Demonstrationsbetriebe


Bioland-Hof Frohnenbruch

Legehennen im Freiland vor einem Mobilstall. Klick führt zur Großansicht in einem neuen Fenster.

Das ehemalige Rittergut Frohnenbruch ist heute noch an drei Seiten von Wasser umgeben. 1304 wurde es erstmalig erwähnt, fast 400 Jahre alt sind die ältesten Gebäude. Familie Bird lebt seit 1846 nun schon in der siebten Generation auf dem Hof. 2002 wurde der Betrieb auf ökologischen Landbau nach Bioland-Richtlinien umgestellt.

Ein Betriebsschwerpunkt ist die Rindfleischerzeugung. So sieht man im Sommer rund um den Hof die Limousin Rinder auf den tief liegenden Weideflächen grasen. Auch im Winter bietet der allseits offene Stall den Mutterkühen mit ihren Kälbern viel frische Luft.

Der zweite Schwerpunkt: Hühner und Hähne. Sowohl die 1.000 Legehennen als auch die 450 Masthähnchen leben in Mobilställen. Die männlichen Geschwister der Hennen, die "Bruderhähne", werden nicht getötet. Sie wachsen bis zur Schlachtreife heran und werden ebenfalls vermarktet.

Wir zeigen gerne, dass Bio funktioniert: Auf dem Acker und im Stall.



Bio live erleben

Der Biolandhof Frohnenbruch ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau und zeigt allen Interessierten, wie moderner Ökolandbau funktioniert.

Hofladen

Eigenes Rind- und Geflügelfleisch und natürlich die Eier werden im Hofladen verkauft. Neben frischem Gemüse aus der Region steht ein umfangreiches Vollsortiment an Bioprodukten in den Regalen.
Die Öffnungszeiten sind:

  • Do 15.00 bis 18.00 Uhr
  • Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Sa 10.00 bis 14.00 Uhr

Informative Hofführungen

Der Biolandhof Frohnenbruch zeigt gerne, wie moderne Landtechnik und ökologischer Landbau hervorragend zueinander passen. Familie Bird bietet dabei Informationen und Führungen für Verbraucher, Schülergruppen, Journalisten, Landwirte und Verarbeiter sowie Händler.

Hühnermobil/Hähnchenmobil

Das Geflügel auf Hof Frohnenbruch wohnt in mobilen Ställen, die nach Bedarf mit dem Trecker versetzt werden können. Das heißt, bevor der Boden matschig wird oder die Hühner um den Stall herum kein Gras mehr zu fressen finden, wird das Hühnermobil einfach einige Meter weiter zu einem frischen, sauberen Platz gefahren.


Betriebsspiegel

Betriebsart

Gemischtbetrieb

Betriebsfläche

90 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 36 ha Ackerland und 54 ha Dauergrünland

Fruchtfolge

Kleegras, Mais, Ackerbohne, Winterweizen, Sommerwicke als Zwischenfrucht, Sommergetreide

Tierhaltung

100 Mutterkühe (Limousin), 3 Zuchtbullen, 40 Nachzuchtfärsen, 70 Kälber sowie 1.000 Legehennen und 450 Hähnchen

Anbauverband

Bioland

ÖKO-Kontrollnr.

DE-OKO-006


Kontakt zum Hof

Biolandhof Frohnenbruch

Schloßallee 81
47475 Kamp-Lintfort OT Hoerstgen

Telefon: 02842 / 4 10 00

E-Mail: info@frohnenbruch.de
Internet: www.frohnenbruch.de
Internet: www.facebook.com/Frohnenbruch
Internet: www.instagram.com/biolandhof_frohnenbruch/
Internet: www.twitter.com/KlausBird


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Download.


Hofreportage: Wo Bruderhähne leben dürfen

Küken im Stroh. Klick führt zur Großansicht in neuem Fenster.

"Küken-Schreddern" – unter diesem Schlagwort wird seit wenigen Jahren hitzig über eine gängige Praxis bei der Ei-Produktion diskutiert, die den Genuss von Eiern über Jahrzehnte hinweg nicht trübte: die Tötung männlicher Küken bei der Zucht von Legehennen. Rund 50 Millionen männliche Eintagsküken lassen jährlich ihr Leben, da die Bruderhähne wenig Fleisch ansetzen und somit unwirtschaftlich sind. Familie Bird vom Biolandhof Frohnenbruch zeigt allerdings, dass man diese ethische und wirtschaftliche Herausforderung meistern kann.
Weiterlesen

Letzte Aktualisierung: 04.07.2018