Verarbeiter


Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft

Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft ist ein Wettbewerb um die besten Ideen und Lösungen zu ökologischen Themen und Nachhaltigkeitsfragen. Die Initiative ist aus der Biobranche selbst entstanden und der Preis zeichnet besonders interessante wie relevante wissenschaftliche Arbeiten für die ökologische Lebensmittelwirtschaft aus. Studierende zu motivieren, ökologische Themen aufzugreifen und die Vorzüge ökologischen Wirtschaftens sowie der Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Hochschule zu tragen, sind die Motive des Forschungspreises. Zudem soll er Unternehmen dazu anregen, mit den Hochschulen zu kooperieren und auf Forschungsfragen im Bio-Umfeld aufmerksam zu machen.

Für den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft haben sich namhafte Träger und Sponsoren aus der Praxis zusammengeschlossen. Der Preis wird von der Schweisfurth-Stiftung, der Lebensbaum-Stiftung, der BIOFACH sowie der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL e.V.) getragen und von zahlreichen AoeL-Unternehmen unterstützt.

Das Spektrum der eingereichten Arbeiten ist groß. Marketingthemen werden ebenso erörtert wie naturwissenschaftliche Probleme aus der Landwirtschaft oder der Lebensmittelverarbeitung. Im Idealfall sind die Arbeiten in Kooperation mit einem Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (Verarbeiter, Landwirte, Handel, Beratung) entwickelt worden und verdeutlichen damit das Interesse der Praxis. Aus den Einsendungen werden die interessantesten Arbeiten aus den Kategorien Bachelor, Master und Dissertation herausgesucht. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft wird jährlich auf der Weltleitmesse für Bioprodukte, der BIOFACH in Nürnberg, verliehen. 2015 wurden folgende Arbeiten ausgezeichnet:

  • Kategorie Beste Bachelorarbeit:

    Frau Carlotta Hoffmann, Universität Kassel/Witzenhausen

    Thema: Untersuchung ausgewählter Phosphorrückgewinnungsverfahren – Wo liegt das Potenzial für den ökologischen Landbau?

  • Kategorie Beste Masterarbeit:

    Frau Lina Ostendorff, SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

    Thema: Green Logistics - Ökologisch sinnvoll, ökonomisch machbar? Eine Untersuchung am Beispiel der Davert GmbH

  • Kategorie Beste Dissertation:

    Frau Dr. Rebecca Schröck, Justus-Liebig-Universität Gießen

    Thema: Die Nachfrage nach Biolebensmitteln in Deutschland: Ökonometrische Analysen zu Nachfragestruktur, Preisbildung und Produktkennzeichnung

Im Anschluss an die jährliche Verleihung auf der BIOFACH beginnt die neue Ausschreibungsrunde, die zum Herbst des selben Jahres beendet wird. Für den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft 2016 endet die Frist am 15.10.2015. Die eingereichten Arbeiten werden dann von einer Jury namhafter Vertreter aus Biobranche und Wissenschaft bewertet.


Letzte Aktualisierung: 16.04.2015