Agri-Photovoltaik, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung im Bio-Betrieb

Wissenstransfer-Veranstaltung

Hintergrund:
Agri-PV kann zur Einkommens- Diversifizierung und Risiko-Streuung landwirtschaftlicher Betriebe beitragen sowie das Betriebsergebnis bei zunehmenden klimawandelbedingten Wetterextremen stabilisieren. Auf Agri-PV-Flächen steht die landwirtschaftliche Produktion im Vordergrund und gleichzeitig Energie geerntet. Das kann durch den Ausbau erneuerbarer Energien den Klimaschutz voranbringen. Seit jeher gehen Erneuerbare Energien und die Werte des Ökolandbaus zusammen. Die weit verbreiteten Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen benötigen allerdings viel - und oftmals landwirtschaftliche - Fläche. Um nicht noch mehr wertvolle Fläche zu verlieren, ist eine stärkere Einbeziehung von Agri-PV-Modellen in der Landwirtschaft wünschenswert und könnte für Bio-Betriebe interessant sein. Doch es gibt auch kritische Fragen, z. B. Agri-PV als Preistreiber für Pachtflächen, Auswirkungen auf Biodiversität und Landschaftsbild, Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung. Im Seminar sollen Vor- und Nachteile sowie wichtige Planungsschritte vorgestellt werden.

Ziele:
Ziel des Seminars ist es zum einen, unter Eineziehung aktuellen Forschungswissens den Kenntnisstand über Agri-PV-Anlagen zu vertiefen und dadurch die Entscheidungsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken.
Ein weiteres Ziel ist es, den Kenntnisstand über Vor-und Nachteile von Agri-PV-Anlagen auf Flächen unter landwirtschaftlicher Nutzung zu vertiefen und dadurch die Entscheidungsfähigkeit der Teilnehmenden für oder gegen eine Agri-PV-Anlage auf ihrem Betrieb zu stärken.

Termin

29.07.2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Veranstalter

Forschungsring

Veranstaltungsort


Online-Veranstaltung

Kontakt

Erhard Gapp
Telefon: 0171-688 2163
E-Mail: Erhard.Gappdemeter-beratungde

Zielgruppe

Landwirtinnen und Landwirte
Gärtner/-innen, Obst- und Weinbauern/-bäuerinnen
Sonstige
Beratung

Diese Veranstaltung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL), initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Präsenzveranstaltungen können jedoch Kosten für Verpflegungsaufwände entstehen, die auf alle Teilnehmenden umgelegt werden.

Nach oben
Nach oben