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Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Die Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie von Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft vom 13. Oktober 2023 verfolgt das Hauptziel der System(weiter)entwicklung der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft.
Ziele der Forschungsförderung
Insbesondere sollen mit der Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch das BÖL die folgende Ziele erreicht werden:
- die Leistungsfähigkeit ökologischer Produktionssysteme (einschließlich Aquakultur) entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln bei gleichzeitigem Erhalt und weiterer Steigerung des Beitrags dieser Produktionssysteme zu gesellschaftlichen und sozialen Leistungen (Klimaschutz, Klimaanpassung, Biodiversität, Ressourcenschutz, Wasserschutz, Bodengesundheit und Bodenfruchtbarkeit, Tiergesundheit, Tierschutz und Tierwohl, Lebensmittelqualität inkl. Lebensmittelsicherheit, One-Health- Ansatz),
- die (produktionstechnischen) Hemmnisse und Schwierigkeiten, die mit der (System)-Umstellung auf eine ökologische Wirtschaftsweise verbunden sind, weiter zu vermindern,
- Konzepte für die Gestaltung der Rahmenbedingungen sowie das Skalieren systemischer Innovation und ökologischer Produktionssysteme entlang der Wertschöpfungskette weiter zu konkretisieren.
Es sollen somit bedeutsame Wissens- und Erfahrungslücken in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft geschlossen, ökologische Produktionssysteme weiterentwickelt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung ökologischer Produkte nachhaltig gestärkt werden.
Welche Vorhaben werden gefördert?
Die Förderung umfasst Vorhaben der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung, der experimentellen Entwicklung sowie (Durchführungs-)Studien, Wissensaustausch und Informationsmaßnahmen und Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die für alle im betreffenden Sektor oder Teilsektor von allgemeinem Interesse sind. Um eine rasche Umsetzung der im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis zu erreichen, soll mit Bezug zu Forschungsvorhaben auch der Transfer von Wissen und Technologie in die Praxis unterstützt und vorangetrieben werden.
Wer kann eine Förderung beantragen?
Auf Grundlage dieser Richtlinie kommen Hochschulen, andere Forschungseinrichtungen (inklusive Einrichtungen der Ressortforschung des BMEL) sowie privatwirtschaftliche Unternehmen oder Verbände als Projektnehmer infrage.
Die Geltungsdauer der Richtlinie ist befristet bis zum 30.06.2030.
Wie können Projektskizzen eingereicht werden?
Projektskizzen können im Rahmen aktueller Bekanntmachungen eingereicht werden.
Tipp: Abonnieren Sie den BÖL-Newsletter, um über neue Bekanntmachungen informiert zu werden.
Für die Einreichung von Projektskizzen beachten Sie bitte die Vorgaben unter Projektskizzen und Projektabschluss.
Was muss nach Abschluss eines Projektes beachtet werden?
Welche Unterlagen Sie nach Abschluss eines Forschungsprojektes einreichen müssen, erfahren Sie unter Projektskizzen und Projektabschluss.
Welche Projekte wurden bis jetzt gefördert?
Die durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderten Projekte können Sie hier komfortabel recherchieren:
Lesen Sie mehr auf Oekolandbau.de
Mehr Infos zur Forschungsförderung
Das Horizon Europe Work Programme 2025 zum Cluster 6 Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment wurde im Mai 2025 veröffentlicht.
Über neu gestartete Forschungsvorhaben und veröffentlichte Ergebnisberichte aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) und der Eiweißpflanzenstrategie (EPS) informiert der Newsletter "Forschung BÖL und EPS".
Der Versand erfolgt quartalsweise über das FiBL als Auftragnehmer. Auf der FiBL-Homepage können Sie den Newsletter abonnieren.
Die durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderten Forschungsprojekte können Sie hier komfortabel recherchieren:
Ziel dieser Plattform ist es, Öko-Betriebe mit Forschungsinstitutionen für konkrete Forschungsprojekte zusammenzubringen, um so die praxisnahe Öko-Forschung zu unterstützen. ÖLAF wird einen unkomplizierten Austausch zwischen Praxis und Forschung auf Augenhöhe ermöglichen – mit entsprechenden Vorteilen für Betriebe und Forschende.

