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29.08.2019

Start der Bio-Erlebnistage 2019

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Bei den Bio-Erlebnistagen der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. laden Bio-Praktikerinnen und -Praktiker ab dem 31. Oktober zu über 300 Veranstaltungen ein. Die Gäste erhalten unter anderem bei Austellungen und Workshops Einblicke in die ökologische Wirtschaftsweise.

Eine ungefähre Vorstellung von "Bio" hat jeder. Aber was genau bedeutet es, wenn Wiesen, Felder und Tiere "bio" sind? Was macht eine Biobäuerin oder ein Biobauer anders und was passiert im Bioweinberg? Wie arbeitet eine Biokäserei oder eine Biobäckerei? Und wie genau schmeckt "Bio aus Bayern"?

Über 300 Bio-Erlebnistage in ganz Bayern

Vom 31. August 2019 bis zum 6. Oktober 2019 geben über 300 Bio-Erlebnistage in ganz Bayern die Antworten auf diese Fragen. Nach der Devise "Bio mit allen Sinnen erleben!" laden Bio-Landwirtinnen und -Landwirte, Bio-Winzerinnen und -Winzer sowie Bio-Gärtnereien, verarbeitende Bio-Betriebe, Naturkostläden, Bio-Gastronomen und Ökomodellregionen zu sich ein. Bio-Erlebnistage: Das sind Besichtigungen, die tiefe Einblicke in die Arbeitsweise eines Biobetriebes geben und bei denen der Chef oder die Chefin höchstpersönlich alle aufkommenden Fragen beantwortet. Oder geführte Radltouren durch Öko- Modellregionen, bunte Bio-Märkte, Weinproben, Theaterstücke und Ausstellungen. Das reichhaltige Programm der Bio-Erlebnistage bietet Koch- und Backkurse und Gemeinschaftsaktionen wie Honigschleudern oder Apfelernte auf der Streuobstwiese. Und natürlich gibt es bei den Bio-Erlebnistagen jede Menge zu feiern: Auf liebevoll gestalteten Hof- und Erntedankfesten warten neben der köstlichen Biobewirtung auch jede Menge spannende Programmpunkte auf die Besucherinnen und Besucher, bei denen insbesondere Kinder das Leben und Arbeiten auf dem Bio-Hof erkunden können.

Bitte kosten!

Bei allen Veranstaltungen der Bio-Erlebnistage gilt: bitte kosten! In bayerischen Bioprodukten steckt viel Leidenschaft und Verantwortung für die Umwelt. Und klar: Ihr einzigartiger Geschmack und ihre herausragende Qualität lassen sich genau dort, wo sie entstehen, auf ganz besondere Art genießen. Also auf in den Bio-Spätsommer, auf zu unvergesslichen Erlebnissen in und mit der bayerischen ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft!

Hintergrund: 30 Prozent Ökolandbau in Bayern

Bio begeistert, Bio bewegt – in der Stadt wie auf dem Land. Durch die Annahme des Volksbegehrens zur Rettung der Artenvielfalt ist das neue Bayerische Naturschutzgesetz entstanden, das ambitionierte Ziele für den Ausbau des Ökolandbaus in Bayern setzt. Bis zum Jahr 2030 sollen 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche Bayerns ökologisch bewirtschaftet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bayerische Staatsregierung am 30. Juli 2019 angekündigt, die bisherige Initiative BioRegio Bayern 2020 fortzuführen. Das neue Programm "BioRegio 2030" setzt einige neue Schwerpunkte. Zum Beispiel sollen Nachfrage und Absatz für Bioprodukte aus Bayern unter anderem dadurch gesteigert werden, dass insbesondere in den staatlichen Kantinen das Angebot an Bioessen deutlich steigt. Außerdem soll das Bayerische Bio-Siegel durch entsprechende Maßnahmen bekannter gemacht werden und die Bio-Erlebnistage sollen auch künftig den Menschen in Bayern Wissen rund um ökologische Lebensmittel aus Bayern vermitteln.

Partner der Bio-Erlebnistage

Die bayerischen Bio-Erlebnistage sind eine Veranstaltung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. (LVÖ) mit ihren Anbauverbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern) vertritt als Dachverband der Öko-Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des Ökolandbaus in Bayern. Der Ökolandbau und die Öko-Lebensmittelwirtschaft in Bayern stehen für mehr als 50.000 Beschäftigte, mehr als 3 Milliarden Euro Jahresumsatz, über 10.000 landwirtschaftliche Öko-Betriebe auf mehr als 350.000 Hektar Fläche und über 3.000 Öko-Verarbeitungs- und Handelsbetriebe.

Quelle: LVÖ