Hintergrund:
Im Ökolandbau stellt das Grünland die wichtigste Futtergrundlage in der Wiederkäuerhaltung dar. Wenn hohe Grundfutterleistungen ermolken werden sollen, sind Futterwert und die Ertragsfähigkeit des Grünlandes mit ausschlaggebend für eine ökonomische Milcherzeugung. N-Importe über Futterprotein können im Ökomilchviehbetrieb durch leguminosenreiche Grünlandaufwüchse weitgehend vermieden werden. Dazu muss aber die Bestandszusammensetzung und das Nutzugsregime auf die Erzeugung von hohen Grundfutterqualiäten ausgerichtet sein. Unter Umständen kann eine Nachsaat/ Übersaat von gewünschten Pflanzenarten in die bestehende Altnarbe sinnvoll sein. Bevor die Entscheidung für eine solche Maßnahme fällt, ist es sinnvoll die Erfolgschancen einer Etablierung abzuschätzen: Neben der Nährstoffversorgung im Boden sind auch die anschließenden Nutzungen auf die Ansprüche der nachgesäten Arten abzustimmen, um sie dauerhaft im Grünland zu etablieren.
Ziele:
Die Teilnehmenden können einen Grünlandbestand hinsichtlich seines Ertrags- und Nutzungspotenzials beurteilen. In Kombination mit Bodenutersuchungsergebnissen (Grundbodenuntersuchung CAL - Methode und EUF - Methode) wird der Erfolg einer etwaigen Nachsaat von leguminosenbetonten Mischungen (Rotklee, Deutsches Weidelgras) eingeschätzt. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nachsaat und dauerhafte Etablierung der nachgesäten Arten werden erkannt.
Termin
11.07.2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr
Veranstalter
Forschungsring
Veranstaltungsort
Ankenreute 1
88339 Reute-Gaisbeuren
Kontakt
Peter Hinterstoißer
Telefon: 015123704667
E-Mail: peter.hinterstoisserdemeter-beratungde
Zielgruppe
Landwirtinnen und Landwirte