Hintergrund:
Seit 2014 wurde Vespa velutina das erste Mal an der Grenze zu Frankreich in Deutschland entdeckt. Seitdem verbreitet sie sich in einigen Bundesländern rasant. Da sie sich zum Großteil von Honigbienen ernährt, wird ein Teil des Arbeitsfeldes der Bio-Imkerinnen und Bio-Imker sein, die Vespa velutina zu erkennen, ihre Nester zu finden und zu bekämpfen. Doch die Auswirkungen gehen über die Imkerei hinaus: Bestäubungsleistungen sind ein zentraler Bestandteil funktionierender Bio-Wertschöpfungsketten – vom Obst- und Gemüsebau bis hin zur Saatgutproduktion. Damit wird der Umgang mit Vespa velutina zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe für alle Akteurinnen und Akteure im Bio-Bereich.
Ziele:
Die Veranstaltung vermittelt den aktuellen Wissensstand zurAusbreitung, die Vorgehensweisen der Suche und Entfernung der Nester. Zudem sollen das Bekämpfungskonzept Bayerns und das private Netzwerk „Velutina Armee“ vorgestellt werden. Eine Diskussionsrunde am Ende der Veranstaltung soll Forschungsfragen erarbeiten und Klarheit bei den Teilnehmenden schaffen.
Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure entlang der Bio-Wertschöpfungskette – von Erzeugung über Verarbeitung bis Vermarktung – für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln.
Termin
16.09.2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Veranstalter
Naturland
Veranstaltungsort
Online
Online Online
Kontakt
Marius Jordan
Telefon: 015165556722
E-Mail: m.jordannaturland-beratungde
Zielgruppe
Landwirtinnen und Landwirte
Gärtner/-innen, Obst- und Weinbauern/-bäuerinnen
Sonstige
Beratung