Verarbeiter


Berechung des Anteils konventioneller Zutaten

Getrocknete Kräuter, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Landwirtschaftliche Rohstoffe müssen generell aus biologischem Anbau stammen, es gibt nur wenige Ausnahmen. Foto: Thomas Stephan

Lebensmittel dürfen nur dann einen Hinweis auf die ökologische Erzeugung und Verarbeitung in der Verkehrsbezeichnung tragen, wenn mindestens 95 Gewichtsprozent der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus ökologischer Erzeugung stammen. Maximal fünf Prozent der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs können unter bestimmten Bedingungen aus konventioneller Erzeugung stammen.

Bitte beachten Sie: In Bioprodukten dürfen konventionelle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs nur dann eingesetzt werden, wenn

Bei der Berechnung des Anteils konventioneller Zutaten ist zu beachten, dass die folgenden Zutaten zu den "Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs" gerechnet werden:

  1. Erzeugnisse aus Aquakultur,
  2. Hefe und Hefeprodukte,
  3. Zusatzstoffe, die in Anhang VIII A der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 in der Spalte "Code" mit einem Sternchen versehen sind (Stand: Mai 2017):

    • Annatto, Bixin, Norbixin
    • Stark tocopherolhaltige Extrakte
    • Lecithin
    • Extrakte aus Rosmarin
    • Johannisbrotkernmehl
    • Guarkernmehl
    • Gummi arabicum
    • Pektin

Wasser und Salz

Wasser, Salz und weitere durch die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zugelassene Zusatz- und Hilfsstoffe (siehe Anhang VIII der Verordnung (EG) Nr. 889/2008) bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

Letzte Aktualisierung: 07.09.2017