Bio-Getreide gemeinsam gut lagern – Herausforderungen und Chancen für Kooperationen

Wissenstransfer-Veranstaltung

Hintergrund:
Die Getreidelogistik und -lagerung ist auf vielen ökologischen Betrieben noch immer eine Herausforderung. Im Gegensatz zur konventionellen Wirtschaft sind die Möglichkeiten von Getreideannahmen beschränkter. Auch bei der Lagerung selbst gibt es weitere Vorgaben. Wenn es doch die Idee von gemeinsamer Lagerung und Vermarktung gibt, stehen Landwirt*innen vielen Vorgaben und Gesetzen gegenüber.

Die Lagerung und Logistik von Bio-Getreide stellt viele Betriebe vor große Herausforderungen. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft sind die Annahme- und Lagerkapazitäten im ökologischen Bereich begrenzt, zudem gelten strengere Vorgaben für Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit. Gleichzeitig wächst der Bedarf an effizienten, kooperativen Lösungen, um die Wertschöpfungskette zu stärken. Die gemeinsame Lagerung und Vermarktung bietet Chancen, erfordert aber ein klares Verständnis rechtlicher Rahmenbedingungen, technischer Anforderungen und fairer Kooperationsmodelle.

Ziele:
- Gemeinsame Erarbeitung eines aktuellen Wissensstands zu rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen bei der Lagerung von Bio-Getreide.
- Identifikation von Herausforderungen und Lösungsansätzen für Kooperationen zwischen Betrieben, Vermarktern und Verarbeitern.
- Diskussion von Forschungs- und Entwicklungsbedarfen, z. B. zu Lagertechnik, Qualitätssicherung und Kooperationsmodellen.
- Vernetzung relevanter Akteure entlang der Wertschöpfungskette (Landwirtschaft, Handel, Verarbeitung, Bio-Regionen, Verwaltung).

Termin

11.06.2026 von 09:00 bis 13:00 Uhr

Veranstalter

Bioland

Veranstaltungsort

Dorfstraße 17
24241 Schierensee

Kontakt

Christian Odinga
Telefon: +49 151-17127739
E-Mail: Christian.Odingabiolandde

Zielgruppe

Landwirtinnen und Landwirte
Sonstige
Azubis
Beratung

Diese Veranstaltung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL), initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Präsenzveranstaltungen können jedoch Kosten für Verpflegungsaufwände entstehen, die auf alle Teilnehmenden umgelegt werden.

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