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27.05.2019

Wissen, das wirkt: Neues aus der Forschung für Bio-Betriebe

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Da ist was los: Der Wissenstransfer-Verbund lädt zu weiteren 60 Veranstaltungen für Akteurinnen und Akteure aus Biolandwirtschaft, -verarbeitung und -handel sowie für Praktikerinnen und Praktiker ein, die nachhaltiger wirtschaften wollen.

Bundesweit organisiert das Netzwerk Veranstaltungen zu aktuellen Themen, wie etwa zum Öko-Acker- und -Gemüsebau, zur Stärkung der Bodenfruchtbarkeit, zu Vermarktungsthemen oder Grünlandverbesserung und Weidehaltung im Öko-Betrieb – und bindet dabei aktuelle Erkenntnisse aus der angewandten Forschung ein. 

"Der Wissenstransfer-Verbund überzeugt mit Relevanz, Praxisnähe und Vielfalt", sagt Projektkoordinatorin Farina Herrmann vom BÖLW. "Die Veranstalter sind nah an den Betrieben und kennen deren drängende Fragen. Mit Erfahrung und Expertise haben sich die Wissenstransferveranstaltungen zum Goldstandard der Wissenskommunikation entwickelt."   Insgesamt organisiert das Netzwerk mit über 50 Fachberaterinnen und -beratern und Koordinatorinnen und Koordinatoren im gesamten Bundesgebiet zuletzt durchschnittlich 250 Veranstaltungen im Jahr. Was die Veranstaltungen besonders wertvoll und wichtig macht, haben wir die Koordinatorinnen und Korrdinatoren und Beraterinnen und Berater in den Verbänden gefragt:

"Die Wissenstransferveranstaltungen sind einfach gut. Sie schaffen Raum und Zeit, um neue Erkenntnisse aus der Forschung vorzustellen und fruchtbare Diskussionen mit den Landwirten zu führen."
Christian Landzettel, Bioland-Fachberatung 

"Das Feedback, was wir nach den Veranstaltungen bekommen, zeigt uns, wie sehr wir mit einem Thema ins Schwarze getroffen haben. Besonders spannend wird es für Praktikerinnen und Praktiker, wenn Wissen aus der Forschung und Erfahrung vom Acker zusammenkommen."
Simone Witzel, Biopark 

"Die Mitarbeiter im Fachhandel stehen in vorderster Reihe, wenn es darum geht, Transparenz zu Öko-Produkten zu schaffen und Weiterentwicklungen im eigenen Geschäft umzusetzen. Mit Wissenstransferveranstaltungen ermöglichen wir es Ladnern und Fachpersonal, ein Stück am Wissensfortschritt teilzuhaben." 
Stephanie Größel, BNN 

"Unsere Teilnehmerzahlen verdeutlichen das starke Interesse an neuen Ansätzen und Methoden. Mit den Forschungserkenntnissen, die in den Fachforen der Messen Agritechnica und Eurotier vorgestellt werden, können neben Öko-Praktikern auch viele umstellungsinteressierte Landwirte erreicht werden." 
Dr. Klaus Erdle, DLG 

"Häufig wünschen sich die Teilnehmer mehr Lösungsansätze für Probleme aus der Praxis oder einfachere Umsetzungsmöglichkeiten für Forschungserkenntnisse. Wissenstransferveranstaltungen sind ein tolles Format, um zwischen Forschung und Praxis zu vermitteln. Sie machen zudem die Grenzen der Forschungsprojekte deutlich und verweisen auf notwendige nächste Schritte."
Felix Klein, ECOVIN 

"Ich halte das Witra-Format für sehr geeignet, weil an solchen Terminen unglaublich viel Wissen vermittelt wird. In einer zunehmend digitalen Informationswelt gewinnt der Austausch von Mensch zu Mensch eine neue Qualität." 
Gesine Mandt, Demeter-Forschungsring 

"Die Veranstaltungen ermöglichen es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in beide Richtungen zu fördern. Bei unseren Wissenstransferveranstaltungen binden wir Praktiker in Seminare ein und holen Wissenschaftler auf den Hof. Durch diese Art Vernetzung entsteht so auch ein langfristiger Mehrwert für alle Beteiligten." 
Ulf Müller, Gäa-Fachberater 

"Eine generelle Herausforderung ist es, aus der großen Masse von Forschungsergebnissen, die für die Praxis Nutzbaren herauszuarbeiten. Das ist sehr anspruchsvoll und die Witra-Veranstaltungen geben uns Beratern hierzu Gelegenheiten und Möglichkeiten."
Stephan Scholz, Naturland-Fachberatung 

"Auf den Veranstaltungen herrscht oft eine sehr positive Atmosphäre. Neben Forschungsimpulsen sind es der Erfahrungsaustausch und die positiven Beispiele der Kolleginnen und Kollegen, die die Landwirte darin ermutigen, selbst zum Gestalter zu werden." 
Manuel Nagel, Stiftung Ökologie und Landbau
 

"Unsere Witra-Fachgespräche sind sehr effiziente und partizipative Formate, die die Branche mit den entscheidenden Stakeholdern ins Gespräch bringen. Hier werden viele Rädchen aufeinander abgestimmt, damit Praxis und Gesellschaft bestmöglich vom Wissensfortschritt profitieren."
Dr. Friedhelm von Mering, BÖLW 

Wann die nächste Wissenstransfer-Veranstaltung in Ihrer Nähe stattfindet, finden Sie ganz einfach online auf www.boelw.de/veranstaltungssuche.  

Hintergrund 

Das Projekt "Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft" wird vom BÖLW koordiniert und durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert. Die Träger der Veranstaltungen sind: Bioland, Biopark, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Bundesverband Naturkost Naturwaren, Demeter-Forschungsring, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, ECOVIN, Gäa, Naturland und die Stiftung Ökologie und Landbau.

Quelle: BÖLW