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BioWest und BioOst werden verschoben – neue Termine im Sommer

Die Frühjahrs-BioMessen BioWest (ursprünglich 19. April in Düsseldorf) und BioOst (ursprünglich 26. April in Leipzig) werden aufgrund der aktuellen Situation, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, verschoben. Damit schaffen die Veranstalter mit einem klaren Statement Planungssicherheit für alle Beteiligten und reagieren angemessen auf die neuesten Sicherheitsbewertungen.

"Die Sicherheit der Besucher und Aussteller hat oberste Priorität für uns", erklärt Veranstalter Wolfram Müller. "Wir haben die Entwicklungen intensiv verfolgt und waren von Anfang an im direkten Dialog mit Messegesellschaften und Behörden vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt ist klar, dass verantwortungsvoll Handeln bedeutet, die Veranstaltungen nicht im April stattfinden zu lassen", erklärt Veranstalter Matthias Deppe. Eine Absage der Veranstaltungen hätte zu keinem Zeitpunkt im Raum gestanden, so die beiden Messe-Macher. "Ein wichtiger Aspekt zur Bewältigung der Corona-Krise wird sein, zu gewährleisten, dass das wirtschaftliche Leben und Handeln weitergeht", erklärt Wolfram Müller. "Die BioMessen sind für die Aussteller und ihre Dienstleister sowie Tausende von Besuchern gesetzt, das haben uns auch Branchenverbände und Aussteller, mit denen wir Vorab-Gespräche geführt haben, klar signalisiert."

Grundsätzlich bleiben alle Buchungen für Messestände und Zubehör bestehen. Die neuen Termine sind in der letzten Abstimmungsphase und werden zeitnah veröffentlicht. Sie werden im Juni liegen.

Über die BioMessen

Die BioMessen sind eine Angebots- und Kommunikationsplattform für die Akteurinnen und Akteuer der deutschen Bio-Branche. Sie richten sich ausschließlich an Fachbesucherinnen und Fachbesucher, unter anderem aus Naturkost- und Reformwarenhandel, Bio-Supermärkten, selbstständigem Lebensmitteleinzelhandel, Spezialitätenhandel, Gastronomie- und Großverbraucher. Aussteller sind sowohl die bundesweiten Lieferanten des Bio-Fachhandels aus den Bereichen Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik sowie der entsprechende Großhandel.

Hinzu kommen regionale Anbieter wie zum Beispiel Winzer, Käsereien, Imker. Mit individuellen und authentischen Produkten leisten diese oft handwerklich arbeitenden Betriebe einen unverzichtbaren Beitrag zur Vielfalt und Lebendigkeit des qualitativ hochwertigen Bio-Lebensmittelangebots. Auf Gemeinschaftsflächen präsentieren sich die Anbauverbände des ökologischen Landbaus (unter anderem Bioland, Biokreis, Demeter, Naturland) mit zahlreichen Unterausstellern. Angebote aus dem Reformwarenbereich werden auf der Sonderfläche ReformWelt unter Schirmherrschaft der Reformhaus eG gebündelt. Alle auf den BioMessen ausgestellten Produkte unterliegen klaren Kriterien und Zertifizierungsanforderungen. Diese orientieren sich an den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren BNN e. V., der auch Schirmherr der Veranstaltung ist. Alle vier BioMessen finden klimaneutral statt.

Quelle: Pressemitteilung BioMessen

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