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Bio-Anteil in öffentlichen Küchen auf 20 Prozent erhöhen

Auf der BIOFACH, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg, hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, ihre Informationsinitiative "BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen" vorgestellt.

Gruppenbild mit Ministerin Klöckner die ein Schild hält. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.

Vorstellung der Informationsinitiative "BioBitte" mit Bundesministerin Julia Klöckner am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf der BIOFACH. Foto: @BMEL/Photothek/Zahn

Im Rahmen der Initiative stellt das Ministerium zielgruppenspezifische Informationsmaterialien bereit. Akteure aus Politik, Verwaltung und Praxis erhalten passende Angebote, die sie dabei unterstützen, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen. Ziel der Initiative ist es, den Bioanteil in öffentlichen Küchen auf 20 Prozent und mehr zu erhöhen. Schon jetzt fordern immer mehr Städte und Gemeinden in den Ausschreibungen für die Schul- und Kitaverpflegung einen Bioanteil von zehn bis 20 Prozent, teilweise auch mehr. Auch sie sollen in diesem Prozess unterstützt werden.

Julia Klöckner: "Insbesondere unsere Kommunen können mit dem großen Bereich der Kita- und Schulverpflegung hier eine Vorbildrolle einnehmen. Die Verwendung von Biolebensmitteln muss dabei nicht zwangsläufig zu teureren Preisen in der Kantine führen. Mit unserer Aufklärung wollen wir auch zeigen, wie Bio bezahlbar für alle angeboten werden kann."

Aufgrund des großen Warenumsatzes hätten öffentliche Einrichtungen nicht nur einen relevanten Einfluss auf die Nachfrage nach ökologischen Erzeugnissen, sondern auch eine große Vorbild- und Multiplikatorenfunktion für die Privatwirtschaft – und auch die privaten Haushalte, so die Ministerin weiter.

Hintergrund

Die Förderung des Einsatzes von Bioprodukten in der Außer-Haus-Verpflegung ist ein Maßnahmenschwerpunkt der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Die Informationsinitiative bietet Hintergrundinformationen und Handlungshilfen, um die Umstellung auf mehr Biolebensmittel zu erleichtern und ermöglicht den Akteuren bei lokalen und überregionalen Veranstaltungsformaten in Austausch zu treten. Unter www.bio-bitte.info finden Interessierte regelmäßig aktuelle Informationen, Wissenswertes und praktische Tipps.

Quelle: Pressemitteilung des BÖLN

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