Beschreibung
Eine gemeinsame Veranstaltung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) und des Ackerbauzentrums Niedersachsen (ABZ)
Mit Maßnahmen des Carbon Farmings soll Kohlenstoff in landwirtschaftlich genutzten Böden festgelegt werden, um so zum Klimaschutz beizutragen. Carbon Farming kann darüber hinaus weitere positive Wirkungen auf den Ackerbau und die Umwelt mit sich bringen. Dazu gehören unter anderem eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit sowie die Verminderung von Nitrateinträgen in das Grundwasser und die Oberflächengewässer. Auf der Tagung widmen wir uns den - im wahrsten Sinne des Wortes - tiefgreifenden Maßnahmen, die einen höheren Aufwand sowie größere Eingriffe auf der Agrarfläche und in die Unternehmensstruktur bedeuten. Freuen Sie sich auf spannende und informative Einblicke in Forschungsprojekte und das Versuchswesen sowie Erfahrungen aus der landwirtschaftlichen Praxis.
Programm
- Ankommen ab 09:30 Uhr
- 10:00 Uhr: Begrüßung und Einführung
(Dr. Christina Aue, OOWV und Hilmar Freiherr von Münchhausen, Ackerbauzentrum) - 10:20 Uhr: Vorträge I
- 12:30 Uhr: Mittagessen
- 13:30 Uhr: Vorträge II
- 15:00 Uhr: Zusammenfassung und Gespräch
- 16:00 Uhr: Ausklang
Vorträge I: Carbon Farming – ackerbaulich tiefgreifend
- "Unterboden-Bewirtschaftung im INTERREG Projekt 'Blue Transition‘: Fünf Zentimeter für mehr Humus und Wasserschutz"
(Dr. Florian Stange, BGR – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)
(Dr. Franz Antony, INGUS - Ingenieurdienst Umweltsteuerung GmbH) - "Agroforstsysteme: Langfristig Kohlenstoff speichern?"
(Dr. Ernst Kürsten, DeFAF - Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft e.V.) - "Pflanzenkohle: Dauerhaft Kohlenstoff in den Boden bringen?"
(Dr. Mirjam Helfrich, Institut für Agrarklimaschutz, Johann Heinrich von Thünen - Institut) - "Die Erfahrung zu Agroforst und Pflanzenkohle aus der Praxis"
(Ingo Zapp, Forsthof Artland GmbH)
Vorträge II: Carbon Farming – in die Unternehmensstruktur eingreifend
- "Ökologischer Landbau und Carbon Farming: Synergien und Zielkonflikte"
(PD Dr. Christopher Poeplau, Institut für Agrarklimaschutz, Johann Heinrich von Thünen - Institut) - "Knackpunkt Grünlanderhalt: Was hilft der Landwirtschaft, dem Wasserschutz und dem Klimaschutz?"
(Dr. Ralf Kosch, Leitung Fachbereich Grünland und Futterbau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen) - "Die Erfahrung zu Ökolandbau und Grünlanderhalt aus der Praxis"
(Prof. Dr. Dr. Frank Eulenstein, ZALF-Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.)
Abschlussgespräch und Diskussion
Im Anschluss möchten wir mit PD Dr. Christopher Poeplau vom Thünen-Institut, dem Experten für die Dynamik des Bodenkohlenstoffs in landwirtschaftlichen Ökosystemen, die vorgestellten Maßnahmen und Erfahrungen einordnen und bewerten sowie folgend mit Ihnen in die Diskussion kommen.
Termin
Donnerstag, den 19. Februar 2026
Ort
Gut Moorbeck
Amelhauser Straße 56 - 58
26197 Großenkneten
Veranstalter
- Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V.
- Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
Anmeldung
Die Teilnehmerzahl für eine Anwesenheit vor Ort ist begrenzt. Es wird daher um Anmeldung bis zum 12. Februar 2026 per Online-Anmeldung gebeten.
Sie können auch Online an der Veranstaltung teilnehmen.
Kosten
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.