Feldrundfahrt ökologischer Ackerbau

Wissenstransfer-Veranstaltung

Hintergrund:
Ölpflanzen und andere ökologisch erzeugte Sonderkulturen stellen vergleichsweise hohe Ansprüche an das Anbaumanagement. Sie bieten aber auch viele Vorteile im Blick auf die Auflockerung der Fruchtfolgen und die Vermarktung. Bei der geplanten Feldrundfahrt werden unter anderem Bestände mit Hirse, Buchweizen, Winterraps und Sonnenblumen besichtigt. Ein zweites Augenmerk der Feldrundfahrt liegt auf dem Backweizen. Oft werden die vom Handel geforderten Backqualitäten nicht erreicht. Fragen der Sortenwahl, Nährstoffversorgung, Fruchtfolgestellung und Wasserversorgung spielen mit Blick auf Qualität und Ertrag des Weizens eine Rolle. Diese Fragen werden bei der Feldbesichtigung verschiedener Weizenschläge erläutert.

Ziele:
Durch die Besichtigung der Kulturen auf dem Feld und den Erläuterungen des jeweiligen Landwirtes der besuchten Betriebe und der Referierenden, werden die Teilnehmenden umfassend zu den einzelnen Kulturen und weiteren Fragen des ökologischen Ackerbaus informiert. Neben den angesprochenen Kulturen und Backweizen werden weitere Speisegetreide und Körnerleguminosen besichtigt und Fragen des Management beim Anbau der jeweiligen Kulturen erläutert. Dabei wird der Fokus auf Forschungsergebnisse aus den Bundesprogramm ökologischer Landbau gelegt.
Die teilnehmenden Praktikerinnen und Praktiker werden motiviert neben Speisegetreide, die zum jeweiligen Standort passenden Ölfrüchte oder andere Sonderkulturen anzubauen. Ziel ist es, Managementfehler beim Anbau zu vermeiden. Zum Anbau von Backweizen gewinnen die Praktikerinnen und Praktiker Anbausicherheit mit Blick auf Ertrag und Qualität.

Termin

25.06.2026 von 09:00 bis 16:00 Uhr

Veranstalter

GÄA

Veranstaltungsort

Klappendorf Nr.1
01623 Lommatzsch

Kontakt

Ulf Müller
Telefon: 0351/4031918
E-Mail: ulf.muellergaeade

Zielgruppe

Landwirtinnen und Landwirte
Händler/-innen

Diese Veranstaltung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL), initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Präsenzveranstaltungen können jedoch Kosten für Verpflegungsaufwände entstehen, die auf alle Teilnehmenden umgelegt werden.

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