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Bioackerbohne neu gedacht: Vernetzungs­treffen und innovative Projektergebnisse

Nach drei Jahren intensiver Forschung, vielen Prototypen und noch mehr Verkostungen lädt das Projekt WKErBo am 22. April zur Ergebnispräsentation mit Vernetzungstreffen ein. Gemeinsam haben das Forschungsinstitut für biologischen Landbau und die Hochschule Fulda an der Entwicklung einer Wertschöpfungskette für heimische Ackerbohnen gearbeitet und dabei ein großküchentaugliches Bio-Convenience-Produkt entwickelt.

Ackerbohnenbällchen auf einem Teller mit Dip angerichtet. Klick führt zu Großansicht.

Ackerbohne und Erbse in neuem Gewand. Der Prototyp überzeugt geschmacklich und optisch. Foto: BLE

Kann aus Bioackerbohnen und -erbsen ein proteinreiches Convenience-Produkt für die Gemeinschaftsverpflegung hergestellt werden, das frei von Zusatzstoffen ist und geschmacklich überzeugt? Die Antwort nach kreativer Forschung, vielen Prototypen und noch mehr Verkostungen lautet: Ja! Und es geht noch mehr: Alle enthaltenen Zutaten können komplett auf heimischen Böden angebaut werden.

Vernetzungstreffen mit Verkostung

Am Mittwoch, 22. April 2026 sind alle Interessierten aus Praxis, Forschung und Beratung herzlich eingeladen, die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Projekts "Entwicklung einer Wertschöpfungskette für ökologisch erzeugte Erbsen und Bohnen vom Acker bis zur Großküche und Gastronomie" (WKErBo) kennenzulernen, die Produkte zu verkosten und sich mit interessanten Akteurinnen und Akteuren zu vernetzen. Von 11.15 bis 16.00 Uhr erwartet die Teilnehmenden an der Hochschule Fulda ein kurzweiliges Vernetzungstreffen. Besonders spannend: Die Keynote zum Potenzial von Hülsenfrüchten als pflanzliche Proteinalternativen in der Gemeinschaftsverpflegung.

Es bleibt genügend Zeit zum gemeinsamem Austausch und dem Kennenlernen weiterer inspirierender Projekte zur Förderung regionaler Hülsenfrüchte. Wer nicht in Präsenz teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, sich ab 12.30 Uhr zur Präsentation der Projektergebnisse digital zuzuschalten. 

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL).

Hier geht's zur Anmeldung

Zwischenergebnisse aus dem Projekt gibt's hier zum Download (PDF-Datei)

Quelle: Pressemitteilung Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)


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