Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand des Bio-Spitzenverbandes, kommentiert:
"Es ist gut, dass der Bundestag die notwendigen Korrekturen bei den Budgets vorgenommen hat. Nur so können auch künftig wichtige Forschungsprojekte und Maßnahmen für – und mit – den Unternehmen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft stattfinden. Es ist an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer dafür zu sorgen, dass die Mittel trotz Zusammenlegung der Programme auch tatsächlich in voller Höhe der deutschen Öko-Forschung zu Gute kommen. Denn das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bio-Branche angesichts einer stark wachsenden heimischen Nachfrage.
Fakt ist: Auch mit diesem Beschluss liegen die für Bio-Forschungsprojekte investierten Mittel weit unter dem Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen und Betriebe. Wie dringend notwendig mehr Ressourcen für die Bio-Forschung sind, hat das vom Bundeslandwirtschaftsministerium einberufene ,Kompetenzteam Forschung ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft’ (KTFÖLL) zuletzt im Sommer in einem umfangreichen Bericht dargelegt."
Hintergrund
Der im Sommer vorgelegte Regierungsentwurf zum Haushalt 2026 sah erstmals die Zusammenlegung des BÖL mit den beiden anderen Programmen samt einer deutlichen Kürzung der Mittel für den neuen Sammeltitel vor.
Zu den Empfehlungen des Kompetenzteam Forschung ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft
Quelle: Pressemitteilung Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)


