Service


11.11.2019

Bio kann jeder: Bio in der Schulverpflegung – Klimaschutz durch regionale Wertschöpfungsketten

Workshop für (Klima-)Schulen, Multiplikatoren, Eltern und Caterer

Beschreibung

Wissen Sie wo Ihr Caterer die Kartoffeln für Ihre Schulkantine einkauft? Dänemark, Ägypten oder kommen diese vielleicht doch aus der Lüneburger Heide?

Je kürzer die Transportwege, desto weniger CO2 wird für Logistik und Beschaffung in die Luft geschickt. Aber nicht nur das Klima freut sich, wenn die Lebensmittelbeschaffung kurze Wege hat. Wenn das Geld, das heißt die Wertschöpfung in der Region, bei regionalen Produzenten bleibt, können das Arbeitsplätze sichern und wertvolle Leistungen für den Erhalt unserer Kulturlandschaft erbringen. Eine "Win-Win" Situation, die Ihr Caterer durch seine Einkaufsstrategie unterstützen kann.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Ökomarkt e.V. beleuchten beim Workshop die Strukturen und Handelswege der ökologischen Lebensmittel vom Acker bis in Ihre Schulküche. Sie zeigen auf, welchen Verhandlungsspielraum Sie haben, um kürzere Wege und eine klimafreundlichere Küche mit Ihrem Essensanbieter auszuhandeln.

Dass eine ökologisch-regionale Schulverpflegung gelingen kann, zeigt das Beispiel der Heinrich-Hertz- Stadtteilschule. Küchendirektor Volker Jahr des Kinderwelt e.V. kocht seit über 16 Jahren zu 100 Prozent mit ökologischen Produkten. Doch das ist ihm nicht genug. So hat er sich auf den Weg gemacht und Bio-Produzenten im Umland gesucht. Über die Jahre ist ein Netzwerk aus Bio-Lieferanten gewachsen, dass er beim Workshop vorstellt. Zudem ist diese Schule ein "Leuchtturm", wenn es um die Zusammenarbeit zwischen Caterer und einer weiterführenden Schule geht.

Im zweiten Teil des Workshops widmen Sie sich dem Thema Schulkiosk und wie ein attraktives Angebot mit Bioprodukten für ältere Schülerinnen und Schüler aussehen kann. Auch im DGE Qualitätsstandard gibt es Empfehlungen für den Schulkiosk. Wir ergänzen das Thema durch Beispiele für die Preiskalkulation und Bezugsmöglichkeiten. Tino Nagel, Vertriebsleiter des Naturkostgroßhandel Naturkost Nord GmbH stellt beispielsweise die Lieferantenstruktur und das Sortiment seines Unterhenems vor. Natürlich wird es auch die Möglichkeit geben, die Bio- Schulkiosk-Produkte zu verkosten.

Der Austausch und die Diskussionen der Teilnehmerinnen und Teilenehmer untereinander wird nicht zu kurz kommen.

Zielgruppe

Workshop für (Klima-)Schulen, Multiplikatoren, Eltern und Caterer

Programm

  • 14:30 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
    (Schulleitung, LI und Ökomarkt e.V.)
  • 14:50 Uhr: Vom Acker auf den Teller – Was kann die regionale (Bio-)Landwirtschaft leisten
    (Christina Zurek, Ökomarkt e.V.)
  • 15:10 Uhr: Biolebensmittel in der Schulverpflegung
    (Christina Zurek, Ökomarkt e.V.)
  • 15:30 Uhr: Praxisbeispiel: Schulverpflegung an der Heinrich-Hertz-Schule. Wie kann die Schulverpflegung an weiterführenden Schulen gelingen?
    (Hanna Tietze, Verpflegungsverantwortliche der Schule und Küchendirektor Volker Jahr vom Kinderwelt e.V.)
  • Pause
  • 16:30 Uhr: Bioprodukte für den Schulkiosk – Wie erreiche ich ältere Schülerinnen und Schüler
    (Christina Zurek, Ökomarkt e.V.)
  • 16:50 Uhr: Praxispartner – Der Bio-Großhandelspartner Naturkost Nord stellt sich vor
    (Tino Nagel, Naturkost Nord GmbH)
  • 17:10 Uhr: Vorstellung und Verkostung ausgewählter Bioprodukte für den Schulkiosk
  • 18:30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Termin

Montag, 11.11.2019, 14.30 - 18.30 Uhr

Ort

Heinrich-Hertz-Schule
Grasweg 72-76
22303 Hamburg

Veranstalter

Bio für Kinder
Gutes Essen in Kita und Schule
Osterstraße 58
20259 Hamburg

Telefon: 040 / 43270601
Fax: 040 / 43270602
E-Mail: bio-fuer-kinder@oekomarkt-hamburg.de

Anmeldung

Zur Anmeldung benutzen Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular (Rückmeldung bitte bis zum 08.11.2019). Sie sind herzlich eingeladen!

Lehrerinnen und Lehrer können sich auch direkt über TIS Veranstaltungs-Nr.: 1916U2701 anmelden.

Link zur Anmeldung

Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und wird als Lehrkräftefortbildung durch das LI anerkannt.

Die Kampagne "Bio kann jeder" ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.