Gemeinsam mit einem Müller und Bäcker sowie einer Mälzerin und einem Brauer werden die Erzeugnisse regional aufbereitet und mit dem Logo des Gutes Obbach vermarktet.

Die Ware wird im hofeigenen Laden und an den Naturkost- und Lebensmitteleinzelhandel im Umkreis von etwa 50 Kilometern verkauft. Seit kurzem werden die Produkte auch in Küchen von Kindergärten und Kitas in der Umgebung verwendet. Über die Vorteile und Herausforderungen entlang der regionalen Wertschöpfungskette berichten die Beteiligten in den folgenden Beiträgen.

Verschiedene Produkte des Schloss Gutes.

01.12.2020Landwirtschaft

Mehr Wertschöpfung auf dem Betrieb

Das Schloss Gut Obbach setzt nicht erst seit der Corona-Pandemie auf Regionalität. Seit über 20 Jahren lässt das Bio-Gut seine Erzeugnisse von kleinen, lokalen Verarbeitungsunternehmen veredeln und vermarktet die Produkte unter eigenem Logo – mit großem Erfolg!

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Gruppenbild von vier Menschen.

02.12.2020Verarbeitung

Handwerk – wichtiger Teil der Wertschöpfungskette

Regionale Wertschöpfungsketten können gerade handwerklichen Verarbeitungsbetrieben neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen. Das Beispiel vom Schloss Gut Obbach zeigt, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen bei der Herstellung von Bio-Brot und -Bier Vorteile für alle bringen kann.

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Produkte vom Schloss Gut Obbach im Supermarktregal

02.12.2020Handel

Handel – Vorteile regionaler Wertschöpfungsketten

Die Nachfrage nach regionalen Bio-Lebensmitteln nimmt stetig zu. Der Lebensmitteleinzelhandel kann ein geeigneter Partner in der regionalen Wertschöpfungskette sein. Zwei Verantwortliche aus dem Lebensmitteleinzelhandel berichten von ihren Erfahrungen mit der Vermarktung der Produkte von Schloss Gut Obbach.

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Zwei Kinder am Mittagstisch.

01.12.2020Außer-Haus-Verpflegung

Kita-Verpflegung – aus der Region auf den Teller

Bisher vermarktet das Schloss Gut Obbach seine eigenen Bio-Produkte vor allem an Naturkostfachgeschäfte, den Lebensmitteleinzelhandel und über Hofläden in der Region. "Mit der Vermarktung in Richtung Außer-Haus-Verpflegung haben wir gerade erst angefangen", weiß Petra Sandjohann vom Schloss Gut. Doch diese Beispiele könnten Schule machen.

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Bierflaschen auf einem Tisch.

01.12.2020Bio im Alltag

Produkte aus der Region

"Bio von hier" – das gelingt am besten mit regionalen Wertschöpfungsketten. Wie die praktisch funktionieren, zeigen wir an drei besonderen Produkten des Schloss Gut Obbach. Im Hofladen des ausgezeichneten Naturland-Betriebes gibt es Gutsbrot und Gutsbier made in Franken. Und Brotaufstrich aus heimischen Sonnenblumenkernen.

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Kommt für Ihren Betrieb eine Beteiligung an regionalen Wertschöpfungsketten in Frage?

  • Ja.:
    61.54% (16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer)
  • Nein.:
    11.54% (3 Teilnehmerinnen und Teilnehmer)
  • Ich beteilige mich bereits mit meinem Betrieb an einer regionalen Wertschöpfungskette.:
    26.92% (7 Teilnehmerinnen und Teilnehmer)

Was denken Sie?

Uns interessiert Ihre Meinung zum Thema Bio-Wertschöpfungsketten. Was ist aus Ihrer Sicht wichtig, um regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen oder zu stärken? Welche Hilfe oder Informationen brauchen Sie konkret? Haben Sie bereits Erfahrungen gemacht, was gut lief und was nicht?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@oekolandbau.de. Wir freuen uns auf Ihre Meinung, Fragen, Ideen und Anregungen!


Film ab: Schloss Gut Obbach – Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2020


BÖLN-Förderungen von Bio-Wertschöpfungsketten


Letzte Aktualisierung 03.12.2020

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