LeguNet-Podcast: Weiße Lupine für die menschliche Ernährung

Wie gelingt der Anbau weißer Lupinen im Ökolandbau und welche Rolle spielen stabile Wertschöpfungsketten dabei? Mehr dazu gibt es in der aktuellen Podcastfolge des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) mit dem Demolandwirt im LeguNet Markus Seeber aus der Nordpfalz zu hören.

Mann sitzt in einem Lupinenfeld. Er lacht. Klick führt zu Großansicht.

Weiße Lupinen sind ein fester Bestandteil der Fruchtfolge von Landwirt Markus Seeber. Foto: Julia Ochs

Markus und Melanie Seeber bewirtschaften in Rheinland-Pfalz zwischen Kaiserslautern und Mainz rund 100 Hektar Ackerfläche nach Bioland-Richtlinien. Neben Getreide setzt der Betrieb auf Körnerleguminosen, Direktvermarktung und Tierhaltung. Im Mittelpunkt der Folge steht die weiße Lupine, die durch die Anfrage eines festen Abnehmers ihren Platz in der Fruchtfolge gefunden hat und heute ein wichtiger Bestandteil des Betriebes ist.

Anbau und Vermarktung

Im Gespräch erklärt Markus Seeber, warum die weiße Lupine trotz schwererer Böden und höherer pH-Werte gut zu ihrem Standort passt und weshalb sie die Kultur als Alternative zum Erbsenanbau etabliert haben. Außerdem berichtet er, wie er durch angepasste Strategien wie Sortenwahl, Fruchtfolge und Bestandsführung die Lupine robust und gesund hält. So reagiert er aktiv auf Herausforderungen wie Trockenheit, Ertragsschwankungen, Anthraknose und Alkaloidgehalte.

Zudem spricht Seeber über die Vermarktung. Er berichtet, wie eng der Betrieb mit dem langjährigen Abnehmenden zusammenarbeitet und welche Anforderungen an Reinigung, Aufbereitung und Qualitätssicherung gestellt werden. Das macht deutlich, wie wichtig verlässliche Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette für den erfolgreichen Anbau heimischer Eiweißpflanzen sind.

Hier geht's zur Podcast-Folge

Quelle: Pressemitteilung Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

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