Erstes Jahrestreffen des "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerks"

Wie kann die Bio-Verarbeitung in Deutschland sichtbarer, stärker und zukunftsfähiger werden? Unter dem Motto "Aus Haltung wird Marke – Bio clever vermarkten" trafen sich über 50 Teilnehmende zum ersten Jahrestreffen des "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk" in Fulda.

Eine Gruppe Menschen, die in die Kamera schaut. Die vorderen Menschen halten einen Banner hoch auf dem "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk" steht. Klick führt zu Großansicht.

Das "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk". Foto: Samuel Kümmel – Lichtsignale

Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet – von Verarbeiterinnen und Verarbeiter über Mentorinnen und Mentoren bis hin zu Delegierten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) und des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) – kamen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Bio-Verarbeitung zu setzen.

Das "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk" bringt kleine und große Unternehmen aus dem Bio-Lebensmittelhandwerk und der Bio-Herstellung zusammen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Betrieben zu fördern, Nachwuchskräfte für die Bio-Verarbeitung zu begeistern und Wissen rund um nachhaltige Verarbeitung, Handwerksqualität und ökologische Rohstoffe weiterzugeben. Das Netzwerk ist initiiert und finanziert durch das BMLEH im Rahmen des BÖL.

Nach einem herzlichen Willkommen durch Giulia Vogel, Koordinatorin des Netzwerks, eröffneten Claudia Striffler, Referatsleiterin im BMLEH, sowie Lena Klabunn, Referentin im BÖL, die Veranstaltung mit Grußworten. In einer Videobotschaft richtete auch Bundesminister Alois Rainer seine Grüße an das Netzwerk und würdigte die Bio-Verarbeitung als zentrale Brücke zwischen Landwirtschaft und Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Im weiteren Verlauf standen das Kennenlernen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Bei einem interaktiven "Speed-Dating" – von den Gürkchen-Giganten bis zu den Hummus-Helden – kamen die Teilnehmenden schnell miteinander ins Gespräch. Anschließend folgten zwei inspirierende Impulsvorträge, denn Marketing und Markenführung gehören zu den aktuell drängendsten Themen im Bio-Handwerk und in der Verarbeitung:

  • Julian Stock vom Good Food Collective zeigte in seinem Vortrag "Strategy first – Starke Marken brauchen ein gutes Fundament", warum Markenführung immer bei der eigenen Identität beginnt.
  • Samuel Kümmel von Lichtsignale sprach über "Mut zur Markenkommunikation" und ermutigte die Teilnehmenden, Bio nicht nur zu produzieren, sondern auch mutig und sichtbar zu kommunizieren.

Am Nachmittag wurden die Impulse im "WiesenCafé" vertieft – einem offenen Austauschformat mit thematischen Stationen zu Markenstrategie, Kommunikation, Best-Practice-Beispielen und der Weiterentwicklung des Netzwerks. Hier konnten die Teilnehmenden Erfahrungen teilen, voneinander lernen und konkrete Ideen für Kooperationen und künftige Veranstaltungen entwickeln.

"Die Bio-Verarbeitung in Deutschland ist unglaublich vielfältig – vom handwerklichen Betrieb mit viel Herzblut bis zum innovativen Unternehmen mit regionaler Strahlkraft", sagt Giulia Vogel. "Wir wollen diese Vielfalt sichtbar machen, voneinander lernen und gemeinsam zeigen, was Bio-Verarbeitung leisten kann – für die Branche, für die Regionen und für eine nachhaltige Ernährung."

Das Jahrestreffen machte deutlich: Bio-Verarbeitung ist mehr als Produktion – sie ist Haltung, Innovation und Gemeinschaft. Das Netzwerk will diese Energie weitertragen – auf die nächste Biofach, in neue Workshops und Webinare und in die tägliche Arbeit seiner Mitglieder.

Über das "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk"

Das "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk" bringt kleine bis große Unternehmen aus dem Bio-Lebensmittelhandwerk und der Bio-Herstellung zusammen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Betrieben zu fördern, Nachwuchskräfte für die Bio-Verarbeitung zu begeistern und Wissen rund um nachhaltige Verarbeitung, Handwerksqualität und ökologische Rohstoffe weiterzugeben. 

Weitere Informationen über das "Bio verarbeiten – Praxis – Netzwerk" finden Sie hier.

Weitere Informationen zu "Bio verarbeiten" und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL): www.bundesprogramm.de

"Bio verarbeiten" ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) – initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH).

Quelle: Pressemitteilung "Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk"


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