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Lupinennetzwerk sensibilisiert für heimischen Anbau

Nach fünf Jahren endet die Förderung durch die Eiweißpflanzenstrategie des Bundes für das Lupinennetzwerk. Insgesamt 50 Betriebe haben einen erfolgreichen Anbau sowie Verwertungsmöglichkeiten der anspruchsvollen Eiweißpflanzen demonstriert.

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Nach fünf Jahren endet die Förderung durch die Eiweißpflanzenstrategie des Bundes. Auf der Abschlussveranstaltung in der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich: Die öffentliche Wahrnehmung von Lupinen steigt in Zeiten der Klimadiskussion. Züchtung, Verarbeitung und Erweiterung der Wertschöpfungskette bleiben jedoch eine Herausforderung.

Insgesamt 50 Betriebe haben in den vergangenen fünf Jahren Unternehmensstrategien für den Einsatz von Lupinen entwickelt und damit einen erfolgreichen Anbau sowie Verwertungsmöglichkeiten der anspruchsvollen Eiweißpflanzen demonstriert. Das Spektrum ging dabei von der Saatguterzeugung über den Einsatz in der Milchvieh- und Schweinefütterung bis zur Vermarktung der Lupinen für die Herstellung von Lebensmitteln.
Leguminosen als Klimaschutz-Baustein

Mit insgesamt 2,25 Millionen Euro hat das Bundeslandwirtschaftsministerium das Lupinennetzwerk über seine Eiweißpflanzenstrategie gefördert. "Die Züchtung für leistungsfähige Sorten, Investitionen in die Verarbeitung zu Lebensmitteln und die Weiterentwicklung der Wertschöpfungsketten bleiben eine Herausforderung. Gleichwohl bin ich zuversichtlich, dass die positiven Leistungen der Lupine insbesondere vor dem Hintergrund anstehender Klimaschutzaktivitäten in Zukunft stärker berücksichtigt werden", so Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Als Projektträger hat die BLE das Lupinennetzwerk in den vergangenen fünf Jahren begleitet. Im Netzwerk aktiv waren Berater und Betriebe aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.  

Als Partner waren neben dem Koordinator, der Landesanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern, auch die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau aus Sachsen-Anhalt, die Landwirtschaftskammern aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, das Leibnitz-Zentrum für Agrarforschungssysteme (ZALF), die LMS Agrarberatung GmbH sowie das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg beteiligt. Auf Länderebene gibt es bereits Ideen für ein Konzept nach Ende der Projektfinanzierung.


Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

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