Der DOK-Versuch vergleicht die Anbausysteme biologisch-dynamisch (D), biologisch-organisch (O) und konventionell (K) seit 1978 und wird von einer Gruppe konventioneller und biologischer Landwirtinnen und Landwirte beratend begleitet. Die Daten aus dem Versuch zeigen, dass der Ökolandbau eine tragfähige Grundlage für die Weiterentwicklung nachhaltiger Anbausysteme bietet, um Nahrungsmittelproduktion und Umweltwirkung gleichermassen zu berücksichtigen.
Förderlich für die Bodenfruchtbarkeit
Ausschlaggebend für die Bodenfruchtbarkeit ist tierischer Mist und dessen Aufbereitung. Auf praxisüblicher Düngestufe konnte der Humusgehalt durch Hofdünger stabil gehalten werden. Wurden diese wie im biodynamischen System in kompostierter Form ausgebracht, konnte der Humusgehalt sogar gesteigert werden. Dies wirkt sich positiv auf die Bodenstruktur aus, hilft Wasser zu speichern und reduziert Bodenverluste durch Erosion. Gleichzeitig wird das Bodenleben gefördert. Bio-Böden zeigen eine höhere und vielfältigere biologische Aktivität, wodurch auch der Artenreichtum profitiert.
Effizient produzierte Erträge
Die Daten zeigen eindrücklich, wie wichtig robuste Sorten für die Ertragssteigerung sind. Sie zeigen auch, dass Bio-Systeme effizient sind. Im Schnitt produzieren sie 85 Prozent der konventionellen Erträge – und das ohne den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. Stickstoff ist einer der wichtigsten, aber für die Umwelt kritischsten Pflanzennährstoffe, da Überschüsse ins Grundwasser oder als Klimagase in die Atmosphäre gelangen können.
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Quelle: Pressemitteilung Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

