Aktuelle Nachrichten aus der Bio-Branche

Nachrichten

17.07.2026

Bundesminister Alois Rainer würdigt Engagement der Rolle Mühle

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat die C.F. Rolle GmbH Mühle in Grünhainichen besucht. Der traditionsreiche Mühlenbetrieb ist einer von derzeit 64 Praxispartnern des bundesweiten "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerks", das Teil des vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiierten und finanzierten Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) ist.

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16.07.2026

Handwerkliche Baumschulen für die Zukunft der Streuobstwiesen

Handwerkliche Baumschulen sorgen für Regionalität und Vielfalt – doch vielerorts muss man sich inzwischen bemühen, um sie zu finden. Billigkonkurrenz aus dem Ausland und dem Onlinehandel, Strukturwandel sowie die Auswirkungen der Klimakrise stellen insbesondere kleine, vielfältig aufgestellte Baumschulen vor massive Herausforderungen. Das statistische Bundesamt verzeichnete zwischen 2021 und 2025 einen Rückgang der Betriebe von 10,5 Prozent. Im Vergleich zu 2017 beträgt der Rückgang sogar 20 Prozent.

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15.07.2026

Neue Doppelspitze übernimmt Leitung des Nachhaltigkeitsstandards We Care

Beim Nachhaltigkeitsstandard We Care hat zum 1. Juli 2026 ein Generationswechsel in der Leitung stattgefunden: Jennifer Hirsch und Sarah Oberländer übernehmen die Koordination von Axel Wirz. Sie unterstützen mit dem We Care-Standard Unternehmen der Lebensmittelbranche dabei, ihren Betrieb sowie die gesamte Lieferkette nachhaltig zu gestalten. Das Siegel belegt nachhaltiges Handeln und schafft die Grundlage für eine EmpCo-konforme Kommunikation.

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14.07.2026

Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb: Noch bis zum 31. Juli teilnehmen!

Der Endspurt läuft: Nur noch bis zum 31. Juli können Beiträge für den diesjährigen Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb eingereicht werden. Mit dem Pflanzwettbewerb zeichnet die Stiftung für Mensch und Umwelt seit 2016 naturnahe Pflanzaktionen aus. Ziel ist es, Menschen für den Schutz der biologischen Vielfalt zu begeistern und zu zeigen, wie aus Gärten, Balkonen, Schulhöfen oder Firmengeländen wertvolle Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten werden können.

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13.07.2026

Ökoring unterstützt die Gründung einer neuen Öko-Modellregion

Die fünf westlichen Stadtbezirke Münchens und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion "Landkreis Fürstenfeldbruck – München West" zusammengeschlossen. Ziel der Kooperation ist es, den steigenden Bedarf an Bio-Lebensmitteln in München verstärkt aus regionaler Produktion zu decken und gleichzeitig landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis durch stabile Absatzbeziehungen zu stärken.

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08.07.2026

BÖLW: EU-Parlament muss Bio-Markt schützen

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) mahnt die EU-Abgeordneten vor der Abstimmung des Agrarausschusses des Europäischen Parlaments (EP) zur Änderung des Bio-Rechts am 14. Juli zur Eile. Nur auf diese Weise könne die EU-Öko-Verordnung rechtzeitig geändert werden, dass Bio-Importe etwa aus Indien oder den USA zum Jahreswechsel nicht wegfallen. 

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07.07.2026

Virtuelle Zäune überzeugen im Praxistest der Universität Göttingen

Virtuelle Zäune könnten die Weidetierhaltung flexibler, effizienter und zugleich tiergerechter machen. Eine neue Studie der Universität Göttingen zeigt, dass virtuelle Zäune bei Rindern ähnliche räumliche Verhaltensmuster auslösen wie herkömmliche Elektrozäune – und damit die häufig geäußerten Tierschutzbedenken deutlich relativieren. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Animal veröffentlicht.

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06.07.2026

Initiative "BioBitte" vernetzt Akteurinnen und Akteure am Bodensee

Wie können Kommunen und Küchen den Bio-Anteil in der Gemeinschaftsverpflegung erhöhen und zugleich regionale Wertschöpfungsketten stärken? Darüber tauschten sich die Teilnehmenden beim Vernetzungsworkshop der Initiative "BioBitte" am 23. Juni im Landratsamt des Bodenseekreises aus. Landrat Luca Wilhelm Prayon eröffnete die Veranstaltung.

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03.07.2026

EcoWinner 2026: 99 herausragende Bio-Weine ausgezeichnet

Die Siegerinnen und Sieger des EcoWinner 2026 stehen fest: Beim ältesten deutschen Bioweinpreis verkostete eine Fachjury am 22. Juni insgesamt 465 Bio-Weine aus ganz Deutschland. 99 Weine konnten die Jurorinnen und Juroren besonders überzeugen und wurden mit der begehrten EcoWinner-Medaille ausgezeichnet.

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02.07.2026

Deutsche Jugendverbände fordern festes Budget und zielgenaue Förderung

Ein Bündnis aus Agrar-Jugendverbänden – namentlich der Bund der Deutschen Landjugend e.V., Junges Bioland e.V., die junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V., Öko-Junglandwirt:innen-Netzwerk, Bündnis Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft, Bündnis Junge Landwirtschaft e.V. – setzt sich gemeinsam für eine zielgerichtete und innovative Förderung junger Landwirtinnen und Landwirte ein. Anlässlich der aktuellen Vorschläge zur Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2027 haben sie ein gemeinsames Positionspapier verfasst.

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01.07.2026

Projekt "RegBio2B": Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft in Brandenburg

Während der letzten drei Jahre hat das vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderte Projekt "RegBio2B" vier regionale Bio-Wertschöpfungsnetzwerke aus Brandenburg begleitet und mit ihnen zusammen Erfolgsfaktoren, Herausforderungen, Zukunftsszenarien und Zusammenhänge in ihrem Wirken herausgearbeitet. Nun laden die Projektbeteiligten zur Online-Abschlussveranstaltung am 27. August ein, wo die Projektergebnisse präsentiert werden.

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30.06.2026

Positive Bilanz nach einem Jahr "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk"

Mit mehr als 200 Veranstaltungen, zahlreichen Betrieb-zu-Betrieb-Gesprächen in den Regionen und einer starken Präsenz auf Branchenveranstaltungen hat sich "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk" als wichtige Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Nachwuchsgewinnung etabliert. Das Netzwerk wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat initiiert und wird im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau gefördert.

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29.06.2026

AöL UnternehmerInnenTag: Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln

Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) im Museum im Kulturspeicher in Würzburg.

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26.06.2026

Kreuzung alter Hühnerrassen mit modernen Hybriden bietet Potenzial

Forschende haben untersucht, wie sich die Kreuzung alter, einheimischer – und zum Teil gefährdeter – Hühnerrassen mit modernen Linien auf Leistung, Tiergesundheit, Robustheit, Verhalten oder Anpassungsfähigkeit der Tiere auswirkt. Das Ergebnis: Die Kombination kann sich lohnen – sowohl im Ökolandbau als auch in konventioneller Haltung. Gleichzeitig trägt sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

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25.06.2026

Jetzt voranmelden: Dialogwerkstatt "Bio next level"

Wo bestehen noch Potenziale für Innovationssprünge in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft? Wie können diese durch Forschung begleitet und unterstützt werden? Welche Out-of-the-Box-Denkansätze eröffnen neue Perspektiven? Diese Fragen stehen im Fokus der Dialogwerkstatt "Bio next level: Perspektiven aus Forschung, Beratung und Praxis" am 5. und 6. Oktober 2026 in Berlin.

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24.06.2026

Neue Studie zeigt Vorteile vielfältiger Kulturen im Ackerbau

Mit welchen Anbaustrategien können landwirtschaftliche Betriebe besser mit Ertragsrisiken durch den Klimawandel und schwankenden Preisen auf dem Absatzmarkt für Agrarprodukte umgehen? Eine Studie des ZALF, die im Fachjournal Agricultural Systems veröffentlicht wurde, zeigt anhand von Modellrechnungen, dass Betriebe ihr Einkommensrisiko deutlich senken können, wenn sie auf Diversifizierung, also vielfältigere Anbaumethoden setzen.

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23.06.2026

Nach EU-Entscheidung zu neuen Gentechniken: Biosaat- und Pflanzgut gewinnen an Bedeutung

Mit der Entscheidung des Europäischen Parlaments vom 17. Juni zur Deregulierung neuer genomischer Techniken (NGT) verändern sich die Rahmenbedingungen für Pflanzenzüchtung in Europa. Für den ökologischen Landbau rückt damit eine zentrale Herausforderung stärker in den Fokus: die ausreichende Verfügbarkeit von ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut. Denn im Bio-Sektor bleiben neue gentechnische Verfahren weiterhin ausgeschlossen. Eine Plattform für Austausch und Vernetzung bietet die Saatgutkonferenz am 7. und 8. Juli 2026 in Fulda.

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