Beratungszentren als kommunale Entwicklungsmöglichkeit
Kantine Zukunft, Forum Küche, Haus der Kost. Immer mehr Städte setzen auf regionale Beratungszentren zum Thema Bio in der Außer-Haus-Verpflegung und orientieren sich dabei am dänischen Vorbild, dem Copenhagen House of Food. Hinzu kommen Strukturen, die das Thema Bio mit anderen Themen, wie Regionalität und Saisonalität, kombiniert bearbeiten und aufgreifen, z. B. die Projekte Hybrider Foodhub Leipzig oder Bio-Wertschöpfungszentrum Eissen in NRW.
Was kann ein Bio-Regio-Beratungszentrum leisten?
Für Länder und Kommunen sind regionale Bio-Beratungszentren ein gutes Instrument, um die öffentliche Außer-Haus-Verpflegung und die regionale Wertschöpfung im eigenen Wirkungsbereich zu fördern, zu unterstützen und zu steuern. Doch wie können Länder und Kommunen ein solches Zentrum gründen? Welche Mittel und welche Akteure braucht es dafür? Und was soll und kann ein Bio-Regio-Beratungszentrum letztlich leisten?
Wie kann das in meiner Region umgesetzt werden?
Gemeinsam wollen wir bestehende Praxisbeispiele kennenlernen und aus verschiedenen Perspektiven (Kommune, Küche und Organisation) betrachten, Fragen stellen und eine Vorstellung davon bekommen, was möglich ist. Denn klar ist: Hier müssen Politik, Verwaltung und Praxis eng zusammenarbeiten, um Bio in der Außer-Haus-Verpflegung langfristig erfolgreich voranzubringen.
Teilnehmende
Eingeladen sind Ansprechpersonen der Fachministerien der Bundesländer, Fachreferate von Kommunen, Öko-Modellregionen bzw. Bio-Musterregionen, Ernährungsräte und weitere Akteurinnen und Akteure.
Programm
- 09:25 Uhr: Zoom-Einwahl
- 09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung
(Anke Brückmann, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) - 09:40 Uhr: Einstieg und Impuls
Einblicke in die Praxis von
- Forum Küche Bremen
- Neue Wege - Hybrider Foodhub Leipzig
- Kantine Zukunft Berlin
Austausch mit der Praxis
- Welche Ziele haben die Projekte und wie sollen sie erreicht werden?
- Wie und mit welchen Mitteln ist das Projekt entstanden? Welche Institutionen und Personen waren daran beteiligt?
- Mit welchen Lösungsstrategien wird aufkommenden Problemen begegnet?
(Rainer Roehl und Eva Löwen, a'verdis, Tessa Bornemann, Forum Küche Bremen, Thomas Marbach, Leipziger Foodhub-Modell, Ann-Christin Weber, Senatsverwaltung Berlin) - 11:15 Uhr: Von der Praxis für die Praxis
Austausch zur Umsetzung in der eigenen Region
Erfahrungen | Fragestellungen | Bedarf und Wünsche - 12:00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Die Inhalte dieser Seite finden Sie auch hier im Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument).
Termin
28. November 2024, 09:30 - 12:00 Uhr
Ort
Online via Zoom
Veranstaltende
Veranstalter ist a’verdis für die Initiative BioBitte
Anmeldung und Kontakt
Bitte nutzen Sie die Online-Anmeldung bis zum 21. November 2024.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Eva Löwen, eva.loewena-verdiscom
Hinweis
Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Zur Teilnahme benötigen Sie ein Gerät mit Kamera und Mikrofon sowie eine stabile Internetverbindung.
BioBitte — Die Initiative für mehr Bio in öffentlichen Küchen – wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) durchgeführt. Mit passenden Angeboten unterstützt BioBitte Akteure aus Politik, Verwaltung und Praxis dabei, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in der öffentlichen Verpflegung zu erhöhen.