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Sensorik für Bioprodukte

Zwei Prüfpersonen führen Geschmackstest durch
Bewertung von Milchprodukten im Geschmackstest
Foto: Thomas Stephan, BLE

Die Lebensmittelsensorik beschäftigt sich mit der sinnlichen Wahrnehmung unterschiedlicher Qualitäten von Lebensmitteln. Es handelt sich dabei um das Aussehen, den Geruch, den Geschmack, die Textur/das Mundgefühl und die Geräusche, die ein Lebensmittel beim Verzehr verursacht. Diese Parameter geben Auskunft über die sensorische Qualität der Lebensmittel. So kann zum Beispiel am Aussehen schon erkannt werden, ob ein Salat frisch oder alt ist. Das Geräusch, das beim Hineinbeißen in eine Möhre entsteht oder der Geruch von Lebensmitteln lassen ihre Frische erkennen. Neben der Frische beeinflussen besonders die sensorischen Eigenschaften die positive oder negative Wahrnehmung eines Lebensmittels. Als Instrument der Qualitätssicherung geben sensorische Prüfungen schnellen Rückschluss darüber, ob das Lebensmittel, egal ob Rohstoff oder Endprodukt, in Ordnung ist. Teurere chemische oder mikrobiologische Prüfungen kann man sich ersparen, wenn Fehlnoten bei der sensorischen Prüfung ermittelt werden (z.B. ranzige Noten, Gärnoten, faulige Noten, metallische Noten oder Aromen, wenn das Produkt eigentlich aromafrei sein soll).

Weitere Informationen zur Sensorik:

Sensorische Spezifikationen

Sensorische Prüfmethoden

 

Sensorikseminare

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) bietet regelmäßig Seminare zum Thema Sensorik von Biolebensmitteln an. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseites des BNN.

 

 

Letzte Aktualisierung: 14.08.2015