Verarbeitung


Unkonventionelle Verfahren zur Wasserbehandlung

Geräte speziell zur physikalischen Kalkminderung:

Technisch gesehen handelt es sich zumeist um Geräte mit Dauermagneten, Elektromagneten, magnetischen Wechselfeldern oder elektrischen Wechselfeldern. Der Mineralgehalt im Wasser wird nicht verändert, die Ablagerung von Krusten wird gemindert. Einsatz insbesondere bei extrem hartem Wasser.

Geräte zur Bewegung des Wassers und Einstellung des natürlichen Sauerstoff-Gehalts:

Fließ- und Fallstrecken als Gebirgsbachnachbildung, Wirbelschalen (Flow-Formen), Wirbelbehälter (Hacheney-Maschine). Das Wasser wird in intensive Bewegung versetzt. Der Sauerstoffgehalt stellt sich auf den Gleichgewichtsgehalt ein. Diesen Verfahren wird schnelleres Gehen des Sauerteiges, bessere Wasseraufnahme im Teig und ausgeprägteres Aroma der Backwaren nachgesagt.

Geräte zur Anreicherung von Sauerstoff im Wasser

Geräte oder Anlagen, die aus einem Sauerstoffvorrat (Druckbehälter) einen Sauerstoffgehalt im Wasser erzeugen, der über dem natürlichen Gleichgewichtsgehalt liegt. Einsatz von Sauerstoffwasser bislang vorwiegend als "Powerdrink". Es liegen einige Studien zur Wirkung vor. Mögliche langfristige Wirkungen von Sauerstoffwasser wurden noch nicht erforscht. Einsatzerfahrungen bei Backwaren sind noch nicht bekannt.

"Energetisierungs"-Geräte

Geräte, die "Energiewasser", "Energiekristalle" oder anderes "energetisierendes" Material enthalten, "Katalysator"-Manschetten, "Energiestäbe" sowie vergleichbare Geräte. Für manche Verfahren gingen Einzelerfahrungen bei der Anwendung durch die Medien. Möglicherweise auftretende Wirkungen sind gegenwärtig nicht geklärt. Die Durchführung der "Energetisierung" halten die Hersteller zumeist geheim.

Prüfung der Wirksamkeit von Behandlungsverfahren

Naturwissenschaftlich-technische Prüfungen einer Wirkung sind dann möglich, wenn der Hersteller klare Aussagen zur Wirkung des Gerätes macht. Gibt ein Hersteller zum Beispiel an, dass durch sein Verfahren der Sauerteig schneller gehe oder das Mehl mehr Wasser aufnehme, so sind das nachprüfbare Angaben. Auch bei Geräten speziell zur physikalischen Kalkminderung ist die Prüfbarkeit gegeben.

Spricht dagegen ein Hersteller in allgemeiner Weise von einer Belebung des Wassers, so ist dies für eine Nachprüfung nicht ausreichend. Zu fordern ist eine klare Aussage, worin sich diese Belebung praktisch ausdrückt.

Zur Prüfung besonderer Eigenschaften von Wasser können auch Verfahren dienen, die bei üblichen Routineuntersuchen bislang nicht eingesetzt werden. Qualitative Unterschiede zwischen Wässern zeigt zum Beispiel durch Strömungsfiguren die Tropfbildmethode. Auch Organismen und Zellkulturen werden zur Prüfung von Wasser eingesetzt. Möglicherweise lassen sich auch an Kristallbildungen Eigenschaften von Wasser erfassen.

Letzte Aktualisierung: 05.12.2017