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Vereinigung der Biospitzenköche wächst weiter

Nachhaltigkeit gewinnt in der gehoben Gastronomie an Bedeutung. Das zeigt auch der erst kürzlich eingeführte "grüne Stern" des Guide Michelin. Dass eine nachhaltige Spitzenküche im gastronomischen Alltag gut möglich ist, belegt die Kochvereinigung der Biospitzenköche. Im März hat sie drei neue Mitglieder aufgenommen: Olaf Herzig und Max-Henry Müller, Küchenchefs im Leipziger Bio-Restaurant "Macis" und Sebastian Junge, Inhaber und Küchenchef des Bio-Restaurant "Wolfs Junge" in Hamburg.

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Die heute bundesweit 23 Köchinnen und Köche der Kochvereinigung verpflichten sich seit 2003 der zertifizierten Bio-Gourmetküche. Die drei neuen Mitglieder setzen zu 100 Prozent auf saisonale und regionale Bio-Lebensmittel, die Ressourcen schonende Verwendung von Verpackung und Energie und faire Herstellungs- und Arbeitsbedingungen. In ihren Küchen ist alles handgemacht, zum Teil nach Bio-Standards sogar selbst angebaut. Dazu gehört auch die wertschätzende Verwendung nahezu aller Bestandteile von Tier und Pflanze sowie der bewusste Einsatz alter Tierrassen und Gemüsesorten, die Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern kultivieren und erhalten.

Als Kochvereinigung sind die Biospitzenköche eine Initiative des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). "Engagement für Nachhaltigkeit ist ein Mehrwert für die Gastronomie und ein Gewinn für Mensch, Natur und Umwelt. Dafür stehen die Biospitzenköche. Mit Olaf Herzig, Max-Henry Müller und Sebastian Junge gewinnen sie weitere überzeugende Botschafter", so Elmar Seck vom BÖLN. Pressefotos der BIOSpitzenköche finden Sie auf dem Blog der Biospitzenköche.

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Die BIOSpitzenköche:

Zum Hintergrund:

Die BIOSpitzenköche sind Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert und finanziert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Bundesprogramm unterstützt im Rahmen der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung, den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche bis zum Jahr 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen.

Quelle: BÖLN

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