Die Regionalwert-Initiative Pfalz und der Ernährungsrat Südpfalz möchten den Aufbau bio- regionaler Wertschöpfungsketten vom Acker bis auf die Teller für Kinder, Jugendliche und Gästen in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung fördern.
Doch wie kann das wirtschaftlich vertretbar passieren und woher können Bioprodukte aus der Pfalz bezogen werden? Welche Stellschrauben können bereits im Ausschreibungsverfahren für eine Verpflegungsleistung berücksichtigt werden, um mehr Bio und Regionalität zu ermöglichen?
In einer Online-Initialveranstaltung werden die aufgeführten Fragen in Theorie und anhand von Praxisbeispielen erörtert. Zudem werden Formulierungsvorschläge für Ausschreibungen einer Verpflegungsleistung gegeben.
Ziel der Veranstaltung ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie der Einsatz von regionalen Bio- Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung in der Pfalz gelingen kann. Für die Umsetzung ergeben sich in der Praxis eine Reihe von Herausforderungen, die neben den wirtschaftlichen Aspekten unter anderem auch die Beschaffungssituation und Ausschreibungsverfahren betreffen.
Angesprochen sind gezielt Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung, besonders Mitarbeitende, die mit Ausschreibungen vertraut sind, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der umliegenden Städte und Gemeinden und Verpflegungsverantwortliche aus Schulen, Kitas, Kliniken in öffentlicher, kirchlicher sowie privater Trägerschaft.
Zu Wort kommen Experten und Expertinnen aus Fachinstitutionen und der Großküchenpraxis. Diese Veranstaltung bietet Raum für Verstetigung, grundlegende Informationen, Vernetzung, Erfahrungsaustausch sowie Dialog.
Teilnehmende
Eingeladen sind alle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung besonders Mitarbeitende, die mit Ausschreibungen vertraut sind, Bürgermeister*innen der umliegenden Städte und Gemeinden und Verpflegungsverantwortliche aus Schulen, Kitas, Kliniken in öffentlicher, kirchlicher sowie privater Trägerschaft aus dem Kreis Germersheim, der Stadt Landau und dem Kreis Südliche Weinstraße.
Programm
- 14:00 Uhr: Einführung und Moderation
(Anja Erhart, FiBL Projekte GmbH) - 14:05 Uhr: Begrüßung und Kurzvorstellung
(Ulrich Teichmann, Schuldezernent des LKR SÜW)
(Dr. Maximilian Ingenthron, Bürgermeister der Stadt Landau)
(Elise Kissling, Regionalwert-Initiative Pfalz)
(Frank Schmitt, Ernährungsrat Südpfalz) - 14:25 Uhr: Kurze Vorstellungsrunde
- 14:40 Uhr: Mehr Bio in öffentlichen Kantinen Grundlagen und Strategien
(Anja Erhart) - 15:00 Uhr: Praktische Umsetzung am Beispiel des Tagungshauses und Caterers Stiftsgut Keysermühle: Wie Bio und Regionalität zum Erfolg wird
(Christiane Steinmetz, Bürgerstiftung Pfalz und Stiftsgut Keysermühle) - 15:20 Uhr: Angebot an regionalen Bio-Lebensmitteln in der Pfalz: Was ist für Großküchen verfügbar?
(Kornelius Burgdörfer-Bensel, Ökologische Marktgemeinschaft Saarpfalz) - 15:40 Uhr: Jetzt sind Sie dran: Zeit für Fragen
- 16:00 Uhr: Kaffeepause
- 16:15 Uhr: Rechtliches Grundwissen für die Vergabe von Verpflegungsleistungen
(Prof. Dr. jur. Christopher Zeiss, Professor für Staats- und Europarecht, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW) - 17:00 Uhr: Diskussion und nächste Schritte
- 17:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
Die Inhalte dieser Seite finden Sie auch hier im Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument).
Termin
19. Juni 2023 von 14:00 bis 17:30 Uhr
Ort
Online für die Pfalz
Veranstaltende
Veranstalter ist die FiBL Projekte GmbH.
Anja Erhart
Telefon: 069 / 71 37 69 92 20
E-Mail: anja.erhartfiblorg
Eine Kooperation der FiBL Projekte GmbH, dem Ernährungsrat Südpfalz, der Regionalwert.Initiative Pfalz und der Bürgerstiftung Pfalz.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis 14. Juni 2023 per Online-Anmeldung an.
BioBitte — Die Initiative für mehr Bio in öffentlichen Küchen – wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) durchgeführt. Mit passenden Angeboten unterstützt BioBitte Akteure aus Politik, Verwaltung und Praxis dabei, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in der öffentlichen Verpflegung zu erhöhen.