Bio-Kälberaufzucht im Fokus: Kosten unterschiedlicher Verfahren im Vergleich

Wissenstransfer-Veranstaltung

Hintergrund:
Auf Biobetrieben werden Kälber mit unterschiedlichen Verfahren aufgezogen. Die Eimertränke bildet dabei nach wie vor die am weitesten verbreitete Methode. Einige Betriebe setzen jedoch zunehmend auf kuhgebundene Systeme, bei denen Ammen oder die eigenen Mütter die Versorgung übernehmen. Im Praxisforschungsprojekt KaeKNatGeP wurden die Kosten dieser verschiedenen Aufzuchtverfahren systematisch untersucht. Die Ergebnisse liefern wertvolle Orientierungshilfen – sowohl für die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Systems als auch für die Preisgestaltung beim Verkauf von Kälbern.

Ziele:
Ziel der Veranstaltung ist es, Landwirtinnen und Landwirten die Kosten der verschiedenen Kälberaufzuchtverfahren transparent darzustellen, damit sie auf dieser Grundlage fundierte Entscheidungen für ihre Betriebe treffen können. Ein weiteres Ziel ist es, Umsetzungsmöglichkeiten für den Auslauf bzw. die Weide von Kälbern aufzuzeigen, wie es die EU-Öko-Verordnung fordert. In Baden-Württemberg besteht die Möglichkeit für Kälber in der Tränkephase ganzjährigen Auslauf oder Weide während der Vegetationsperiode anzubieten. Nach der Tränkephase müssen alle Kälber auf die Weide. Wie das gut umgesetzt werden kann, wird anhand aktueller Forschungsergebnisse erklärt.

Termin

03.11.2026 von 19:30 bis 21:30 Uhr

Veranstalter

Bioland

Veranstaltungsort

Online
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Kontakt

Christiane Klei
Telefon: 0711-550939-48
E-Mail: veranstaltungen-bwbiolandde

Zielgruppe

Landwirtinnen und Landwirte

Diese Veranstaltung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL), initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Präsenzveranstaltungen können jedoch Kosten für Verpflegungsaufwände entstehen, die auf alle Teilnehmenden umgelegt werden.

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