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Soziale, ökologische Marktwirtschaft schützt Bienen

Eine große Tier- und Pflanzenvielfalt ist essenziell für funktionierende Ökosysteme. Klar ist auch, welche drastischen Konsequenzen es hat, wenn Bienen und Insekten massenhaft sterben. Zum Weltbienentag am 20.05.2020 fordert die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) daher, Ökologie und Ökonomie endlich als Einheit zu betrachten und national sowie international die Grundlagen für eine soziale, ökologische Marktwirtschaft zu etablieren.

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"Eine funktionale Marktwirtschaft hat enormes Gestaltungspotential. Das konsequente Einpreisen von Umweltkosten ist der zentrale Hebel, um die Marktwirtschaft ressourcenschonend auszurichten. Wenn die Preise die Wahrheit sagen, generiert der Markt Umweltleistungen. Nur so kann auf Dauer die Biodiversität, und damit unser Überleben, gesichert werden.  Die ökologisch orientierte Lebensmittelmittelwirtschaft zeigt seit Jahrzehnten wie das geht.", so der geschäftsführende Vorstand der AöL, Dr. Alexander Beck.

Bienen sind für die Bestäubung von 75 Prozent der globalen Nahrungsmittelpflanzen und damit auch für Ernährungsvielfalt verantwortlich, Artenvielfalt ist also die grundlegende Voraussetzung für Ernährungsvielfalt. AöL-Mitglieder tun als ökologisch wirtschaftende Unternehmen daher viel für den Erhalt bedrohter Insekten: Rohwaren aus ökologischer Landwirtschaft, die nachweislich die Biodiversität unterstützt, ökologische Weidehaltung von Kühen bei der Molkerei Berchtesgadener Land, naturnahe Gestaltung des Firmengeländes bei Weleda und der Ulrich Walter GmbH, Bienenhotels bei ÖMA Beer, Blühstreifen bei Bionade, Dokumentation der Insektenbestände bei HiPP, sowie viele weitere Beispiele für Biodiversitätsleistungen unserer Mitglieder zeigen dies eindrücklich.

Auch in Zukunft brauchen wir viele Nachahmer solcher Beispiele, denn Biodiversität geht uns alle etwas an. Wir alle haben ein Interesse an zukunftsfähiger Ernährung, funktionierenden Ökosystemen und einer lebenswerten Welt für Kinder und Enkel - und für Bienen.

Quelle: Pressemitteilung AöL (PDF-Dokument)

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