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11.02.2019

Wissenschaft nährt Praxis: frische Forschung für Biobetriebe

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Im Rahmen des Projektes "Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft" geben 80 bundesweite Veranstaltungen neue Wissensimpulse.

Die Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft lebt von Bäuerinnen und Bauern, Herstellern und Händlern, die mit Entscheidungskraft und innovativen Ideen ihre Betriebe weiterentwickeln. "Neue Wissensimpulse helfen den Bio-Betrieben, ihr volles Potential auszuschöpfen", sagt Farina Herrmann, die das Wissenstransfer-Projekt koordiniert. "Den Landwirten liefern die Veranstaltungen aktuelle Erkenntnisse, um beispielsweise den Folgen der Klimaveränderungen auf dem Acker begegnen kann, wie sich Nährstoffverluste im Winter reduzieren lassen oder welche Faktoren Einfluss auf die Milchqualität haben."

Auch regionale Wertschöpfungsketten stärkt der Wissensaustausch vom Rohstoff bis zur Ladentheke: Die Tagungen, Workshops und Exkursionen bringen neue Erkenntnisse für Erzeuger, Verarbeiter und den (Fach-) Handel, sie finden häufig auf einem Betrieb statt oder binden Praxiserfahrung aktiv ein. So kann neu Gelerntes gleich mit Berufskolleginnen und -Kollegen diskutiert werden.

Wann die nächste Wissenstransfer-Veranstaltung in Ihrer Nähe stattfindet, finden Sie ganz einfach online auf www.boelw.de/veranstaltungssuche

Hintergrund

Das Projekt "Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft" wird vom BÖLW koordiniert und durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert.

Die Träger der Veranstaltungen sind: Bioland, Biopark, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Bundesverband Naturkost Naturwaren, Demeter-Forschungsring, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, ECOVIN, Gäa, Naturland und die Stiftung Ökologie und Landbau.

Quelle: Pressemitteilung des BÖLW