Die Stadt Schwäbisch möchte sich auf den Weg begeben, den Bio-Anteil in der Gemeinschaftsver-pflegung zu erhöhen. Dabei wird geprüft, wie bei Ausschreibungen zur Schulverpflegung auch Krite-rien für den Einsatz von Bio-Produkten festgelegt werden können. Welche Stellschrauben können dazu in Vergabeverfahren genutzt werden? Welche Erfahrungen aus der Schul- und Kita-Verpflegung gibt es bereits und wie gelingt die (auch regionale) Beschaffung der Bio-Produkte? Kompetente Referenten geben dazu praxisnahe Tipps und berichten von ihren Erfahrungen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie auch unter wirtschaftlichen Bedingungen der Einsatz von (regionalen) Bio-Produkten gelingen kann.
Referentinnen und Referenten:
- Anke Hoffmann-Meindel, Leiterin der Abteilung Finanzen und Statistik, informiert über die aktuelle Situation der Schul- und Kita-Verpflegung in der Stadt Schwäbisch Hall
- Andreas Greiner, Ökonsult GbR, nennt Strategien für mehr Bio in öffentlichen Küchen und zeigt an Beispielen, wie sich Bio-Kriterien bei der Beschaffung von Verpflegungsdienstleistungen verankern lassen.
- Dr. Werner Ebert, Biostadt Nürnberg und Geschäftsführer des Biostädte-Netzwerkes, informiert über kommunale Erfahrungen und Erfolgsfaktoren für mehr Bio in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung.
- Markus Frank, Küchenleiter des Evangelischen Schulzentrums Michelbach an der Bilz, erläutert, wie in einer Schulmensa erfolgreich ein Bio-Anteil eingesetzt werden kann.
- Grußwort: Christoph Klenk, Leiter des Fachbereichs Frühkindliche Bildung, Schulen und Sport, Stadt Schwäbisch Hall
Teilnehmende
Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Verwaltung sowie an Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aus der Stadt Schwäbisch Hall und umliegenden Kommunen. Auch Verantwortliche von Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung, aus Catering-Unternehmen und von regionalen Bio-Lieferanten sind herzlich willkommen.
Programm
- 13:45 Uhr: Ankommen
- 14:00 Uhr: Grußwort
(Christoph Klenk, Fachbereichsleiter Stadt Schwäbisch Hall) - 14:05 Uhr: Informationen zum Ablauf
(Stefan Flaig, Ökonsult GbR) - 14:10 Uhr: Kurzvorstellung und Erwartungen
(Alle Teilnehmenden) - Impulsvorträge
- 14:20 Uhr: Wo stehen wir in der Stadt Schwäbisch Hall beim Thema Gemeinschaftsverpflegung?
(Anke Hoffmann-Meindel, Abteilungsleiterin) - 14:30 Uhr: Mehr Bio in öffentlichen Kantinen: Stellschrauben im Vergaberecht und Beispiele aus der Praxis
(Andreas Greiner, Ökonsult GbR) - 14:50 Uhr: Schritt für Schritt zu mehr Bio – Erfahrungen aus den Biostädten
(Dr. Werner Ebert, Biostadt Nürnberg und GF Biostädte Netzwerk) - 15:30 Uhr: Fragen und Diskussion
- 15:45 Uhr: Pause, Auslage von Info-Material
Zeit für Gespräche - Mensa-Praxis, Beschaffung und Diskussion
- 16:00 Uhr: Praxisbericht aus der Mensa des Evangelischen Schulzentrums Michelbach an der Bilz
(Markus Frank, Küchenleiter) - 16:15 Uhr: Wie gelingt die Beschaffung von (regionalen) Bio-Produkten?
(Andreas Greiner) - 16:30 Uhr: Fragen und Diskussion
- 16:45 Uhr: Was sind jetzt die nächsten Schritte?
Ihre Statements und Vorschläge
(Alle Teilnehmenden) - 17:15 Uhr: Fazit und Ausblick
Evaluierung: Ihr Feedback zur Veranstaltung - 17:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
Die Inhalte dieser Seite finden Sie auch hier im Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument).
Termin
Montag, 17. Juli 2023 von 13:45 bis circa 17:30 Uhr
Ort
Sibilla-Egen-Haus
Saal Anna Büschler
Am Markt 9
74523 Schwäbisch Hall
Veranstaltende und Kontakt
Veranstalter vor Ort ist die ÖKONSULT GbR in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Hall.
Stefan Flaig:
Telefon: 07 11 / 255 196 34
E-Mail: flaigoekonsult-stuttgartde
Anmeldung
Wir bitten um eine kurze Anmeldung bis 10. Juli 23 per E-Mail an biobitteoekonsult-stuttgartde.
BioBitte — Die Initiative für mehr Bio in öffentlichen Küchen – wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) durchgeführt. Mit passenden Angeboten unterstützt BioBitte Akteure aus Politik, Verwaltung und Praxis dabei, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in der öffentlichen Verpflegung zu erhöhen.