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03.05.2019

Biopark e.V. wählt neuen Vorstand

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Am 11. April 2019 wählte der ökologische Anbauverband Biopark e.V. auf seiner Mitgliederversammlung im Biohotel auf dem historischen Landgut Stober bei Nauen einen neuen Vorstand.

Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten standen zur Wahl. Neu in den neunköpfigen Vorstand gewählt wurde Anja Holke, wiedergewählt wurden Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, Torsten Hein, Peter-Christian Jantzen, Carsten Niemann, Stefan Puls, Jürgen Piesker, Jens Rasim und Diane Westendorff. Als Vorstandsvorsitzender wurde Jens Rasim gewählt. Seine Stellvertreter sind Peter-Christian Jantzen und Stefan Puls. Der Vorstand wird für drei Jahre gewählt. 

Der neue und alte Verbandsvorsitzende Jens Rasim schilderte in seinem Rechenschaftsbericht, dass der Mitgliederschwund gestoppt wurde und neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Deutschlandweit ist Biopark e.V. der ökologische Anbauverband mit der drittgrößten Anbaufläche. Weiterhin betonte er die gute Zusammenarbeit mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und den anderen deutschen Anbauverbänden. Ein Highlight des noch jungen Jahres 2019 war im Februar die Direkt-Anerkennung von Biopark e.V. durch Bio Suisse, der Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen. Somit können Produkte von Bioparkproduzentinnen und -produzenten nun ohne aufwendige Einzelanerkennungen in die Schweiz geliefert werden. 

Diskutiert wurde weiterhin der Umgang mit dem Wolf und auch dem Biber. Die Mitglieder forderten Schutzmaßnahmen und angemessene Entschädigungszahlungen bei Schäden durch beide Tierarten. 

Der ökologische Anbauverband Biopark e.V. wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet und ist bundesweit aktiv. Biopark-Betriebe wirtschaften vorrangig in Naturschutzgebieten. Mit dem Projekt "Landwirtschaft für Artenvielfalt" engagieren sich Biopark-Mitglieder über die ökologische Wirtschaftsweise hinaus für die Erhaltung und sogar Steigerung der Artenvielfalt im Grünland, auf dem Acker und in anderen Landschaftselementen. Sie erbringen zusätzliche Naturschutzleistungen für bestimmte Zielarten.  

Quelle: Biopark e.V.