Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württembergs untersuchten 2024 rund 810 ökologische Produkte, wobei das Untersuchungsspektrum von Pflanzenschutzmittelrückständen über gentechnisch veränderte Organismen und Mikrobiologie bis hin zur Prüfung auf Authentizität reichte. Die Untersuchungen zeigten, dass Öko-Frischobst und -gemüse weiterhin nur gering mit Rückständen an chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln belastet sind und die gesetzlichen Grenzwerte in aller Regel eingehalten werden.
Die Prüfung der Echtheit von Bio-Eiern und Bio-Milch(produkten) ergab keine Auffälligkeiten. Bei den Untersuchungen auf gentechnische Veränderungen war lediglich in einem von 18 untersuchten Bio-Mais-Erzeugnissen eine Verunreinigung mit gentechnisch verändertem Soja im Spurenbereich von unter 0,1 Prozent enthalten, während alle Bio-Soja-Erzeugnisse und Bio-Honige negativ getestet wurden. Auch bei weiteren Schwerpunkten wie der Untersuchung auf Tierarzneimittelrückstände in Eiern oder der Prüfung auf Zusatzstoffe wurden kaum Abweichungen festgestellt. Lediglich zwei Bio-Wurstwaren waren aufgrund fehlender Nitratdeklaration zu beanstanden.
Die vorliegenden Ergebnisse des Ökomonitorings des Landes bestätigen wiederum die hohe Qualität der Bio-Lebensmittel.
Für den Ausbau des ökologischen Landbaus ist die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Produkten und das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in Bio-Produkte ein wichtiger Baustein. Dieses Vertrauen in Bio-Produkte können wir auch in diesem Jahr voll bestätigen, freut sich der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Peter Hauk.
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Quelle: Pressemitteilung Landesregierung von Baden-Württemberg


