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01.12.2016

Hamburg wird Bio-Stadt

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Am 1. Dezember tritt die Freie und Hansestadt Hamburg dem Bio-Städte-Netzwerk bei und plant unter anderem eine Vergrößerung der Bio-Anbauflächen und damit einhergehend eine Zunahme von Anbieterinnen und Anbietern von ökologisch erzeugten Produkten.

Gleichzeitig soll damit den Ansprüchen der Verbraucherinnen und Verbraucher an die Bio-Erzeugung und Verarbeitung, aber auch dem Wunsch nach nachvollziehbaren Bio-Handelsketten und kurzen Transportwegen entsprochen werden.

Eines der grundsätzlichen Ziele des Bio-Städte-Netzwerkes ist es bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkten, insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Biolebensmittel zu setzen. Außerdem soll im Rahmen der Wirtschaftsförderung die Bio-Branche vernetzt, die regionale Wertschöpfung gestärkt und weitere Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche geschaffen werden. Es geht auch darum, die Zusammenarbeit zwischen Großstädten und ihrem Umland zu intensivieren. Die Kommunen arbeiten daran, als wichtiger Akteur der Landwirtschaftspolitik wahrgenommen und unterstützt zu werden.

Dieter Beger, Vorstand des Ökomarkt e.V. begrüßt die Neuausrichtung der Hamburger Agrarpolitik: "Mit dem 'Agrarpolitischen Konzept' und dem Beitritt zum Bio-Städte-Netzwerk hat der Senat eine Stärkung des ökologischen Landbaus beschlossen. Wir verstehen die Entwicklung zur Bio-Stadt Hamburg als einen langfristigen Prozess bei dem es neben der Wirtschafts- und Absatzförderung vor allem auch darum gehen muss, die Verbraucherinnen und Verbraucher mitzunehmen. Mit unser 30-jährigen Erfahrung in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum ökologischen Landbau und seinen Produkten tragen wir gerne unseren Teil dazu bei, die grundsätzlichen Ziele des Bio-Städte-Netzwerkes auch in Hamburg umzusetzen und damit die Hansestadt ökologischer zu machen."

Jeder Verbraucher und jede Verbraucherin unterstützt mit dem Kauf von regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln den Klimaschutz. Sind die Produkte aus ökologischem Landbau, ist besonders für den Schutz von Boden, Wasser und Luft sowie dem Tierwohl gesorgt.

"Verbraucher und Verbraucherinnen sind Teil des Wirtschaftskreislaufs und nicht ohnmächtig wenn es darum geht, die Welt in der wir leben wollen mit zu gestalten. Der Ökomarkt e.V. zeigt allen interessierten Altersgruppen ganz praktisch auf, was den Ökologischen Landbau auszeichnet und wie eine ressourcenschonende Ernährungsweise einfach möglich ist.", betont Dieter Beger.

Quelle: Pressemitteilung Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V.