Die Aktionswoche wird von zahlreichen Umwelt- und Gartenbauverbänden, Erdenherstellern sowie dem Handel unterstützt. Während der Aktionswoche bieten Gärtnereien, Baumärkte und Handelsunternehmen bundesweit Informations- und Mitmachaktionen an. Auch Umweltorganisationen beteiligen sich mit Kampagnen und Veranstaltungen.
Torf durch alternative Erden und Substrate zu ersetzen, ist ein einfacher persönlicher Beitrag zum Klimaschutz. Jeder eingesparte Kubikmeter Torf hilft, die natürliche Funktion der Moore zu erhalten und damit CO₂-Emissionen zu vermeiden. Der Wechsel zu torffreier Erde ist einfach. Torffreie Erde ist heute in vielen Varianten erhältlich und einfach in der Anwendung. Mit der richtigen Erdenauswahl und passenden Pflegemaßnahmen also unterscheidet sich torffreies Gärtnern kaum von der torfhaltigen Variante.
Unsere Moore sind gigantische Kohlenstoffspeicher – sie binden mehr Kohlenstoffals alle Wälder auf der Welt zusammen. Wird Torf abgebaut, entweicht CO₂ in die Luft. Torf bleibt daher am besten dort, wo er hingehört und uns allen nützt, nämlich im Moor. Moore erhalten, das heißt Klima schützen. Torffreies Gärtnern ist einfach und es wirkt – jeder Blumentopf zählt. Ich lade alle ein, bei der Aktionswoche mitzumachen und selbst zum Klimaschützer zu werden.“
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir
Alle Informationen zum torffreien Gärtnern finden Sie online unter www.torffrei.info, darunter eine Produktdatenbank torffreier Erden, Anleitungen zum erfolgreichen Gärtnern ohne Torf und eine Übersicht über Aktionen in den Regionen.
Quelle: Pressemittteilung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)



