Verarbeitung


Enthärtung, Entsäuerung, Entkeimung, Filtration

Bewährte und anerkannte Verfahren existieren für Enthärtung, Entsäuerung, Entkeimung sowie die Entfernung von gesundheitsschädigenden oder geschmacklich störenden Stoffen. Die physikalisch-chemischen Grundlagen dieser Verfahren sind gut erforscht. Solche Verfahren werden seit langer Zeit angewandt. Von Bedeutung sind solche Verfahren insbesondere für Betriebe mit einer Wasserversorgung aus eigenen Brunnen.

Zu den etablierten Verfahren der Enthärtung von Wasser gehören Ionenaustauscher und Umkehrosmose. Sie entziehen dem Wasser den größten Teil der in ihm gelösten Mineralien, darunter auch die Härtebildner Calcium und Magnesium. Um den Mineralgehalt nicht zu weit zu senken, wird zuweilen dem Umkehrosmose-Wasser etwas Rohwasser zugemischt.

Entsäuerung ist insbesondere erforderlich, wenn ein Wasser auf Grund seiner chemischen Eigenschaften die Leitungsrohre angreifen würde (Korrosion). Herausgelöstes Kupfer oder Blei kann auch für den Organismus gefährlich werden. Zur Entsäuerung kann Wasser über Kalk (zum Beispiel Dolomit-Granulat) geleitet werden. Die Säure wird dadurch gebunden, das Wasser ist dann allerdings härter. Welches Entsäuerungsverfahren das Günstigste ist, hängt vom Einzelfall ab.

Entkeimung kann zum Beispiel durch starke ultraviolette Strahlung erreicht werden (zum Beispiel durch eine UV-Lampe, die vom Wasser umströmt wird).

Filtration durch Aktivkohle ist ein bewährtes Verfahren zur Bindung schädlicher oder geschmacklich störender Stoffe im Wasser.

Bei Bedarf sollte ein Fachbetrieb zu Rate gezogen werden.

Letzte Aktualisierung: 05.12.2017