Termindetails

Klimaresilienz im Weinbau erhöhen: Steuerungsmöglichkeiten für den Anwender mit Blick auf den Boden

Veranstaltung für Praktikerinnen und Praktiker

Seminarbeschreibung

Die Klimaveränderung und deren Folgen zeigen sich in Weinanbaugebieten aufgrund ihrer besonderen Standorte meist sehr stark. Extreme Trockenheit, überdurc schnittlich viel Regen oder eine ungünstige Verteilung während der Saison – in den vergangenen Jahren war von allem etwas dabei. Was können Winzerinnen und Winzer tun, um das Anbausystem stabiler zu machen? Bei dieser Veranstaltung richten wir den Blick auf den Boden. Was sagen uns Struktur, Wurzelwachstum, Farbe und Geruch des Bodens? Welche einfachen Tests helfen den Anwenderinnen und Anwendern bei der Beurteilung? Welche Rolle spielt dabei die Begrünung im Weinberg? Und gibt es neue Entwicklungen in Sachen Technik? Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, die Komplexität des Ökosystems Boden besser zu verstehen, um im eignen Betrieb ins Tun zu kommen. Dabei setzen wir auf theoretische Inhalte, praktische Übungen am Boden und Austausch in Kleingruppen. Das Seminar richtet sich an alle interessierten Winzerinnen und Winzer, die bereits einige Erfahrung im Bereich Begrünung und Boden mitbringen.

Ort

Bio-Weingut Rummel
Walsheimer Straße
76829 Landau-Nußdorf
Webseite: www.rummel-biowein.de

Veranstalter

FiBL Projekte GmbH
Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt am Main
E-Mail: akademie@fibl.org
Webseite: fibl.org

Ansprechpartner

Monika Becker
E-Mail: akademie@fibl.org
Telefon: 069/7137699-480

Programm

Dienstag, 9.7.2024

  • 09:30 Uhr: Uhr Ankommen und Begrüßungskaffee
  • 10:00 Uhr: Begrüßung, Organisatorisches und Vorstellungsrunde
    (Klaus Rummel, Bio-Weingut Rummel, Johannes Augustin,FiBL Akademie und Jan Schiller, DLR Rheinpfalz)
  • 10:30 Uhr: Den Boden bereiten
    • Bodenmanagement mit dem Ziel eines optimalen Wasserhaushalts
    • Begrünungen im Weinberg
    • Neuste wissenschaftlich Erkenntnisse
      (Christoph Felgentreu, Bodenexperte)
  • 11:15 Uhr: Den Boden im Blick: Workshop
    • Was macht einen gesunden, lebendigen und resilienten Weinbergsboden aus?
    • Was braucht es auf den Betrieben, um dieses Idealbild zu erreichen?
  • 12:30 Uhr: Mittagessen
  • 14:00 Uhr: Den Boden verstehen: Was sagen uns Struktur, Wurzelwachstum, Farbe und Geruch der Erde?
    (Christoph Felgentreu)
  • 14:00 Uhr: Praktische Übungen am Bodenprofil (Teil 1) (Christoph Felgentreu)
    • • Spatendiagnose
    • • Bodenansprache
  • 16:00 Uhr: Kaffeepause
  • 16:30 Uhr: Praktische Übungen am Bodenprofil (Teil 2) (Christoph Felgentreu)
    • Infiltrations- und Aggregat-Stabilitätstests
    • Bodenbegrüngen und Einsaaten
  • 18:00 Uhr: Abendessen
  • ab 19:00 Uhr: Offener Austausch in gemütlicher Runde im Weingut Rummel


Mittwoch, 10.07.2024

  • 09:00 Uhr: Eindrücke des Vortages und Einführung in Tag 2
    (Johannes Augustin, Jan Schiller und Christoph Felgentreu)
  • 09:30 Uhr: Weinbergstechnik für den Boden: Vorstellung & Demonstration (Klaus Rummel und Christoph Felgentreu)
    • Bodenbearbeitung
    • Sätechnik
    • Begrünungspflege
  • 12:00 Uhr: Mittagessen
  • 13:00 Uhr: Den Boden ins Gleichgewicht bringen, um Wasser zu halten (Christoph Felgentreu)
    • Einsatz kupferhaltiger Spritzmittel: Nährstoffmangel durch Kupferüberschuss?
    • Kalk und dessen Wirkung
  • 14:30 Uhr: Vom Boden über die Flasche zum Kunden: Die ökonomische Seite einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung im Weinbau – ein Praxisbeispiel
    (Klaus Rummel)
  • 15:30 Uhr: Klärung offener Fragen, Lerntransfer und Feedback beim Nachmittagskaffee
  • 16:30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Um Anmeldung bis 24.06.2024 wird gebeten. Diese ist auf der FiBL-Webseite möglich.

Kosten

  • Tagungspauschale (Bio-Verpflegung) ohne Übernachtung: 85,00 €
  • Tagungspauschale inkl. einer Übernachtung im Einzelzimmer: 189,00 €

Darüber erhalten Sie nach der Veranstaltung eine Rechnung von der FiBL Projekte GmbH.

Sonstige Gebühren für die Teilnahme an der Veranstaltung fallen nicht an, da das Seminar im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) durchgeführt wird.

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