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BÖL vernetzt – Bio-Wertschöpfungsketten
Lernen Sie jetzt unsere Projekte zu Bio-Wertschöpfungsketten kennen!
In der kostenlosen Online-Veranstaltungsreihe "BÖL vernetzt – Bio-Wertschöpfungsketten" stellen wir Interessierten aus Forschung, Praxis und Beratung unsere Aktivitäten im Bereich der Bio-Wertschöpfungsketten vor. Damit sollen Synergien zwischen thematisch ähnlichen BÖL-Vorhaben unterstützt und die Vernetzung von Projektverantwortlichen untereinander sowie mit weiteren relevanten Akteurinnen und Akteuren ermöglicht werden.
SOMMERPAUSE!
Derzeit pausiert die Veranstaltungsreihe "BÖL vernetzt - Bio-Wertschöpfungsketten". Wir melden uns in Kürze mit neuen Terminen für spannende Projektvorstellungen zurück!
Aktuelle Termine und Infos zu den vorgestellten Projekten
Lebensmittelkooperativen zur Stärkung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten (WERTSCHÄTZEN)
In diesem Projekt werden die Potentiale und Herausforderungen des Konzepts der kooperativen Lebensmittelläden erfasst sowie der Wissenstransfers und die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren gefördert. Untersucht wird unter anderem das Potential von kooperativen Lebensmittelläden als Alternative zum klassischen Lebensmitteleinzelhandel für den Aufbau von bio-regionalen Wertschöpfungsketten. Weiterhin werden die Erfolgsfaktoren zur Zusammenarbeit in den Wertschöpfungsketten und die Preisgestaltung erforscht.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints.
Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
Bio-Wertschöpfungszentrum Eissen
In diesem Projekt werden neue Bio-Wertschöpfungsketten und darauf aufbauend neue Geschäftsmodelle im Lebensmittelbereich entwickelt. Die Schwerpunkte liegen dabei im Landkreis Höxter und Kassel – mit Impulsen in die benachbarten Landkreise. Konkret geht es um die Erhöhung des Anteils regionaler Bio-Produkte in der Schul- und Kitaverpflegung durch die Einrichtung von Vorverarbeitungsbetrieben und der Entwicklung eines entsprechenden Logistiksystems. Eingebunden ist dieses Vorhaben in die Entwicklung eines bundesweit ersten Bio-Wertschöpfungszentrums, das auf einem im Rahmen des Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW entstandenen Konzeptes beruht.
Mehr Informationen finden Sie im Projektsteckbrief.
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Regionale Wertschöpfungsketten für ökologisch produzierte Tee- und Gewürzpflanzen: Potentiale, Hemmnisse, Kooperationen (TeePot)
Im Projekt TeePot werden Produktionsverfahren und bestehende Wertschöpfungsketten im ökologischen Tee- und Gewürzkräuteranbau analysiert. Zudem sollen Aktionsräumen für die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure entlang der Wertschöpfungskette bereitgestellt werden. Ziel ist die Erschließung von Marktanteilen und eine bessere Positionierung des heimischen Kräuteranbaus in zukunftsfähigen Wertschöpfungsketten.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Stärkung transparenter bioregionaler Lebensmittel in Thüringens Verarbeitung, Handel und Außer-Haus-Versorgung (TRANSIT)
Das Ziel des Projekts liegt in der Erarbeitung und Zusammenführung einer ökologischen Logistiklösung sowie der Schaffung eines breiten Netzwerkes aus bioregionaler Erzeugerschaft und B2B-Märkten zu einer stabilen und wirtschaftlich tragfähigen bioregionalen Wertschöpfungskette für Teilgebiete Thüringens. Mit dem Projekt soll sowohl die regionale Bio-Produktion und Verarbeitung gestärkt werden, als auch das Angebot regionaler Bio-Lebensmittel unter anderem in der Außer-Haus-Verpflegung erhöht werden.
Mehr Informationen finden Sie im Projektsteckbrief.
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Entwicklung eines integrativen Konzepts für den Aufbau einer digitalen Infrastruktur zur logistischen Optimierung einer ökologischen regionalen Fleischproduktion (DigiÖkoRegio)
Im Projekt DigiÖkoRegio geht es um die Entwicklung eines modellhaften Konzepts für die Wertschöpfungskette ökologisch erzeugten Fleischs am Beispiel der Modellregion Brandenburg-Berlin, welches einerseits die regionale Erzeugung von Bio-Lebensmitteln tierischer Herkunft sichert und andererseits Regionalität mit Tierwohl sowie sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit verknüpft.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Auf- und Ausbau einer Wertschöpfungskette (WSK) für Bio-Rindfleisch aus der Region Bodensee-Oberschwaben über die Stufen landwirtschaftliche Erzeugung, Schlachtung, Verarbeitung bis hin zur Vermarktung in die AHV (Bio-Gras-Rind vom Bodensee)
Das Projektziel besteht darin, eine Wertschöpfungskette für Bio-Rindfleisch aus der Region Bodensee-Oberschwaben über die Stufen landwirtschaftliche Erzeugung, Schlachtung, Verarbeitung bis hin zur Vermarktung in die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) auf- und weiter auszubauen. Wichtig ist hierbei, dass die Fütterung der Rinder zu mindestens 80 Prozent grasbasiert erfolgen soll, um zum einen keine Konkurrenz auf landwirtschaftlichen Flächen zur menschlichen Ernährung darzustellen und zum anderen Tierwohl durch Weidegang zu fördern. Die Nutzung der Grünlandflächen tragen zusätzlich zum Erhalt von Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt bei.
Weitere Informationen finden Sie im Projektsteckbrief
Die wirtschaftliche Bedeutung der (Bio-) Direktvermarktung (WiBiDi)
Hauptziel des Projektes ist es, die nationale und regionale volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung der Bio-Direktvermarktung zu erheben und eine Methode zu entwickeln, wie diese jährlich fortgeschrieben werden kann. Damit soll der Wissensstand um diese Vermarkungsmethode insgesamt auf ein aktuelles und umfangreiches Niveau gehoben werden. Hierfür wird Direktvermarktung als Wertschöpfungskette aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Perspektive betrachtet. Diese Kette kann sehr kurz sein, wie zum Beispiel Hofläden, Marktstände, Automaten oder Versandhandel und weitere Glieder umfassen, wie Dienstleistungen in der Verarbeitung oder Verkäufer an den örtlichen Lebensmitteleinzelhandel oder die lokale Gastronomie.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Kooperation zur Stärkung von Bio-Wertschöpfungsketten in der Alpenregion Tegernsee-Schliersee für Bio-Rindfleisch, Bio-Heumilch, Bergkräuter und Bio-Gemüse (WSK Tegernseer Tal)
Ziel des Projektes ist es, vorhandene Bio-Produkte wirtschaftlich als solche zu vermarkten, um die kleinbäuerliche Landwirtschaft zu stärken und zudem das Angebot regionaler Bio-Produkte für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) zu bündeln und zu erweitern. Dafür werden Verbindungen zu regionalen Marktpartnern geknüpft und gestärkt, sowie die lokale Landwirtschaft mit der Verarbeitung, Vermarktung, Endverbraucherinnen und -verbrauchern und Gastronomie weiter zusammengeführt.
Weitere Informationen finden Sie im Projektsteckbrief.
Entwicklung einer Wertschöpfungskette zum Aufbau eines tragfähigen Vermarktungskonzeptes unter Berücksichtigung der Ganztiernutzung zur ressourceneffizienten Schafhaltung (ReffiSchaf)
Im Projekt ReffiSchaf wird ein Vermarktungskonzept mit passenden Produkten aus regionalem Schaffleisch der Region Berlin-Brandenburg entwickelt, um im nächsten Schritt eine Wertschöpfungskette aufzubauen. Ziel des Vorhabens ist es, bestehende Ressourcen der Region zu nutzen und Akzeptanz für nachhaltiges Lamm- und Schaffleisch aus der Region zu schaffen.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Erhöhung der Verwendung von Zweinutzungshühnern aus ökologischer Züchtung im ökologischen Sektor (WertesBrutei)
Das Ziel des Projekts ist die Verwendung von Zweinutzungshühnern aus ökologischer Züchtung im ökologischen Sektor zu erhöhen. Hierzu soll je eine regionale, nationale und internationale Wertschöpfungskette von der ökologischen Elterntierhaltung, über die Brüterei und Jungtieraufzucht bis hin zum produzierenden Landwirtschaftsbetrieb aufgebaut werden.
Weitere Informationen finden Sie im Projektsteckbrief.
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Infos zu vorgestellten Projekten aus vergangenen Terminen
Aufbau einer Wertschöpfungskette für mehr regionale öko-landwirtschaftliche Erzeugnisse in der Außer-Haus-Verpflegung (KooStAHV)
Die 'Koordinationsstelle Abnahme und Bereitstellung öko-landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Urproduktion, Veredelung, Handel und Außer-Haus-Verpflegung (AHV)' wird den Ausbau des Angebots ökologisch erzeugter Lebensmittel vorantreiben, die insbesondere den Kriterien des 'Bayerischen Bio Siegels' entsprechen. Gleichzeitig müssen Einkaufsverantwortliche der AHV gewonnen werden, die für eine (möglichst verbindliche) Abnahme sorgen.
Ziel des Projektes ist es, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass bis 2025 25 Prozent Bio-Regio Lebensmittel (gemessen am monetären Wareneinsatz) in der AHV eingesetzt werden können – insbesondere in Verpflegungsstätten öffentlicher und kommunaler Träger. Damit soll die Grundlage für eine Erreichung landespolitischer Entwicklungsziele gelegt werden (siehe zum Beispiel den entsprechenden Ministerratsbeschluss in Bayern vom 13. Januar 2020 zu diesem Thema).
Zusammengefasst: Durch verbindliche Absprachen der Partner entlang einer Wertschöpfungskette Abnahmen soll das Angebot so ausgebaut werden, dass es für Einkaufsverantwortliche in der AHV kalkulierbar und möglich ist, einen großen Teil der eingesetzten Lebensmittel nicht nur in bio Qualität einzukaufen, sondern auch regionale Herkünfte zu wählen. Als Definition für 'bio & regional' dienen im Folgenden die Kriterien des Bayerischen Bio Siegels.
Laufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2024 (Erstvorhaben) und 01.10.2024 bis 30.09.2026 (Anschlussprojekt)
Produkt: Bio-Großhandelssortiment für die Außer-Haus-Verpflegung
Zuwendungsempfänger: EPOS Bio-Partner Süd GmbH
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Nachhaltige Entwicklung und Ernährungssouveränität: Wertschöpfung durch Gemeinwohl (NEUEWEGE)
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Food Hub Leipzig Modells (Hybrid) als Bündelungsinstrument für regional und nachhaltig erzeugte Produkte, das gleichzeitig die Kooperation und Netzwerkbildung innerhalb der bio-regionalen Wertschöpfungsketten anregt und zu einer Steigerung der Nachfrage nach regionalen Produkten führt. An der Pilotphase nehmen fünf bis sechs Testkantinen teil, in denen die größtenteils über den Food Hub bezogenen Produkte für die Erstellung strategischer Speisepläne nach den Grundsätzen der Planetarischen Gesundheitsdiät (Planetary Health Diet) verwendet werden. Dabei werden die Kriterien regional-saisonale Verfügbarkeit, individueller Bedarf je nach Zielgruppe, Beschaffungspreis, Verarbeitungsstufen, Saisonalität, ernährungskulturelle Aspekte sowie kulinarische Machbarkeit und sensorische Aspekte berücksichtigt. Die Pilotphase wird von Aufklärungskampagnen und Menü-Feedbackformularen begleitet. Darüber hinaus werden die durch dieses Modell generierten Gemeinwohlleistungen berechnet, mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung auf der Unterzielebene verknüpft und in das integrative Indikatorenmodell SustainScore übertragen, um die Leistungen und Auswirkungen (in den Dimensionen Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Esskultur) der geschaffenen bio-regionalen Wertschöpfungsketten zu bewerten. Letztlich soll der Food Hub auch als Instrument des Wissenstransfers dienen und zum Kapazitätsaufbau beitragen.
Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
Ausführende Einrichtungen: Universität Kassel-Witzenhausen in Kooperation mit dem Think Tank Regionalwertforschung und der ANSTALT für Koch- und Lebensmittelkultur Leipzig sowie der Stadt Leipzig (Klimaschutzleitstelle)
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Kommunikation von Regionalität bei Bio-Lebensmitteln in Hochschulmensen (KommReBio)
Das Vorhaben hat zum Ziel einen Leitfaden zu entwickeln, der Handlungsansätze für die Weiterentwicklung der Kommunikation von bio-regionalen Lebensmitteln in Hochschulmensen bietet. Dafür schafft das Projekt einen Überblick über den Status Quo der Kommunikationsinstrumente in Hochschulmensen für bio-regionale Lebensmittel. Ziel ist es ebenfalls die eingesetzten Sicherungssysteme für bio-regionale Lebensmittel in diesem Bereich zu analysieren und zu bewerten.
Erfolgreiche Kommunikationsansätze dienen als Best-Practice-Beispiele und werden mit Fokus auf digitale Konzepte weiterentwickelt. Daher setzt sich das beantragte Forschungsprojekt folgende Ziel
- Die Schaffung eines Überblicks über die Kommunikationsinstrumente in Hochschulmensen für bio-regionale Lebensmittel (Status Quo).
- Die Aus- und Bewertung der Kommunikationsinstrumente für bio-regionale Lebensmittel in Hochschulmensen.
- Best-Practice-Beispiele für Kommunikationsansätze für bio-regionale Lebensmittel werden herausgearbeitet, die auch bzw. in Teilen erfolgreich auf andere Hochschulmensen übertragbar sind.
- Die Schaffung eines Überblicks über die eingesetzten Sicherungssysteme für bio-regionale Lebensmittel mit anschließender Bewertung.
- Die Entwicklung eines Leitfadens und von Handlungsansätzen für die Weiterentwicklung der Kommunikation bio-regionaler Lebensmittel in Hochschulmensen.
Laufzeit: 01.06.2023 bis 28.02.2025
Ausführende Einrichtung: Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland
Zur Präsentation
Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten und Logistikstrukturen für die Gemeinschaftsverpflegung in Oberfranken (WSK Oberfranken)
Ziel des Projektes ist es, ein oberfrankenweites Nahrungs-Netzwerk mit regionalen Logistikstrukturen für Bio-Produkte aufzubauen. Es soll ein regionaler Wertschöpfungsraum mit vielfältigen Kooperationen entstehen, der die bio-Regionale Versorgung von vor allem Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen ermöglicht.
Regionale Landwirtinnen und Landwirte, Weiterverarbeitungsunternehmen, Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen und Logistikunternehmen sollen vernetzt werden und dadurch regionale Liefer- und Logistikketten aufgebaut werden. Dafür sollen die verschiedenen Akteure in Oberfranken in Runden Tischen zusammenkommen, um die Vernetzung und den Austausch untereinander zu stärken. Dadurch sollen neue Wertschöpfungsketten in der Region entstehen und das Angebot für die Kantinen und andere Abnehmer erweitert werden. Vor allem soll es mittelständischen und kleinen Betrieben ermöglicht werden, (Groß-)kantinen zu beliefern. Deshalb die Kooperation mit den Freigärtnern KG-Bio-Lieferservice, die bereits erste Lieferbeziehungen in Oberfranken etabliert haben. Anknüpfend sollen weitere wirtschaftliche Beziehungen entstehen, wodurch die Vermarktung von lokalen Produkten erleichtert wird, aber auch ein unkompliziertes Angebot für die Abnehmer geschaffen werden soll.
Darüber hinaus entsteht eine Kooperation mit der Regionalwert AG Franken, wodurch ein guter Kontakt zu vielen Erzeuger- und Verarbeiterbetrieben in der Region besteht. Der Ernährungsrat übernimmt eine Art Vermittlerrolle und tritt an neue Produzenten, Unternehmen und Großküchen heran, die sich einer Wertschöpfungskette anschließen könnten.
Neben den genannten Akteuren haben auch Kommunen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Projektes, insbesondere vor dem Hintergrund des bayerischen Ministerratsbeschluss, bis 2030 50 Prozent bio und/oder regionale Produkte in öffentlichen Kantinen anzubieten. Daher ist es uns wichtig, die Idee der Ernährungswende weiter in die Kommunen zu tragen und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und der lokalen Verwaltung zu stärken.
Laufzeit: 01.05.2024 - 30.04.2027
Wertschöpfungsbereich: Erzeugung, Verarbeitung, Logistik, Außer-Haus-Verpflegung
Produkt: Getreide, Bio-Weiderindfleisch, Eier, Kartoffeln usw. für die Gemeinschaftsverpflegung
Region: Bayern/Oberfranken
Wertschöpfungskettenmanagerin: Maria-Clara Hoh, maria-clara.hohernaehrungsrat-oberfrankende
Website: Ernaehrungsrat-Oberfranken.de
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Qualifizierungs- und Coachingprogramm Regionales Bio-Wertschöpfungskettenmanagement (QC_RegioBio)
Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die Stärkung des ländlichen Raums in Deutschland. und der sozial-ökologischen Transformation der deutschen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Hierzu sollen kompetente und wirksamkeitsstarke Bio-Wertschöpfungskettenmanagerinnen und -manager bei Wirtschaftsbeteiligten, staatlichen Organen und Nichtregierungsorganisationen beitragen.
Im Rahmen des Vorhabens sollen die Kompetenzanforderungen an diese Fachkräfte beschrieben und ein berufsbegleitendes Qualifizierungs- und Coachingprogramm konzipiert und erprobt werden, das in dieser Form nicht existiert. Für den erfolgreichen Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten braucht es qualifiziertes Personal, das entlang der Wertschöpfungsketten mit allen Akteurinnen und Akteuren agieren kann, auf Augenhöhe vernetzt, Prozesse begleitet und Menschen mit Geschick und Empathie zusammenbringt. Auf diese komplexen Aufgaben bereiten aktuell kaum ein Studiengang oder eine Aus-/Weiterbildung vor. Diese Lücke soll mit einem bundesweiten, berufsbegleitenden Qualifizierungs- und Coachingprogramm für regionales Bio-Wertschöpfungskettenmanagement geschlossen werden.
Laufzeit: 01.09.2023 bis 31.12.2025
Ausführende Einrichtungen: Bundesverband der Regionalbewegung e.V., Feuchtwangen und Forschungsinstitut für biologischen Landbau
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Von der hofnahen Schlachtung auf den Teller (HofbisTeller)
Derzeit ist es für Bio-Erzeuger in der Projektregion schwierig, ihr Fleisch auch als Bio-Ware zu vermarkten, da Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten in der Region fehlen. Das Ziel des Projektes besteht im Aufbau einer Wertschöpfungskette für Bio-Rindfleisch von der hofnahen Schlachtung über den kurzen Transport zum Schlachtbetrieb und die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung. In dieser Wertschöpfungskette erfolgt zunächst am jeweiligen Hof die mobile Schlachtung per Weideschuss, dann wird der Schlachtkörper über möglichst kurze Transportwege an eine Bio-Schlachterei geliefert und dort primär verarbeitet. Die weitere Verarbeitung erfolgt daraufhin in einer Metzgerei. Geplant ist es, die entstehenden Produkte zunächst in den Berliner Filialen der Bio-Metzgerei Gut Kerkow zu vermarkten und im Projektverlauf die Vermarktung an den LEH und verschiedene Akteure der AHV hinzuzunehmen. Ebenfalls wird die Option einer Direktvermarktung geprüft.
Der Fokus des Vorhabens liegt hierbei darauf, das Tierwohl durch die mobile, stressreduzierte Schlachtung zu erhöhen, als auch darin, die Wertschöpfungskette für alle beteiligten Akteure fair zu gestalten. Mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln wird eine projektgebundene Koordinationsstelle eingerichtet, welche die erzeugenden, verarbeitenden und handelnden Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette vernetzt. Hierdurch soll insbesondere die derzeit bestehende Lücke in der regionalen Schlachtung und Verarbeitung geschlossen werden und ein stabiles Netzwerk aus Erzeugungs- Verarbeitungs- und Absatzbetrieben aufgebaut werden.
Der Antragsteller führt dieses Projekt zunächst in Kooperation mit mehreren landwirtschaftlichen Betrieben und einer mobilen Schlachterei durch, die Integration weiterer Akteure in die Wertschöpfungskette ist dabei ein wichtiger Projektbestandteil. Zu diesem Zweck organisiert die Koordinationsstelle regelmäßig Runde Tische, um die Akteure aus den verschiedenen Wertschöpfungsstufen zusammenzubringen und langfristige Partnerschaften entlang der WSK zu etablieren.
Nachdem das Projekt zunächst modellhaft und wissenschaftlich begleitet in Brandenburg durchgeführt wird, ist es im zweiten Projektjahr auch geplant, das Konzept auf weitere Modellregionen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt auszuweiten und dort weitere Wertschöpfungsketten aufzubauen.
Laufzeit: 01.10.2023 bis 31.12.2025
Zuwendungsempfänger: Demeter im Osten e.V.
Wertschöpfungskettenmanagerin: Anna Dal Grande, anna.dal-grandedemeter-im-ostende
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Öko-Weintourismus – Innovative und nachhaltige Vermarktungsstrategie von Öko-Weingütern mit erhöhter Wertschöpfung (OekoWTour)
Weintourismus und die damit eng verbundene Direktvermarktung ist der wichtigste Verkaufskanal von selbstvermarktenden Weingütern in Deutschland. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen die zunehmende Bedeutung von Weintourismus und, dass Öko-Weingüter mehr in den Fokus von Konsumenten rücken. Aufgrund dieser Ergebnisse wird davon ausgegangen, dass weintouristische Angebote von Öko-Betrieben auf positive Resonanz stoßen und ein wichtiger Bereich der Branche werden. Jedoch fehlen grundlegende Informationen und es existiert kein strategischer Plan für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Absatzkanäle von Öko-Weingütern mit Fokus auf Öko-Weintourismus.
Entsprechend der hier beschriebenen Problemstellung hat dieses Projekt vier Hauptziele:
- Mithilfe einer Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden die Struktur der Vermarktungskanäle von Öko-Wein zu untersuchen.
- Weinbaubetriebe über ihre Einstellungen und Motivation zum Öko-Weintourismus zu befragen.
- Besucherinnen und Besucher von Öko-Weingütern zu analysieren, um die Konsumentenpräferenzen und die Bedeutung der touristischen Angebote aus ihrer Perspektive zu beleuchten.
- Die Situation auch von der Seite der Verbände und Tourismus-Expertinnen und -Experten zu untersuchen, um herauszufinden, wie sie die Entwicklung und Rolle von Weintourismus in ländlichen Regionen wahrnehmen.
Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll in einem zweiten Schritt ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet werden, der den Verbänden und einzelnen Erzeugern von deutschem Öko-Wein eine Entwicklungsstrategie hin zu nachhaltigem Öko-Weintourismus an die Hand gibt. Dieser Katalog soll ökologische, ökonomische und soziale Maßnahmen im Bereich Weintourismus beschreiben und Optionen der lokalen Zusammenarbeit aufzeigen. Diese Maßnahmen sollen dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Öko-Weine zu verbessern und zur erhöhten Wertschöpfung beizutragen.
Laufzeit: 01.10.2023 bis 30.09.2026
Ausführende Einrichtung: Hochschule Geisenheim
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Konzept für die Analyse und Stärkung der Wertschöpfungsketten zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern mit Fokus auf Bio-Wein (KOBIWE)
Das Projektziel bestand darin, Wertschöpfungsketten für biologisch erzeugten Wein in Deutschland aufzubauen, wobei der Fokus auf den Aufbau von Wertschöpfungskettenpartnerschaften zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern gerichtet war. Neben dem Antragssteller waren sechs weitere Kooperationspartner (Bio-Weingüter & Weinfachhändler) an der Erreichung dieses Zieles beteiligt. Eine Aufgabe der geförderten Koordinationsstelle bestand auch darin, dieses Netzwerk um weitere Partner zu erweitern, um insbesondere regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Neben der Koordinationsstelle wurde auch die Durchführung von Initialveranstaltungen gefördert, wodurch die Vernetzung der Projektpartner und der Austausch verbessert werden sollte.
Laufzeit: 01.11.2020 bis zum 31.10.2023
Zuwendungsempfänger: Fair and Green e. V.
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Einfluss des Bio-Weinbaus auf die ökologische Nachhaltigkeit am Beispiel der Modellregion Rheingau (EINSTEIN)
Ziel des Projektes ist die Quantifizierung des Beitrages des Bio-Weinbaus zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Weinbauregion Rheingau. Hierfür wird in Kooperationen mit verschiedenen Praxispartnern analysiert, wie sich die Umweltwirkung des Weinbaus im Rahmen der Betriebsumstellung von integrierter auf ökologische Bewirtschaftung bezüglich Klima, Biodiversität, Gewässerschutz, Bodenfruchtbarkeit sowie Ressourceneffizienz auswirkt. Dadurch erhoffen sich die Antragsteller eine klare Charakterisierung der Stärken und Schwächen des Bioweinbaus im Rheingau in Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit.
Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.09.2026
Ausführende Einrichtung: Hochschule Geisenheim
Mehrwert für Mensch und Natur- Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten für probiotischen Bio-Wein (WSKProBioWein)
Ziel ist es, mit dieser Bewirtschaftungsform die Pilzanfälligkeit der Reben durch pilzwiderstandsfähige Sorten und den Einsatz von Kompost-Tee und effektiven Mikroorganismen zu erhöhen und dadurch den Einsatz von Kupfer- und Netzschwefel erheblich reduzieren zu können. Im Projekt sollen mehrere regionale Wertschöpfungsketten für probiotischen Bio-Wein in Deutschland aufgebaut und etabliert werden, um mögliche negative Umweltauswirkungen im Weinbau zu reduzieren.
Laufzeit: 01.06.2024 bis 30.05.2027
Ausführende Einrichtung: Bioland Erzeugerring Bayern e. V.
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Verwendung ökologischer Rohstoffe aus Mischkultur in regionalen Wertschöpfungsketten als Reallabor (VORWERTS)
Das Forschungsvorhaben VORWERTS untersucht und bewertet die Adoption agrarökologischer Innovation und transformatives Handeln am Beispiel von Weizen-Körnerleguminosen-Mischkultur im Reallabor. Acht regionale Bio-Wertschöpfungsketten werden dazu partizipativ in den Forschungsprozess eingebunden.
Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist es, die Adoption agrarökologischer Innovation und transformatives Handeln am Beispiel von Weizen-Körnerleguminosen-Gemenge zur menschlichen Ernährung unter Praxisbedingungen zu erforschen und optimieren. VORWERTS liefert dabei Anleitungen für die transdisziplinäre Praxisforschung und erarbeitet konkrete Handlungsempfehlungen zur Anwendung und Verbreitung von Weizen-Körnerleguminosen-Mischkulturen in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten. Dieser 'use case' soll als 'Blaupause' für zukünftige Reallabore und die strukturierte Begleitungen einschlägiger agrarökologischer Transformationsprozesse dienen.
Das Gesamtziel von VORWERTS ist folgendermaßen gegliedert:
- Bewertung und Optimierung agrarökologischer Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Primärerzeugung bis zu den Konsumentinnen und Konsumenten am Beispiel der Mischkultur von Winterweizen und Körnerleguminosen für die Backwarenherstellung
- Bewertung und Optimierung der Produktions- und Verarbeitungsprozesse von Mischkultur-Backweizen entlang der Wertschöpfungskette (Anbau, Ernte, Aufbereitung, Verarbeitung, Vermarktung)
- Untersuchung und Bewertung der öko-funktionalen Intensivierung durch Speisedruschfruchtgemenge und der Potenziale einer Entkopplung der Landnutzungskonkurrenz (Futterproduktion versus menschlicher Ernährung) durch Mischkultur
- Etablierung eines praxisnahen Forschungsansatzes zur Analyse und Umsetzung agrarökologischer Innovation in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten als sogenanntem 'Reallabor'
- Analyse und Förderung transformativen Handelns durch Ko-Produktion von Wissen unter Einbeziehung aller Akteurinnen und Akteure von der Erzeugung bis zum Endverbrauch.
Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
Ausführende Einrichtung: Universität Kassel - Fachbereich 11 Ökologische Agrarwissenschaften
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Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten für Getreide, Eiweißfrüchte und Ölfrüchte im nördlichen Bayern (BioRegio)
Das Ziel des Projektes besteht darin, in Nordbayern regionale Bio-Wertschöpfungsketten für Getreide, Eiweiß- und Ölfrüchte aufzubauen, von denen alle beteiligten Akteure profitieren können und durch die die regionale Verarbeitung und Vermarktung steigender Mengen gelingen kann.
Die projektgebunden eingestellte Koordinationstelle erstellt zunächst einen Marktüberblick über die vorhandenen Bio-Akteure in der Region. Im zweiten Schritt werden die regionalen Bio-Landwirtinnen und -Landwirte sowie Verarbeitungsunternehmen für Bio-Rohstoffe über die wirtschaftlichen Perspektiven der aufzubauenden Wertschöpfungsketten informiert.
Die Koordinationsstelle vernetzt die regionalen Akteurinnen und Akteure. Es werden Wertschöpfungskettenpartnerschaften für Getreide-, Öl- und Eiweißfrüchte aufgebaut und optimiert, diese betreffen zum Beispiel die Vernetzung der Wertschöpfungskettenbereiche Landwirtschaft, Lager und Mühle; Landwirtschaft, Lager und Bäckereien oder Landwirtschaft, Verarbeitungsunternehmen und Handel.
Während der Projektlaufzeit identifiziert und bündelt die Koordinationsstelle den möglichen fachlichen oder methodischen Beratungs-und Fortbildungsbedarf der Akteurinnen und Akteure sowie den eventuellen Weiterbildungsbedarfe in Bezug auf die eigenen Kompetenzen.
Laufzeit: 01.03.2024 bis 28.02.2027
Ausführende Einrichtung: Bio-regionale Genossenschaft Oberpfalz eG
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Entwicklung einer Wertschöpfungskette für ökologisch erzeugte Erbsen und Bohnen vom Acker bis zur Großküche und Gastronomie (WKErBo)
Das Projekt WKErBo unterstützt den Aufbau einer regionalen Bio-Wertschöpfungskette von Ackerbohnen und Erbsen für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie. Damit wird einerseits das Ziel der Förderung des ökologischen Anbaus heimischer Erbsen und Ackerbohnen verfolgt. Daneben zielt das Vorhaben auf die Entwicklung eines großküchentauglichen Fleischersatzprodukts aus Ackerbohnen und Erbsen ohne Zusatzstoffe ab, dessen sensorische und ernährungsphysiologische Qualität den Wünschen und Bedarfen der unterschiedlichen Zielgruppen in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht.
Der Innovationscharakter des Projekts ergibt sich aus den Rahmenbedingungen der Produktion und Verarbeitung. Es kann ein Beitrag zum Klimaschutz sowie zu einer gesundheitsförderlichen und ressourcenschonenden Ernährung geleistet werden, Importe können reduziert und der Selbstversorgungsgrad auf nationaler Ebene erhöht werden.
Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
Ausführende Institutionen: Hochschule Fulda, Fachbereich Oecotrophologie und Forschungsinstitut für biologischen Landbau
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Wertschöpfungskette für regional erzeugte ökologische Speiseleguminosen und daraus hergestellte Nahrungsmittel (WSKBioLegu)
Übergeordnetes Ziel ist der Aufbau regionaler, tragfähiger Bio-Wertschöpfungsketten für verschiedene Speiseleguminosen und daraus hergestellte Lebensmittel, angefangen von der Saatgutverfügbarkeit über die Rohwarenerzeugung und die Verarbeitungsstufen bis hin zur Vermarktung der Lebensmittel. Es sollen in der Projektlaufzeit mehrere Wertschöpfungsketten für verschiedene Speiseleguminosen aufgebaut werden. Der Fokus liegt zunächst auf Bio-Kichererbsen und Bio-Trockenbohnen, im weiteren Projektverlauf werden für weitere Kulturen, wie Linsen, Lupinen und Trockenerbsen Wertschöpfungsketten entwickelt.
Laufzeit: 01.03.2024 bis 28.02.2027
Zuwendungsempfänger: Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern mbH
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Regionalisierung von Bio-Wertschöpfungsketten durch Diversifizierung von Bezugsquellen für die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung (RegioVers)
Im Projekt RegioVers werden Grundlagen für eine bioregionale Ausrichtung von Ernährungssystemen (Produktion, Verarbeitung, Logistik, Vertrieb und Konsum) mit Fokus auf der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung (ö GV) geliefert und entsprechende Umsetzungsansätze initiiert. Ziel ist, eine funktionierende Versorgung der ö GV mit regional erzeugten Bio-Lebensmitteln in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, durch Schaffung beziehungsweise den Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten für ökologisch produzierte Agrarerzeugnisse. Damit soll die Versorgung mit regionalen Bio-Erzeugnissen insgesamt verbessert werden. Für die Erhebung von Informationen zu bioregionalen Wertschöpfungsketten und -netzwerken sowie für die Ausarbeitung der Umsetzungskonzepte binden inter 3 und die Forschungspartner eine Vielzahl an Praxisakteuren von unterschiedlichen Positionen entlang der Wertschöpfungsketten ein.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Aufbau von tragfähigen, regionalen Bio-Wertschöpfungsketten für die Gemeinschaftsverpflegung und die Gastronomie in und um Oldenburg (BIOLogisch)
Vera Stolle-Brüers begleitet und fördert den Auf- und Ausbau eines Netzwerks aus Bio-Erzeugern, Verarbeitern und Großverbrauchern in der Stadt Oldenburg und den umliegenden Landkreisen, mit dem Ziel tragfähige, regionale Bio-Wertschöpfungsketten für die Gemeinschaftsverpflegung und die Gastronomie in und um Oldenburg aufzubauen. Ziel ist es in der Projektlaufzeit stabile und langfristige Wertschöpfungskettenpartnerschaften zwischen Erzeugern aus der Region und Abnehmern im Bereich der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung aufzubauen.
So soll sowohl den vorhandenen Bio-Betrieben durch die Erschließung neuer Absatzmärkte eine stabile wirtschaftliche Perspektive als auch konventionellen Erzeugern ein Anreiz zur Umstellung gegeben werden. Gleichzeitig wird die Versorgung mit regionalen Bio-Lebensmitteln verbessert. In der ersten Projektphase wird eine bio-regionale Pilot-Wertschöpfungskette mit einem Großverbraucher aufgebaut und in der Praxis erprobt, um daran Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für diese zu entwickeln. Nach dieser Pilotphase wird der Aufbau neuer Partnerschaften mit weiteren Erzeugern und Abnehmern angestrebt. Vera Stolle-Brüers sorgt als Koordination dabei stetig für den Austausch und die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungskette.
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Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für dezentrale Bio-Verarbeitungsstrukturen zur Weiterentwicklung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten (BioVerarbeitungStark)
Im Projekt BioVerarbeitungStark sollen rechtliche und politische Hemmnisse speziell für ökologisch produzierende Verarbeitungsunternehmen als Schlüsselelement in Bio-Wertschöpfungsketten identifiziert und geeignete Lösungsvorschläge zu deren Überwindung entwickelt werden. Dies geschieht mit Hilfe von Expertinnen- und Experten-Netzwerken sowie Befragungen. Es sollen insbesondere Ansätze für Verbesserungen in der Förderkulisse für Bio-Verarbeitungsunternehmen, in der Beratungsunterstützung für neue und bestehende Verarbeitungsunternehmen, in der Entwicklung optimierter und arbeitseffizienter Konzepte für die Umsetzung von Produktions-, Hygiene-, Schutz- und Dokumentationsvorschriften und anderen Verbesserungen von für den Auf- und Ausbau der Unternehmen relevanten Rahmenbedingungen.
Mehr Informationen zum Projekt auf Organic Eprints
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Wertschöpfungskette für Frischmilch, Käse aus Bio-Heumilch und Ziegenfrischkäse (WSKBioKäse)
Das Ziel des Vorhabens besteht darin, die Wertschöpfung bei den beteiligten und weiteren Akteurinnen und Akteuren in der Region zu erhöhen. Dazu sollen das Produktsortiment weiterentwickelt und mögliche Absatzkanäle ausgeweitet werden, damit der Anteil der Milch, welcher bis dato als unverarbeiteter Rohstoff an externe Weiterverarbeiter vermarktet wird, zu Gunsten der Käseproduktion reduziert werden kann.
Durch die Nutzung von Synergieeffekten zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren, wird eine deutliche Ausweitung der Produktion von Ziegen- und Kuhkäse und eine entsprechende Vermarktung dieser Produkte ermöglicht. Um dies zu erreichen, wird die Koordinationsstelle zunächst eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit von Antragsteller und den Kooperationspartnern herstellen und dann im Projektverlauf weitere Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der Verarbeitung sowie potenzielle Endabnehmer im Bereich des Einzelhandels in die Wertschöpfungskette integrieren. Der Absatz erfolgt dann an den Einzelhandel, an Marktbeschicker, über den Online-Handel und über die Direktvermarktung von Hofläden von nicht EZG -Mitgliedern. Durch die Gewinnung neuer Abnehmer soll die Nachfrage gleichzeitig entwickelt werden. Durch die direkte Vermarktung ohne wie bisher zwischengelagerte (Groß-)Handelsstufen soll, die Wertschöpfung für die beteiligten Akteure erhöht werden und der Mehrwert der Produkte direkter an Endabnehmerinnen und Endabnehmer kommuniziert werden.
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Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel (REGBIO2B)
REGBIO2B untersucht regionale Biowertschöpfungsnetzwerke in Brandenburg mit spezifischen Herausforderungen (große Betriebsstrukturen, ertragsschwache Böden, soziale Herausforderungen, Mangel an Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben). Das Projekt hat zum Ziel, die Potenziale, Stärken und Schwächen von regionalen Bio-Netzwerken zu untersuchen und Lösungswege aufzuzeigen. Es werden vier Fragen untersucht:
- Welche Chancen ergeben sich durch regionale Bio-Netzwerke für die Etablierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft?
- Wie sehen die Bedingungen für konsolidierte und zukunftsfähige Netzwerke unter den besonderen Betriebsstrukturen aus?
- Welche Rückwirkungen ergeben sich auf den sozialen Zusammenhalt in Brandenburg?
- Welche Faktoren sind für den Ausbau des ökologischen Landbaus im Sinne eines Netzwerkansatzes förder- bzw. hinderlich?
Das Projekt untersucht zum ersten Mal sowohl die stoffliche als auch die soziale Seite von regionalen Bio-Netzwerken und bezieht Praxispartner ein und fördert die Kapazitäten und Kompetenzen relevanter Akteurinnen und Akteure. Die Ergebnisse des Projekts sind von großer Bedeutung für die Transformation der Landwirtschaft in verschiedenen Strategien der Länder und anderen Governance-Ebenen.
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Bio-Wertschöpfungsnetzwerk Berlin-Brandenburg (WertBerlinBrandenburg)
In diesem Projekt sollen regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut werden. So wird das Ziel verfolgt, mehr regionale Produkte in den regionalen Handelsstrukturen anbieten zu können und gleichzeitig den regionalen Erzeugern und Verarbeitern bessere Absatzperspektiven zu bieten.
Neben den Kooperationspartnern wird es angestrebt während des Projektes weitere regionale Akteure aus Verarbeitung und Erzeugung in die Kooperation einzubeziehen und das Netzwerk auch im Hinblick auf gemeinsame Verarbeitung und Logistik zu erweitern. Die beteiligten Akteure, insbesondere kleinere Betriebe, profitieren von den entstehenden Synergien und von der Nutzung gemeinsamer Logistikwege und Absatzkanäle. Durch die verbesserte Marktsituation sollen die ökologischen Flächen in der Projektregion mindestens erhalten, besser noch ausgeweitet werden, indem eine gute Perspektive für Umstellungen auf Bio geschaffen wird.
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Erfolgreiche Gestaltung und Weiterentwicklung von bio-regionalen Wertschöpfungsnetzwerken (BIOWER)
Die Schaffung bio-regionaler Wertschöpfungsketten und Netzwerke zielt neben der Stärkung des ökologischen Landbaus unter anderem auf eine positive Entwicklung des Bio-Lebensmittelmarkts, Umweltschutz und die Stärkung der regionalen Wirtschaft ab. Trotz dieser breiten Zielstellung wurden Erfolgs- und Zielgrößen bio-regionaler Wertschöpfungsketten bislang zu eindimensional untersucht. Es fehlt beispielsweise eine systematische Erforschung von Erfolgsparametern in unterschiedlichen Phasen der Netzwerkentwicklung. Ebenso sind Erfolgsfaktoren zur Entwicklung bio-regionaler Wertschöpfungsnetzwerke bisher nur anhand ausgewählter Fallstudien analysiert worden. Das Projekt adressiert diese Lücke: Dazu werden bio-regionale Wertschöpfungsketten und Ökomodellregionen untersucht, die heterogene Rahmenbedingungen und produkt- und prozessbezogen verschiedene Schwerpunkte aufweisen sowie unterschiedlich stark entwickelt sind. Somit können übergreifende Erfolgsfaktoren und Hemmnisse destilliert und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Betriebe, Netzwerke und Politik abgeleitet werden.
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Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten mit dem Zusatznutzen Trinkwasserschutz im Nordwesten Niedersachsens (Blaues Land)
Um die Ressource Grundwasser langfristig qualitativ besser für die Trinkwasserversorgung zu schützen, strebt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) an, den Anteil an ökologisch bewirtschafteter Landfläche in seinen Trinkwassergewinnungsgebieten zu erhöhen. Trotz vielfältiger Aktivitäten und Bemühungen in den vergangenen Jahren ist der Öko-Flächenanteil außerhalb der Trinkwassergewinnungsgebiete des OOWV höher als innerhalb. Eine vom Land Niedersachsen geförderte Expertise zeigte, dass landwirtschaftliche Betriebe vor Ort die Umstellung scheuen, weil sie kaum Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte sehen. Verarbeitungs- und Handelsunternehmen hingegen beklagten häufig fehlende Bio-Rohstoffe aus der Region, um ihre Produktion und Vermarktung zu steigern. Die Studie zeigte somit deutlich die fehlende Kommunikation der Marktteilnehmer in der Region untereinander auf.
Weitere Informationen finden Sie im Projektsteckbrief.
Modellvorhaben Gemeinschaftsverpflegung: Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette für die Vorverarbeitung von Biogemüse durch Inklusionsunternehmen (BioGVInk)
Im Rahmen von BioGVInk soll eine modellhafte Bio-Wertschöpfungskette für regionales vorverarbeitetes Gemüse für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) aufgebaut werden. Ziel ist die Entwicklung eines übertragbaren Modells für die Vorverarbeitung regional-ökologischer Gemüseerzeugnisse durch den Aufbau eines 'Sozialen Betriebs' (Inklusionsbetrieb). Modellhaft wird ein Businessplan in Kooperation mit Praxispartnern aus der Öko-Modellregion Lahn-Dill-Gießen aufgestellt. Anschließend soll die Umsetzung des Vorhabens in die Praxis erfolgen. Der Businessplan nimmt dabei die gesamte Bio-Wertschöpfungskette in den Fokus: angefangen mit der Erzeugung bio-regionalen Gemüses, über den Auf- und Ausbau eines Vorverarbeitungsbetriebes in Form eines Inklusionsunternehmens, bis hin zum Einsatz des vorverarbeiteten Bio-Gemüses in regionalen Einrichtungen der AHV.
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Regionale Bio-Produkte für den Absatz auf dem Münchner Oktoberfest (WSK BioWiesn)
Im Verlauf des Projektes sollen Bio- Wertschöpfungsketten von der Erzeugung über die Verarbeitung und den Handel für verschiedene, in den Festzelten der Wiesn eingesetzte Produkte bzw. Produktgruppen aufgebaut werden. Die Produktgruppen sind z. B. Fleisch wie Schwein, Hähnchen oder Ochsen, Molkereiprodukte, wie Milch und Käse, (Volksfest-)Süßwaren, Trockenwaren, wie Nudeln, Spätzle, Reis und Gemüse wie Sauer- oder Blaukraut. Auch bei den Getränken, wie Bier, Wein und nicht-alkoholische Getränke wird angestrebt, den Bio-Anteil durch den Aufbau von Wertschöpfungsketten zu erhöhen.
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