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Geförderte Projekte: Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten
Die folgenden Projekte werden aktuell im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Bio-Wertschöpfungsketten gefördert:
Weitere laufende Projekte
Das Ziel des Vorhabens liegt zum einen in der Erarbeitung und Zusammenführung einer ökologischen Logistiklösung, sowie der Schaffung eines breiten Netzwerkes aus Bioregionaler Erzeugerschaft und B2B Märkten zu einer stabilen und wirtschaftlich tragfähigen bioregionalen Wertschöpfungskette (WSK) für Teilgebiete Thüringens.
Die bioregionalen Produkte sind dabei transparent in ihrem Herstellungsprozess, ihrem Produktionsstandort und den Menschen dahinter im Außen gut kommuniziert. Die stabilen Handelsbeziehungen in dem AHV Markt (Patienten- und Mitarbeitendenversorgung) der Waldklinik Eisenberg und in die Verarbeitung der Bäckerei Bergmann Frömmstedt, können als Leuchtturmprojekte in Thüringen öffentlich dargestellt werden.
Eine ökologische Logistiklösung für den Transport der bioregionalen Produkte bietet als weiterer Kooperationspartner die Firma NaKoRegio, die schon jetzt überwiegend E-Fahrzeuge für die Lieferung ihrer Produkte einsetzt. Die Ökomarktgemeinschaft Thüringen/Sachsen GmbH & Co.KG steht für ein stabiles Netzwerk von Biobauern und Bäuerinnen, die dem Projekt für Anbauplanungen und Produktentwicklung zur Seite stehen.
- Laufzeit: 01.05.2023 bis 30.04.2026
- Zuwendungsempfänger: Ökomarktgemeinschaft Thüringen/Sachsen GmbH&Co.KG
- Ansprechpartnerin: Kristin Behlert riwert(at)oekomarktgemeinschaft(dot)de
- Mehr Infos:www.oekomarktgemeinschaft.de
Mit dem Projekt werden beispielhafte Wertschöpfungsketten für Gemüsearten und -sorten aus ökologischer und biologisch-dynamischer Pflanzenzüchtung aufgezeigt, weiterentwickelt und neu aufgebaut.
Erfolgsfaktoren und Hemmnisse in Anbau, Handel und Verarbeitung von ökologischen Sorten werden herausgearbeitet und Vorschläge für die Gestaltung aussichtsreicher Wertschöpfungsketten mit ökologisch gezüchteten Gemüsesorten abgeleitet. Dabei soll ein Schwerpunkt auf folgenden Kulturen liegen: Möhre, Rote Bete, Sellerie, Chicorée, Zucchini, Chinakohl, gelbe Tomate, Porree, Kohlrabi und Kopfkohl.
Mit Hilfe von Fach- und Vernetzungsveranstaltungen werden die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammengebracht und ein lebendiger Austausch gefördert.
Die Koordinations- und Vernetzungsstelle ist beim Demeter e.V. angesiedelt. Die Vernetzung und Umsetzung der Projektziele werden durch die Kooperationspartner Kultursaat e.V., Bingenheimer Saatgut AG und EVG Landwege eG unterstützt. Diese bringen ihre Expertise in Züchtung, Saatgutvermehrung, Anbau und Handel von ökologischen Sorten in das Projekt ein.
- Laufzeit: 01.12.2022 bis 31.12.2025
- Zuwendungsempfänger: Demeter e.V.
- Ansprechpartner:ulrich.quendt(at)demeter(dot)de
- Mehr Infos: www.demeter.de/mehr-gemuese-aus-oekologischer-zuechtung
- Projektpräsentation:Präsentation ÖkoSoWe
Im Rahmen des Projekts sollen in der Projektregion Niederrhein Bio-Wertschöpfungsketten für Verbands-Bio-Ware auf- und weiter ausgebaut werden. Besonderer Fokus liegt dabei im Aufbau von Verarbeitungskapazitäten für Bio-Gemüse und -Obst, das einerseits regionstypisch konserviert - und andererseits, u.a. zur Verwendung in (Groß-) Küchen, vorverarbeitet werden soll.
Mit der resultierenden Sortimentserweiterung an regionalen Bio-Produkten sollen bestehende Direktvermarktungswege, wie Hofläden, Abo-Kisten und Marktstände, gestärkt - und neue Absatzmärkte, wie die AHV, erschlossen werden. Der dafür notwendige Ausbau von Logistikstrukturen sowie die Etablierung der Marke „Bio-Region-Niederrhein“, für Verbands-Bio-Produkte vom Niederrhein, sind ebenfalls Bestandteile des Projekts.
Eine projektgebundene Koordinationsstelle, Initialveranstaltungen und verschiedene Beratungs-/Weiterbildungsmaßnahmen, die im Rahmen des Projekts gefördert werden, unterstützen die Vernetzung von Akteuren, initiieren und koordinieren notwendige Schritte und stellen, bis zur Zielerreichung, das Fortwähren von Arbeitsprozessen sicher.
- Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.12.2025
- Zuwendungsempfänger: Verein zur Förderung der „Bio-Region-Niederrhein“
- Ansprechpartner: Mareike Jarosch, info(at)bio-region-niederrhein(dot)com
- Mehr Infos: www.bio-region-niederrhein.com
Aufbau einer Wertschöpfungskette für mehr regionale öko-landwirtschaftliche Erzeugnisse in der Außer-Haus-Verpflegung (KooStAHV)
Die 'Koordinationsstelle Abnahme und Bereitstellung öko-landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Urproduktion, Veredelung, Handel und Außer-Haus-Verpflegung (AHV)' wird den Ausbau des Angebots ökologisch erzeugter Lebensmittel vorantreiben, die insbesondere den Kriterien des 'Bayerischen Bio Siegels' entsprechen. Gleichzeitig müssen Einkaufsverantwortliche der AHV gewonnen werden, die für eine (möglichst verbindliche) Abnahme sorgen.
Ziel des Projektes ist es, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass bis 2025 25 Prozent Bio-Regio Lebensmittel (gemessen am monetären Wareneinsatz) in der AHV eingesetzt werden können - insbesondere in Verpflegungsstätten öffentlicher und kommunaler Träger. Damit soll die Grundlage für eine Erreichung landespolitischer Entwicklungsziele gelegt werden (siehe zum Beispiel den entsprechenden Ministerratsbeschluss in Bayern vom 13. Januar 2020 zu diesem Thema).
Zusammengefasst: durch verbindliche Absprachen der Partner entlang einer Wertschöpfungskette Abnahmen soll das Angebot so ausgebaut werden, dass es für Einkaufsverantwortliche in der AHV kalkulierbar und möglich ist, einen großen Teil der eingesetzten Lebensmittel nicht nur in bio Qualität einzukaufen, sondern auch regionale Herkünfte zu wählen. Als Definition für 'bio & regional' dienen im Folgenden die Kriterien des Bayerischen Bio Siegels.
- Laufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2024 (Erstvorhaben) und 01.10.2024 bis 30.09.2026 (Anschlussprojekt)
- Produkt: Bio-Großhandelssortiment für die Außer-Haus-Verpflegung
- Zuwendungsempfänger: EPOS Bio-Partner Süd GmbH
- Hier finden Sie die Präsentation der Online-Veranstaltung vom 26. Februar 2025
Nachhaltige Entwicklung und Ernährungssouveränität: Wertschöpfung durch Gemeinwohl (NEUEWEGE)
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Food Hub Leipzig Modells (Hybrid) als Bündelungsinstrument für regional und nachhaltig erzeugte Produkte, das gleichzeitig die Kooperation und Netzwerkbildung innerhalb der bio-regionalen Wertschöpfungsketten anregt und zu einer Steigerung der Nachfrage nach regionalen Produkten führt. An der Pilotphase nehmen fünf bis sechs Testkantinen teil, in denen die größtenteils über den Food Hub bezogenen Produkte für die Erstellung strategischer Speisepläne nach den Grundsätzen der Planetarischen Gesundheitsdiät (Planetary Health Diet) verwendet werden. Dabei werden die Kriterien regional-saisonale Verfügbarkeit, individueller Bedarf je nach Zielgruppe, Beschaffungspreis, Verarbeitungsstufen, Saisonalität, ernährungskulturelle Aspekte sowie kulinarische Machbarkeit und sensorische Aspekte berücksichtigt. Die Pilotphase wird von Aufklärungskampagnen und Menü-Feedbackformularen begleitet. Darüber hinaus werden die durch dieses Modell generierten Gemeinwohlleistungen berechnet, mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung auf der Unterzielebene verknüpft und in das integrative Indikatorenmodell SustainScore übertragen, um die Leistungen und Auswirkungen (in den Dimensionen Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Esskultur) der geschaffenen bio-regionalen Wertschöpfungsketten zu bewerten. Letztlich soll der Food Hub auch als Instrument des Wissenstransfers dienen und zum Kapazitätsaufbau beitragen.
- Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
- Ausführende Einrichtungen: Universität Kassel-Witzenhausen in Kooperation mit dem Think Tank Regionalwertforschung und der ANSTALT für Koch- und Lebensmittelkultur Leipzig sowie der Stadt Leipzig (Klimaschutzleitstelle)
- Hier finden Sie die Präsentation der Online-Veranstaltung vom 26. Februar 2025.
Kommunikation von Regionalität bei Bio-Lebensmitteln in Hochschulmensen (KommReBio)
Im Forschungsprojekt KommReBio wurde evaluiert, wie der Einsatz von regionalen Bio-Lebensmitteln in Hochschulmensen vermittelt wird und welche Kommunikationsmaßnahmen besonders wirksam sind. Ferner wurde analysiert, wie die befragten Verpflegungsverantwortlichen Regionalität für sich definieren und inwiefern sie ein Prüfsystem zur Absicherung der Herkunft für sinnvoll erachten.
Untersuchungsgegenstand waren die Kommunikationsinstrumente von 19 der insgesamt 57 deutschen Studierendenwerke. Zur Ermittlung des Status quo wurden qualitative Interviews durchgeführt und visualisierte Kommunikationsmittel, die den Einsatz regionaler und Bio-Lebensmittel darstellten, betrachtet. Zur Bewertung der eingereichten Kommunikationsmittel (Aktionsplakate oder Hinweisschilder in der Mensa, Website, Social Media) unterstützten Expertinnen und Experten aus der Gemeinschaftsverpflegung und den Kommunikationswissenschaften die Evaluierung. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Hochschulmensen in unterschiedlichem Umfang über den Einsatz von regionalen und Bio-Lebensmitteln kommunizieren.
Aus den Befragungen ging hervor, dass die Kommunikation gezielt auf die individuellen Präferenzen der jeweiligen Mensagäste abgestimmt werden sollte. Unabhängig von Kommunikationsform und -inhalt sind Transparenz und Authentizität der Inhalte maßgeblich. Dies trifft insbesondere auf den Aspekt der Regionalität zu, der aufgrund einer fehlenden einheitlichen Definition die Studierendenwerke vor Herausforderungen in der Kommunikation stellt. Im Rahmen des Projekts wurde eine umfassende Recherche zu den in Deutschland verfügbaren Prüfsystemen für Regionalität durchgeführt.
- Laufzeit: 01.06.2023 bis 28.02.2025
- Ausführende Einrichtung: Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland
- Hier finden Sie den Schlussbericht
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten und Logistikstrukturen für die Gemeinschaftsverpflegung in Oberfranken (WSK Oberfranken)
Ziel des Projektes ist es, ein oberfrankenweites Nahrungs-Netzwerk mit regionalen Logistikstrukturen für Bio-Produkte aufzubauen. Es soll ein regionaler Wertschöpfungsraum mit vielfältigen Kooperationen entstehen, der die Bio-Regionale Versorgung von vor allem Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen ermöglicht.
Regionale Landwirte, Weiterverarbeiter, Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen und Logistiker sollen vernetzt werden und dadurch regionale Liefer- und Logistikketten aufgebaut werden. Dafür sollen die verschiedenen Akteure in Oberfranken in Runden Tischen zusammenkommen, um die Vernetzung und den Austausch untereinander zu stärken. Dadurch sollen neue Wertschöpfungsketten in der Region entstehen und das Angebot für die Kantinen und andere Abnehmer erweitert werden. Vor allem soll es mittelständischen und kleinen Betrieben ermöglicht werden, (Groß-)kantinen zu beliefern. Deshalb die Kooperation mit den Freigärtnern KG-Bio-Lieferservice, die bereits erste Lieferbeziehungen in Oberfranken etabliert haben. Anknüpfend sollen weitere wirtschaftliche Beziehungen entstehen, wodurch die Vermarktung von lokalen Produkten erleichtert wird, aber auch ein unkompliziertes Angebot für die Abnehmer geschaffen werden soll.
Darüber hinaus entsteht eine Kooperation mit der Regionalwert AG Franken, wodurch ein guter Kontakt zu vielen Erzeuger- und Verarbeiterbetrieben in der Region besteht. Der Ernährungsrat übernimmt eine Art Vermittlerrolle und tritt an neue Produzenten, Unternehmen und Großküchen heran, die sich einer Wertschöpfungskette anschließen könnten.
Neben den genannten Akteuren haben auch Kommunen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Projektes, insbesondere vor dem Hintergrund des bayerischen Ministerratsbeschluss, bis 2030 50% bio und/oder regionale Produkte in öffentlichen Kantinen anzubieten. Daher ist es uns wichtig, die Idee der Ernährungswende weiter in die Kommunen zu tragen und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure und der lokalen Verwaltung zu stärken.
- Laufzeit: 01.05.2024 bis 30.04.2027
- Wertschöpfungsbereich: Erzeugung, Verarbeitung, Logistik, Außer-Haus-Verpflegung
- Produkt: Getreide, Bio-Weiderindfleisch, Eier, Kartoffeln usw. für die Gemeinschaftsverpflegung
- Region: Bayern/Oberfranken
- Wertschöpfungskettenmanagerin: Maria-Clara Hoh, maria-clara.hohernaehrungsrat-oberfrankende
- Website:Ernaehrungsrat-Oberfranken.de
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
Qualifizierungs- und Coachingprogramm Regionales Bio-Wertschöpfungskettenmanagement (QC_RegioBio)
Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die Stärkung des ländlichen Raums in Deutschland. und der sozial-ökologischen Transformation der deutschen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Hierzu sollen kompetente und wirksamkeitsstarke Bio-WertschöpfungskettenmanagerInnen bei Wirtschaftsbeteiligten, staatlichen Organen und Nichtregierungsorganisationen beitragen.
Im Rahmen des Vorhabens sollen die Kompetenzanforderungen an diese Fachkräfte beschrieben und ein berufsbegleitendes Qualifizierungs- und Coachingprogramm konzipiert und erprobt werden, das in dieser Form nicht existiert. Für den erfolgreichen Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten braucht es qualifiziertes Personal, das entlang der Wertschöpfungsketten mit allen Akteur*innen agieren kann, auf Augenhöhe vernetzt, Prozesse begleitet und Menschen mit Geschick und Empathie zusammenbringt. Auf diese komplexen Aufgaben bereiten aktuell kaum ein Studiengang oder eine Aus-/Weiterbildung vor. Diese Lücke soll mit einem bundesweiten, berufsbegleitenden Qualifizierungs- und Coachingprogramm für regionales Bio-Wertschöpfungskettenmanagement geschlossen werden.
- Laufzeit: 01.09.2023 bis 31.12.2025
- Ausführende Einrichtungen: Bundesverband der Regionalbewegung e.V., Feuchtwangen und Forschungsinstitut für biologischen Landbau
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
Von der hofnahen Schlachtung auf den Teller (HofbisTeller)
Derzeit ist es für Bio-Erzeuger in der Projektregion schwierig, ihr Fleisch auch als Bio-Ware zu vermarkten, da Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten in der Region fehlen. Das Ziel des Projektes besteht im Aufbau einer Wertschöpfungskette für Bio-Rindfleisch von der hofnahen Schlachtung über den kurzen Transport zum Schlachtbetrieb und die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung. In dieser Wertschöpfungskette erfolgt zunächst am jeweiligen Hof die mobile Schlachtung per Weideschuss, dann wird der Schlachtkörper über möglichst kurze Transportwege an eine Bio-Schlachterei geliefert und dort primär verarbeitet. Die weitere Verarbeitung erfolgt daraufhin in einer Metzgerei. Geplant ist es, die entstehenden Produkte zunächst in den Berliner Filialen der Bio-Metzgerei Gut Kerkow zu vermarkten und im Projektverlauf die Vermarktung an den LEH und verschiedene Akteure der AHV hinzuzunehmen. Ebenfalls wird die Option einer Direktvermarktung geprüft.
Der Fokus des Vorhabens liegt hierbei darauf, das Tierwohl durch die mobile, stressreduzierte Schlachtung zu erhöhen, als auch darin, die Wertschöpfungskette für alle beteiligten Akteure fair zu gestalten. Mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln wird eine projektgebundene Koordinationsstelle eingerichtet, welche die erzeugenden, verarbeitenden und handelnden Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette vernetzt. Hierdurch soll insbesondere die derzeit bestehende Lücke in der regionalen Schlachtung und Verarbeitung geschlossen werden und ein stabiles Netzwerk aus Erzeugungs- Verarbeitungs- und Absatzbetrieben aufgebaut werden.
Der Antragsteller führt dieses Projekt zunächst in Kooperation mit mehreren landwirtschaftlichen Betrieben und einer mobilen Schlachterei durch, die Integration weiterer Akteure in die Wertschöpfungskette ist dabei ein wichtiger Projektbestandteil. Zu diesem Zweck organisiert die Koordinationsstelle regelmäßig Runde Tische, um die Akteure aus den verschiedenen Wertschöpfungsstufen zusammenzubringen und langfristige Partnerschaften entlang der WSK zu etablieren.
Nachdem das Projekt zunächst modellhaft und wissenschaftlich begleitet in Brandenburg durchgeführt wird, ist es im zweiten Projektjahr auch geplant, das Konzept auf weitere Modellregionen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt auszuweiten und dort weitere Wertschöpfungsketten aufzubauen.
- Laufzeit: 01.10.2023 bis 31.12.2025
- Wertschöpfungsbereich: Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Außer-Haus-Verpflegung
- Produkt: Bio-Rindfleisch
- Zuwendungsempfänger: Demeter im Osten e.V.
- Wertschöpfungskettenmanagerin: Anna Dal Grande, anna.dal-grandedemeter-im-ostende
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Öko-Weintourismus – Innovative und nachhaltige Vermarktungsstrategie von Öko-Weingütern mit erhöhter Wertschöpfung (OekoWTour)
Weintourismus und die damit eng verbundene Direktvermarktung ist der wichtigste Verkaufskanal von selbstvermarktenden Weingütern in Deutschland. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen die zunehmende Bedeutung von Weintourismus und, dass Öko-Weingüter mehr in den Fokus von Konsumenten rücken. Aufgrund dieser Ergebnisse wird davon ausgegangen, dass weintouristische Angebote von Öko-Betrieben auf positive Resonanz stoßen und ein wichtiger Bereich der Branche werden. Jedoch fehlen grundlegende Informationen und es existiert kein strategischer Plan für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Absatzkanäle von Öko-Weingütern mit Fokus auf Öko-Weintourismus.
Entsprechend der hier beschriebenen Problemstellung hat dieses Projekt vier Hauptziele:
- Mithilfe einer Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden die Struktur der Vermarktungskanäle von Öko-Wein zu untersuchen.
- Weinbaubetriebe über ihre Einstellungen und Motivation zum Öko-Weintourismus zu befragen.
- Besucherinnen und Besucher von Öko-Weingütern zu analysieren, um die Konsumentenpräferenzen und die Bedeutung der touristischen Angebote aus ihrer Perspektive zu beleuchten.
- Die Situation auch von der Seite der Verbände und Tourismus-Expertinnen une -Experten zu untersuchen, um herauszufinden, wie sie die Entwicklung und Rolle von Weintourismus in ländlichen Regionen wahrnehmen.
Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll in einem zweiten Schritt ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet werden, der den Verbänden und einzelnen Erzeugern von deutschem Öko-Wein eine Entwicklungsstrategie hin zu nachhaltigem Öko-Weintourismus an die Hand gibt. Dieser Katalog soll ökologische, ökonomische und soziale Maßnahmen im Bereich Weintourismus beschreiben und Optionen der lokalen Zusammenarbeit aufzeigen. Diese Maßnahmen sollen dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Öko-Weine zu verbessern und zur erhöhten Wertschöpfung beizutragen.
- Laufzeit: 01.10.2023 bis 30.09.2026
- Ausführende Einrichtung: Hochschule Geisenheim
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Verwendung ökologischer Rohstoffe aus Mischkultur in regionalen Wertschöpfungsketten als Reallabor (VORWERTS)
Das Forschungsvorhaben VORWERTS untersucht und bewertet die Adoption agrarökologischer Innovation und transformatives Handeln am Beispiel von Weizen-Körnerleguminosen-Mischkultur im Reallabor. Acht regionale Bio-Wertschöpfungsketten werden dazu partizipativ in den Forschungsprozess eingebunden.
Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist es, die Adoption agrarökologischer Innovation und transformatives Handeln am Beispiel von Weizen-Körnerleguminosen-Gemenge zur menschlichen Ernährung unter Praxisbedingungen zu erforschen und optimieren. VORWERTS liefert dabei Anleitungen für die transdisziplinäre Praxisforschung und erarbeitet konkrete Handlungsempfehlungen zur Anwendung und Verbreitung von Weizen-Körnerleguminosen-Mischkulturen in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten. Dieser 'use case' soll als 'Blaupause' für zukünftige Reallabore und die strukturierte Begleitungen einschlägiger agrarökologischer Transformationsprozesse dienen.
Das Gesamtziel von VORWERTS ist folgendermaßen gegliedert:
- Bewertung und Optimierung agrarökologischer Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Primärerzeugung bis zu den Konsumentinnen und Konsumenten am Beispiel der Mischkultur von Winterweizen und Körnerleguminosen für die Backwarenherstellung
- Bewertung und Optimierung der Produktions- und Verarbeitungsprozesse von Mischkultur-Backweizen entlang der Wertschöpfungskette (Anbau, Ernte, Aufbereitung, Verarbeitung, Vermarktung)
- Untersuchung und Bewertung der öko-funktionalen Intensivierung durch Speisedruschfruchtgemenge und der Potenziale einer Entkopplung der Landnutzungskonkurrenz (Futterproduktion versus menschlicher Ernährung) durch Mischkultur
- Etablierung eines praxisnahen Forschungsansatzes zur Analyse und Umsetzung agrarökologischer Innovation in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten als sogenanntem 'Reallabor'
- Analyse und Förderung transformativen Handelns durch Ko-Produktion von Wissen unter Einbeziehung aller Akteur*innen von der Erzeugung bis zum Endverbrauch.4
Wichtige Daten:
- Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
- Ausführende Einrichtung: Universität Kassel - Fachbereich 11 Ökologische Agrarwissenschaften
- Hier finden Sie die Präsentation zur Vorstellung des Projekts
Mehrwert für Mensch und Natur- Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten für probiotischen Bio-Wein (WSKProBioWein)
Ziel ist es, mit dieser Bewirtschaftungsform die Pilzanfälligkeit der Reben durch pilzwiderstandsfähige Sorten und den Einsatz von Kompost-Tee und effektiven Mikroorganismen zu erhöhen und dadurch den Einsatz von Kupfer- und Netzschwefel erheblich reduzieren zu können.Im Projekt sollen mehrere regionale Wertschöpfungsketten für probiotischen Bio-Wein in Deutschland aufgebaut und etabliert werden, um mögliche negative Umweltauswirkungen im Weinbau zu reduzieren.
- Laufzeit: 01.06.2024 bis 30.05.2027
- Ausführende Einrichtung: Bioland Erzeugerring Bayern e. V.
- Hier finden Sie alle Informationen zum Projekt
- Hier finden Sie die Präsentation zur Vorstellung des Projekts
Einfluss des Bio-Weinbaus auf die ökologische Nachhaltigkeit am Beispiel der Modellregion Rheingau (EINSTEIN)
Ziel des Projektes ist die Quantifizierung des Beitrages des Bio-Weinbaus zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Weinbauregion Rheingau. Hierfür wird in Kooperationen mit verschiedenen Praxispartnern analysiert, wie sich die Umweltwirkung des Weinbaus im Rahmen der Betriebsumstellung von integrierter auf ökologische Bewirtschaftung bezüglich Klima, Biodiversität, Gewässerschutz, Bodenfruchtbarkeit sowie Ressourceneffizienz auswirkt. Dadurch erhoffen sich die Antragsteller eine klare Charakterisierung der Stärken und Schwächen des Bioweinbaus im Rheingau in Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit.
- Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.09.2026
- Ausführende Einrichtung: Hochschule Geisenheim
Konzept für die Analyse und Stärkung der Wertschöpfungsketten zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern mit Fokus auf Bio-Wein (KOBIWE)
Das Projektziel bestand darin, Wertschöpfungsketten für biologisch erzeugten Wein in Deutschland aufzubauen, wobei der Fokus auf den Aufbau von Wertschöpfungskettenpartnerschaften zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern gerichtet war. Neben dem Antragssteller waren sechs weitere Kooperationspartner (Bio-Weingüter & Weinfachhändler) an der Erreichung dieses Zieles beteiligt. Eine Aufgabe der geförderten Koordinationsstelle bestand auch darin, dieses Netzwerk um weitere Partner zu erweitern, um insbesondere regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Neben der Koordinationsstelle wurde auch die Durchführung von Initialveranstaltungen gefördert, wodurch die Vernetzung der Projektpartner und der Austausch verbessert werden sollte.
- Laufzeit: 01.11.2020 bis 31.10.2023
- Zuwendungsempfänger: Fair and Green e. V.
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
- Nachweise:Leitfaden zum Verwendungsnachweis
Wertschöpfungskette für regional erzeugte ökologische Speiseleguminosen und daraus hergestellte Nahrungsmittel (WSKBioLegu)
Übergeordnetes Ziel ist der Aufbau regionaler, tragfähiger Bio-Wertschöpfungsketten für verschiedene Speiseleguminosen und daraus hergestellte Lebensmittel, angefangen von der Saatgutverfügbarkeit über die Rohwarenerzeugung und die Verarbeitungsstufen bis hin zur Vermarktung der Lebensmittel. Es sollen in der Projektlaufzeit mehrere Wertschöpfungsketten für verschiedene Speiseleguminosen aufgebaut werden. Der Fokus liegt zunächst auf Bio-Kichererbsen und Bio-Trockenbohnen, im weiteren Projektverlauf werden für weitere Kulturen, wie Linsen, Lupinen und Trockenerbsen Wertschöpfungsketten entwickelt.
- Laufzeit: 01.03.2024 bis 28.02.2027
- Zuwendungsempfänger: Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern mbH
- Hier finden Sie alle Informationen zum Projekt
- Hier finden Sie die Präsentation zur Vorstellung des Projekts
Entwicklung einer Wertschöpfungskette für ökologisch erzeugte Erbsen und Bohnen vom Acker bis zur Großküche und Gastronomie (WKErBo)
Das Projekt WKErBo unterstützt den Aufbau einer regionalen Bio-Wertschöpfungskette von Ackerbohnen und Erbsen für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie. Damit wird einerseits das Ziel der Förderung des ökologischen Anbaus heimischer Erbsen und Ackerbohnen verfolgt. Daneben zielt das Vorhaben auf die Entwicklung eines großküchentauglichen Fleischersatzprodukts aus Ackerbohnen und Erbsen ohne Zusatzstoffe ab, dessen sensorische und ernährungsphysiologische Qualität den Wünschen und Bedarfen der unterschiedlichen Zielgruppen in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht.
Der Innovationscharakter des Projekts ergibt sich aus den Rahmenbedingungen der Produktion und Verarbeitung. Es kann ein Beitrag zum Klimaschutz sowie zu einer gesundheitsförderlichen und ressourcenschonenden Ernährung geleistet werden, Importe können reduziert und der Selbstversorgungsgrad auf nationaler Ebene erhöht werden.
- Laufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026
- Ausführende Institutionen: Hochschule Fulda, Fachbereich Oecotrophologie und Forschungsinstitut für biologischen Landbau
- Hier finden Sie die Präsentation zur Vorstellung des Projekts
Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten für Getreide, Eiweißfrüchte und Ölfrüchte im nördlichen Bayern (BioRegio)
Das Ziel des Projektes besteht darin, in Nordbayern regionale Bio-Wertschöpfungsketten für Getreide, Eiweiß- und Ölfrüchte aufzubauen, von denen alle beteiligten Akteure profitieren können und durch die die regionale Verarbeitung und Vermarktung steigender Mengen gelingen kann.
Die projektgebunden eingestellte Koordinationstelle erstellt zunächst einen Marktüberblick über die vorhandenen Bio-Akteure in der Region. Im zweiten Schritt werden die regionalen Bio-Landwirtinnen und Landwirte und Verarbeitungsunternehmen für Bio-Rohstoffe über die wirtschaftlichen Perspektiven der aufzubauenden Wertschöpfungsketten informiert.
Die Koordinationsstelle vernetzt die regionalen Akteurinnen und Akteure. Es werden Wertschöpfungskettenpartnerschaften für Getreide- und Öl- und Eiweißfrüchte aufgebaut und optimiert, diese betreffen zum Beispiel die Vernetzung der Wertschöpfungskettenbereiche Landwirtschaft, Lager und Mühle; Landwirtschaft, Lager und Bäckereien oder Landwirtschaft, Verarbeitungsunternehmen und Handel.
Während der Projektlaufzeit identifiziert und bündelt die Koordinationsstelle möglichen fachlichen oder methodischen Beratungs-und Fortbildungsbedarf der Akteurinnen und Akteure sowie den eventuellen Weiterbildungsbedarfe in Bezug auf die eigenen Kompetenzen.
- Laufzeit: 01.03.2024 bis 28.02.2027
- Ausführende Einrichtung: Bio-regionale Genossenschaft Oberpfalz eG
- Hier finden Sie alle Informationen zum Projekt
- Hier finden Sie die Präsentation zur Vorstellung des Projekts
Das Projekt hat zum Ziel, die Wertschöpfungskette für Bio-Rindfleisch aus mobiler bzw. teilmobiler Schlachtung nachhaltig zu stärken und damit die stressfreie und tierwohlfreundlichere Schlachtung spürbar auszuweiten.
Durch die Vernetzung neuer Akteure auf verschiedenen Wertschöpfungsstufen und die Bildung langfristiger Partnerschaften strebt das Vorhaben die Schaffung eines stabilen Netzwerks aus Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Absatzbetrieben in der Projektregion an.
Dieses Netzwerk zielt darauf ab, die effektive Vermarktung der mobilen Schlachtung zu unterstützen und insbesondere einen Mehrwert für landwirtschaftliche Betriebe sowie kleinere Schlachtbetriebe zu schaffen. Die zur Verfügung stehenden Fördermittel werden dafür verwendet, eine dedizierte Koordinationsstelle für das Projekt einzurichten und Veranstaltungen zur Vernetzung zu organisieren.
- Laufzeit: 01.10.2023 - 31.12.2025
- Zuwendungsempfänger: Demeter im Osten e.V.
- Ansprechpartner: Anna Dal Grande, anna.dal-grande(at)demeter-im-osten(dot)de
- Mehr Infos: www.demeter-im-osten.de
Ziel des Projektes ist es, den Marktzugang samenfester Gemüsesorten aus ökologischer Züchtung im Großraum München zu erhöhen. Einbezogen sind Partner der gesamten Wertschöpfungskette: Von der biologisch-dynamischen on farm – Züchtung über den Erwerbsanbau bis hin zum ökologischen Groß- und Einzelhandel. Im Zuge der eingerichteten Koordinationsstelle werden Vereinbarungen zu Anbau und Vermarktung samenfester Sorten organisiert und die Akteure entlang der WSK zum Themenkomplex Ökologische Pflanzenzüchtung und Sortenqualität informiert und geschult. Ziele des Projektes sind außerdem der Austausch mit ähnlich gearteten Netzwerken sowie die Integration weiterer Anbauer und Händler in der Region.
- Laufzeit: 01.01.2022 - 31.12.2024
- Zuwendungsempfänger: Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.V.
- Ansprechpartner: Urban Ewald urban.ewald(at)kulturpflanzenentwicklung-obergrashof(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation OekoSaat
Ziel des Projektes ist es, eine regionale Bio-Wertschöpfungskette für die Außer-Haus-Verpflegung in Bayern und eventuell darüber hinaus im süddeutschen Raum aufzubauen. Das Angebot regional erzeugter Bio-Lebensmittel für die Außer-Haus-Verpflegung wird im Rahmen des Projektes merklich erhöht und gleichzeitig die Nachfrage merklich angeregt. Die projektgebundene Koordinationsstelle fördert die Vernetzung aller Projektpartner und baut gemeinsam mit dem Antragsteller und dem Kooperationspartner Regenbogen Arbeit gGmbH ein bedarfsgerechtes, regionales Bio-Sortiment für die AHV auf.
- Laufzeit: 01.10.2021 - 30.09.2024
- Zuwendungsempfänger: EPOS Bio Partner Süd GmbH
- Ansprechpartnerin: Xaver Amlerxaver.amler(at)bio-partner(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation Mehr Bio in AHV
- Mehr Infos:www.bio-partner.de
Ziel des Projektes ist es, eine regionale Bio-Wertschöpfungskette für die Außer-Haus-Verpflegung in Bayern und eventuell darüber hinaus im süddeutschen Raum aufzubauen. Das Angebot regional erzeugter Bio-Lebensmittel für die Außer-Haus-Verpflegung wird im Rahmen des Projektes merklich erhöht und gleichzeitig die Nachfrage merklich angeregt. Die projektgebundene Koordinationsstelle fördert die Vernetzung aller Projektpartner und baut gemeinsam mit dem Antragsteller und dem Kooperationspartner Regenbogen Arbeit gGmbH ein bedarfsgerechtes, regionales Bio-Sortiment für die AHV auf.
- Laufzeit: 01.10.2021 bis zum 30.09.2024
- Zuwendungsempfänger: EPOS Bio Partner Süd GmbH
- Ansprechpartnerin: Xaver Amlerxaver.amler(at)bio-partner(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation Mehr Bio in AHV
- Mehr Infos:www.bio-partner.de
Abgeschlossene Projekte
Weitere abgeschlossene Projekte
Ziel des Projektes ist es, mit regionalen Erzeugern und Verarbeitern eine Wertschöpfungskette für zertifizierte Bio-Streuobstprodukte von extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen aufzubauen. Dabei soll die Produktpalette der vier Kooperationspartner deutlich ausgeweitet und neue Vertriebswege erschlossen werden. So soll unter anderem ein Absatzkonzept entwickelt werden, welches auf einem Provisionsmodell beruht. Im Rahmen des Projektes wird eine Koordinationsstelle gefördert, welche sich diesen Aufgaben widmet und den Austausch aller Projektbeteiligten fördert.
- Laufzeit: 03.08.2021 - 02.08.2024
- Zuwendungsempfänger: Dr. Robert Huber
- Ansprechpartnerin: Julia Dobler julia(at)mostkombinat(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation MostWert
- Mehr Infos:www.mostkombinat.de
Initialveranstaltung zum Aufbau von Wertschöpfungskettenpartnerschaften
Die Region Weser-Ems im Nordwesten Niedersachsens ist mit knapp 2% Ökoanteil der landwirtschaftlichen Fläche das Schlusslicht im bundesdeutschen Vergleich. Die Ursache liegt in der traditionell viehintensiven Bewirtschaftung, in dem eine Kreislaufwirtschaft so gut wie ausgeschlossen ist bzw. neuer Lösungen bedarf.
Das Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung von interessierten Landwirten mit erfolgreichen Öko-Verarbeitern wie der Molkerei Ammerland, dem Geflügelverarbeiter Biofino oder Futterhersteller wie GS-Agri oder auch das Bio-Pilzsubstratwerk Garther Heide, um nur einige zu nennen. Von vorneherein wird die gesamte Wertschöpfungskette angesprochen. Im Zentrum der Tagung standen die Verarbeiter in ihrer „Sandwich-Position“ zwischen Erzeuger und Handel. Der Einzelhandel war ebenfalls vertreten. Auf dieser Mitmach-Tagung wurden interessante Aspekte und praktische Lösungen erarbeitet, die ein großes Potenzial für mehr Ökolandbau in dieser Region haben.
- Laufzeit: 24.4.2023 – 31.12.2023
- Zuwendungsempfänger: Stefan Rother
- Ansprechpartner: Stefan Rother; rother(at)puregoodfood(dot)de
- Mehr Infos: Tagungsbericht auf www.bio2030.de
- Nachweise:Leitfaden zum Verwendungsnachweis
Während die Erzeugung von Lammfleisch ein wesentliches Element der Schafhaltung ist, fallen Kitze als Koppelprodukte der Ziegenmilchproduktion an. In beiden Branchen bestehen ähnliche Struktur- und Prozessschwierigkeiten. Ziel des Vorhabens ist der Aufbau einer WSK zur Vermarktung von Bio-Kitzen und -Lämmern mit Fokus auf die Pilotregionen Bayern / Baden-Württemberg. Im Rahmen des Projektes wird eine Koordinationsstelle geschaffen, durch die Angebot und Nachfrage für Kitz- und Lammfleisch zusammengebracht und gebündelt sowie Handelsbeziehungen auf Basis fairer und transparenter Absprachen aufgebaut werden. Für dieses Projekt haben sich Unternehmen und Verbände mittels Kooperationsvertrag zusammengeschlossen.
- Laufzeit: 15.11.2020 - 15.11.2023
- Zuwendungsempfänger: Vereinigung der Schaf- und Ziegenmilcherzeuger e. V.
- Ansprechpartner:
- Projektpräsentation:
Das Projektziel besteht darin, Wertschöpfungsketten für biologisch erzeugten Wein in Deutschland aufzubauen, wobei der Fokus auf den Aufbau von Wertschöpfungskettenpartnerschaften zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern gerichtet ist. Derzeit sind neben dem Antragssteller sechs weitere Kooperationspartner (Bio-Weingüter & Weinfachhändler) an der Erreichung dieses Zieles beteiligt. Eine Aufgabe der geförderten Koordinationsstelle besteht jedoch auch darin, dieses Netzwerk um weitere Partner zu erweitern, um insbesondere regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Neben der Koordinationsstelle wird auch die Durchführung von Initialveranstaltungen gefördert, wodurch die Vernetzung der Projektpartner und der Austausch verbessert werden soll.
- Laufzeit: 01.11.2020 bis zum 31.10.2023
- Zuwendungsempfänger: Fair and Green e. V.
- Ansprechpartner:
- Projektpräsentation: Präsentation Wertschöpfungskette Wein
Der Auf- und Ausbau der Wertschöpfungskette durch die Gewinnung geeigneter Erzeugerpartner und Absatzwege ist Kernziel des Projektes. Entlang dieser Wertschöpfungskette wird ein Qualitätsprogramm entwickelt, dass durch eine muttergebundene Kälberaufzucht, der extensiven Rindermast und der stressfreien Tötung direkt auf der Weide gekennzeichnet ist. Durch die Etablierung verlässlicher Wertschöpfungskettenpartnerschaften werden um Biowertschöpfungsketten für Kalb- und Rindfleisch und daraus hergestellten Bio-Convenience-Produkten aufgebaut.
- Mehr Info:www.weideschuss.bio
- Laufzeit: 01.10.2020 bis zum 30.09.2023
- Zuwendungsempfänger: Weideschuss.bio GmbH
- Ansprechpartnerin: Annika Jellen a.jellen(at)weideschuss(dot)bio
Ziel des Projektes ist es, den Marktzugang samenfester Gemüsesorten aus ökologischer Züchtung im Großraum München zu erhöhen. Einbezogen sind Partner der gesamten Wertschöpfungskette: Von der biologisch-dynamischen on farm – Züchtung über den Erwerbsanbau bis hin zum ökologischen Groß- und Einzelhandel. Im Zuge der eingerichteten Koordinationsstelle werden Vereinbarungen zu Anbau und Vermarktung samenfester Sorten organisiert und die Akteure entlang der WSK zum Themenkomplex Ökologische Pflanzenzüchtung und Sortenqualität informiert und geschult. Ziele des Projektes sind außerdem der Austausch mit ähnlich gearteten Netzwerken sowie die Integration weiterer Anbauer und Händler in der Region.
- Laufzeit: 01.01.2022 - 31.12.2024
- Zuwendungsempfänger: Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.V.
- Ansprechpartner: Urban Ewald urban.ewald(at)kulturpflanzenentwicklung-obergrashof(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation OekoSaat
Kommunikation von Regionalität bei Bio-Lebensmitteln in Hochschulmensen (KommReBio)
Im Forschungsprojekt KommReBio wurde evaluiert, wie der Einsatz von regionalen Bio-Lebensmitteln in Hochschulmensen vermittelt wird und welche Kommunikationsmaßnahmen besonders wirksam sind. Ferner wurde analysiert, wie die befragten Verpflegungsverantwortlichen Regionalität für sich definieren und inwiefern sie ein Prüfsystem zur Absicherung der Herkunft für sinnvoll erachten.
Untersuchungsgegenstand waren die Kommunikationsinstrumente von 19 der insgesamt 57 deutschen Studierendenwerke. Zur Ermittlung des Status quo wurden qualitative Interviews durchgeführt und visualisierte Kommunikationsmittel, die den Einsatz regionaler und Bio-Lebensmittel darstellten, betrachtet. Zur Bewertung der eingereichten Kommunikationsmittel (Aktionsplakate oder Hinweisschilder in der Mensa, Website, Social Media) unterstützten Expertinnen und Experten aus der Gemeinschaftsverpflegung und den Kommunikationswissenschaften die Evaluierung. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Hochschulmensen in unterschiedlichem Umfang über den Einsatz von regionalen und Bio-Lebensmitteln kommunizieren.
Aus den Befragungen ging hervor, dass die Kommunikation gezielt auf die individuellen Präferenzen der jeweiligen Mensagäste abgestimmt werden sollte. Unabhängig von Kommunikationsform und -inhalt sind Transparenz und Authentizität der Inhalte maßgeblich. Dies trifft insbesondere auf den Aspekt der Regionalität zu, der aufgrund einer fehlenden einheitlichen Definition die Studierendenwerke vor Herausforderungen in der Kommunikation stellt. Im Rahmen des Projekts wurde eine umfassende Recherche zu den in Deutschland verfügbaren Prüfsystemen für Regionalität durchgeführt.
- Laufzeit: 01.06.2023 bis 28.02.2025
- Ausführende Einrichtung: Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland
- Hier finden Sie den Schlussbericht
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
Konzept für die Analyse und Stärkung der Wertschöpfungsketten zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern mit Fokus auf Bio-Wein (KOBIWE)
Das Projektziel bestand darin, Wertschöpfungsketten für biologisch erzeugten Wein in Deutschland aufzubauen, wobei der Fokus auf den Aufbau von Wertschöpfungskettenpartnerschaften zwischen Bio-Weingütern und Weinfachhändlern gerichtet war. Neben dem Antragssteller waren sechs weitere Kooperationspartner (Bio-Weingüter & Weinfachhändler) an der Erreichung dieses Zieles beteiligt. Eine Aufgabe der geförderten Koordinationsstelle bestand auch darin, dieses Netzwerk um weitere Partner zu erweitern, um insbesondere regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Neben der Koordinationsstelle wurde auch die Durchführung von Initialveranstaltungen gefördert, wodurch die Vernetzung der Projektpartner und der Austausch verbessert werden sollte.
- Laufzeit: 01.11.2020 bis 31.10.2023
- Zuwendungsempfänger: Fair and Green e. V.
- Hier finden Sie die Präsentation zur Online-Veranstaltung
- Nachweise:Leitfaden zum Verwendungsnachweis
Mit dem Projekt werden beispielhafte Wertschöpfungsketten für Gemüsearten und -sorten aus ökologischer und biologisch-dynamischer Pflanzenzüchtung aufgezeigt, weiterentwickelt und neu aufgebaut.
Erfolgsfaktoren und Hemmnisse in Anbau, Handel und Verarbeitung von ökologischen Sorten werden herausgearbeitet und Vorschläge für die Gestaltung aussichtsreicher Wertschöpfungsketten mit ökologisch gezüchteten Gemüsesorten abgeleitet. Dabei soll ein Schwerpunkt auf folgenden Kulturen liegen: Möhre, Rote Bete, Sellerie, Chicorée, Zucchini, Chinakohl, gelbe Tomate, Porree, Kohlrabi und Kopfkohl.
Mit Hilfe von Fach- und Vernetzungsveranstaltungen werden die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammengebracht und ein lebendiger Austausch gefördert.
Die Koordinations- und Vernetzungsstelle ist beim Demeter e.V. angesiedelt. Die Vernetzung und Umsetzung der Projektziele werden durch die Kooperationspartner Kultursaat e.V., Bingenheimer Saatgut AG und EVG Landwege eG unterstützt. Diese bringen ihre Expertise in Züchtung, Saatgutvermehrung, Anbau und Handel von ökologischen Sorten in das Projekt ein.
- Laufzeit: 01.12.2022 bis 31.12.2025
- Zuwendungsempfänger: Demeter e.V.
- Ansprechpartner:ulrich.quendt(at)demeter(dot)de
- Mehr Infos: www.demeter.de/mehr-gemuese-aus-oekologischer-zuechtung
- Projektpräsentation:Präsentation ÖkoSoWe
Im Rahmen des Projekts sollen in der Projektregion Niederrhein Bio-Wertschöpfungsketten für Verbands-Bio-Ware auf- und weiter ausgebaut werden. Besonderer Fokus liegt dabei im Aufbau von Verarbeitungskapazitäten für Bio-Gemüse und -Obst, das einerseits regionstypisch konserviert - und andererseits, u.a. zur Verwendung in (Groß-) Küchen, vorverarbeitet werden soll.
Mit der resultierenden Sortimentserweiterung an regionalen Bio-Produkten sollen bestehende Direktvermarktungswege, wie Hofläden, Abo-Kisten und Marktstände, gestärkt - und neue Absatzmärkte, wie die AHV, erschlossen werden. Der dafür notwendige Ausbau von Logistikstrukturen sowie die Etablierung der Marke „Bio-Region-Niederrhein“, für Verbands-Bio-Produkte vom Niederrhein, sind ebenfalls Bestandteile des Projekts.
Eine projektgebundene Koordinationsstelle, Initialveranstaltungen und verschiedene Beratungs-/Weiterbildungsmaßnahmen, die im Rahmen des Projekts gefördert werden, unterstützen die Vernetzung von Akteuren, initiieren und koordinieren notwendige Schritte und stellen, bis zur Zielerreichung, das Fortwähren von Arbeitsprozessen sicher.
- Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.12.2025
- Zuwendungsempfänger: Verein zur Förderung der „Bio-Region-Niederrhein“
- Ansprechpartner: Mareike Jarosch, info(at)bio-region-niederrhein(dot)com
- Mehr Infos: www.bio-region-niederrhein.com
Mit dem Projekt wird in der Region Vorpommern eine regionale Wertschöpfungskette für Bio-Produkte mit Fokus auf Produkte der Grundversorgung aufgebaut. Ziel des Projektes ist es, Partnerschaften im Sinne von neuen Wertschöpfungsketten (WSK) in den Bereichen Bio-Fleisch aus Bruderkalbaufzucht und Bio-Getreide aufzubauen. Der Aufbau für eine WSK regionale Bio-Frischmilch wird zusätzlich angestrebt. Durch die Schaffung einer Koordinationsstelle sollen neue Partnerbetriebe aus den Bereichen Verarbeitung, Gastronomie und Handel gewonnen werden und verlässliche Partnerschaften auf Augenhöhe entstehen.
- Laufzeit: 01.09.2021 bis zum 31.08.2023
- Zuwendungsempfänger: Finc Foundation gGmbH
- Mehr Infos:nord-nord-ost.finc-bio.de
Ziel des Projektes ist es, durch die Erschließung von neuen Vermarktungsmöglichkeiten und Kooperationen Biowertschöpfungsketten für Gemüse aus dem Knoblauchsland merklich auszubauen. Hierzu sollen neue Akteure aufgenommen und ferner neue Partnerschaften aufgebaut werden. Um dies zu erreichen, wird eine Koordinationsstelle geschaffen, die Beratung zur Absatz-und Bezugssituation genutzt und Fortbildungen zum Abbau von Hemmnissen beschafft werden. Durch Initialveranstaltungen sollen potentielle Akteure für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.
- Laufzeit: 23.07.2020 bis zum 31.07.2023
- Zuwendungsempfänger: Franken Gemüse Knoblauchsland eG
- Ansprechpartner: Felix Schmidling schmidling(at)franken-gemuese(dot)de
- Mehr Infos:www.gemuesewert.de
- Projektpräsentation:Präsentation GemüseWert
- Nachweise:Leitfaden zum Verwendungsnachweis
Ziel des Projektes ist es, eine regionale Bio-Wertschöpfungskette für die Außer-Haus-Verpflegung in Bayern und eventuell darüber hinaus im süddeutschen Raum aufzubauen. Das Angebot regional erzeugter Bio-Lebensmittel für die Außer-Haus-Verpflegung wird im Rahmen des Projektes merklich erhöht und gleichzeitig die Nachfrage merklich angeregt. Die projektgebundene Koordinationsstelle fördert die Vernetzung aller Projektpartner und baut gemeinsam mit dem Antragsteller und dem Kooperationspartner Regenbogen Arbeit gGmbH ein bedarfsgerechtes, regionales Bio-Sortiment für die AHV auf.
- Laufzeit: 01.10.2021 - 30.09.2024
- Zuwendungsempfänger: EPOS Bio Partner Süd GmbH
- Ansprechpartnerin: Xaver Amlerxaver.amler(at)bio-partner(dot)de
- Projektpräsentation:Präsentation Mehr Bio in AHV
- Mehr Infos:www.bio-partner.de
Ziel des Projektes ist es, die Wertschöpfungskette für Bruderkälber aus der Bio-Milchviehhaltung merklich auszubauen und dadurch die kuhgebundene Kälberaufzucht deutlich auszuweiten. Durch die Aufnahme neuer Akteure auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfung und die Entwicklung langfristiger und verlässlicher Partnerschaften soll in der Projektregion ein stabiles Netzwerk aus Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Absatzbetrieben entstehen, das die erfolgreiche Vermarktung der Bruderkälber und damit kostendeckende Erzeugerpreise sicherstellt. Mithilfe der Förderung wird eine projektgebundene Koordinationsstelle geschaffen und verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen durchgeführt.
- Laufzeit: 01.05.2021 bis zum 30.04.2024
- Zuwendungsempfänger: Dorfkäserei Geifertshofen AG
- Ansprechpartnerin: Anja Frey Anja.frey(at)dorfkaeserei(dot)de
- Mehr Infos: www.Bruderkalb.bio, www.dorfkaeserei.de
- Projektpräsentation: Präsentation Bruderkalb BioBro