Bundesminister Alois Rainer würdigt Engagement der Rolle Mühle

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat die C.F. Rolle GmbH Mühle in Grünhainichen besucht. Der traditionsreiche Mühlenbetrieb ist einer von derzeit 64 Praxispartnern des bundesweiten "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerks", das Teil des vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiierten und finanzierten Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) ist.

Übergabe der "Bio verarbeiten – Netzwerk“ – Plakette durch Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer an Geschäftsführerin Anne Rolle-Baldauf (Foto: BMLEH)

Der Besuch markiert einen besonderen Meilenstein für das Netzwerk: Erstmals besuchte der Bundesminister einen Praxisbetrieb des “Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerks” und würdigte damit die wichtige Rolle der ökologischen Lebensmittelverarbeitung innerhalb nachhaltiger Wertschöpfungsketten.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen der persönliche Austausch mit den Verantwortlichen der C.F. Rolle GmbH Mühle, Einblicke in die Verarbeitung von Bio-Getreide sowie aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Branche. Gemeinsam mit Anne Rolle-Baldauf enthüllte Bundesminister Alois Rainer die offizielle Netzwerkplakette. Sie macht die Zugehörigkeit der C.F. Rolle GmbH Mühle zum “Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk” sichtbar und steht stellvertretend für das Engagement aller Netzwerkbetriebe, die sich bundesweit für eine starke, innovative und zukunftsfähige Bio-Verarbeitung einsetzen.

Im Gespräch wurde deutlich, dass insbesondere der direkte Austausch zwischen den Betrieben sowie der Wissenstransfer von der Praxis für die Praxis wesentliche Voraussetzungen für eine leistungsfähige Bio-Verarbeitung sind. Ebenso spielt die Sicherung der Unternehmensnachfolge eine entscheidende Rolle, um regionale Wertschöpfungsketten langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Genau hier setzt das “Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk” an. Ziel des Netzwerks ist es, die ökologische Lebensmittelverarbeitung sichtbar zu machen, den fachlichen Austausch zwischen den Betrieben zu fördern, Nachwuchskräfte für die Branche zu begeistern und regionale, resiliente Bio-Strukturen zu stärken. Die Praxisbetriebe repräsentieren die Vielfalt der Bio-Verarbeitung – von Bäckereien, Mühlen und Mostereien über Molkereien und Metzgereien bis hin zu Feinkost- und Getränkeherstellern.

„Der Besuch des Bundesministers ist ein wichtiges Signal für die gesamte Branche. Er macht deutlich, welche Bedeutung die Bio-Verarbeitung für nachhaltige Wertschöpfungsketten und eine zukunftsfähige Ernährung hat. Gleichzeitig ist er eine Anerkennung für das Engagement unserer Praxisbetriebe, die mit viel Fachwissen, Innovationskraft und Leidenschaft hochwertige Bio-Lebensmittel herstellen und ihr Wissen aktiv weitergeben“, sagt Giulia Vogel, Koordinatorin des “Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerks”.

Quelle: Pressemitteilung Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk”


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