Termindetails BÖLW

Agroforst-Feldtag bei Braunschweig

Veranstaltung für Praktikerinnen und Praktiker

Der kombinierte Anbau von Gehölzen und landwirtschaftlichen Kulturen auf einer Fläche wird von einigen als das System der Zukunft gesehen. Neben der Produktion von Agroforstprodukten, könnten Agroforstsysteme unter anderem zur Biodiversitätssteigerung beitragen, die Bodenerosion mindern oder die Wasserhaltefähigkeit steigern und so bei der Anpassung an Extremwetterereignissen helfen.

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei Agroforstsystemen? Welche Erfahrungen wurden bereits mit Gehölzen auf landwirtschaftlicher Fläche gemacht? Und was muss bei einer Planung von Agroforstsystemen beachtet werden? Der Agroforst-Feldtag im Raum Braunschweig liefert einen kompakten Einblick in das Thema. Er richtet sich sowohl an Interessierte, die noch nicht mit dem Thema in Berührung gekommen sind, als auch an Kenner derAgroforstwirtschaft. Neben den Vorträgen und der Feld-Führung wird es Zeit für Austausch und Diskussionen geben.

Der Feldtag wird vom Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft organisiert (DeFAF e.V.). Er findet im Rahmen des Projektes SIGNAL (Sustainable intensification of agriculture through agroforestry) statt, in dem unter anderem Forschende des Julius-Kühn-Instituts (JKI) Teilprojekte bearbeiten. Die Naturland-Beratung wird als Kooperationspartner für den Feldtag ebenfalls vor Ort sein.

Datum

12.09.2022

Ort

Julius Kühn Institut
Messeweg 11 / 12
38104 Braunschweig

Veranstalter

Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF e.V.)
Karl-Liebknecht-Straße 102 Haus B
03046 Cottbus
E-Mail: info@defaf.de
Webseite: agroforst-info.de

Ansprechpartner

Isabelle Frenzel
E-Mail: frenzel@defaf.de
Telefon: 03 55 / 75 21 32 44

Programm

Der Feldtag startet um 10 Uhr am JKI-Standort Braunschweig-Messeweg mit Vorträgen zu Ergebnissen und Erfahrungen aus Forschung und Praxis zu Agroforstsystemen. Nach dem Mittagessen geht es auf die Agroforst-Versuchsfläche vom JKI in Wendhausen, die 2008 etabliert wurde. Hier wird schwerpunktmäßig der Einfluss schnellwachsender Pappelstreifen zur energetischen Verwertung auf die Ackerfrucht und das Management der Agroforstanlage untersucht. Als zusätzliche Varianten zu den Baumstreifen wurden heimische Sträucher zur ökologischen Aufwertung sowie Aspen zur möglichen Wertholzgewinnung gepflanzt.

Vorträge:

  • Ergebnispräsentation aus dem Agroforst-Projekt SIGNAL
    (Isabelle Frenzel, Projektmitarbeiterin DeFAF e.V.)
  • Möglichkeiten der Umsetzung eines Agroforstsystems und Praxisbeispiele
    (Michelle Breezmann, Agroforst-Beraterin)
  • Vorstellung des Agroforstsystems auf dem Rittergut Lucklum
    (Mauritz von Grundherr, Betriebsleiter Rittergut Lucklum)
  • Agroforstsysteme mit schnellwachsenden Gehölzen im Fokus
    (Michael Weitz, Geschäftsführer Lignovis GmbH)
  • Führung über die Agroforst-Versuchsfläche Wendhausen
    (Dr. Maren Langhof und Andrea Schmiedgen, Projektmitarbeiterinnen am JKI)

Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Um die Mengen der Verpflegung besser kalkulieren zu können, wird um eine Anmeldung gebeten. Die Fahrt vom JKI zum Versuchsfeld erfolgt auf Selbstfahrerbasis (circa15 Minuten mit dem Auto).

Kosten

Die Teilnahme am Feldtag ist kostenfrei.

Das BZL twittert

BÖLW – Branchenreport 2021

Zahlen und Fakten zur Bio-Branche in Deutschland.

Zur BÖLW-Webseite

Nach oben
Nach oben