Hof Medewege

Hof Medewege: Mehr als ein Biohof

Vor den Toren Schwerins präsentiert sich der Hof Medewege: ein Demeter-Hof mit viel mehr als nur Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, ob im Café oder im Stall – ökologischer Landbau zum Anfassen.

Das Gemeinschaftsprojekt ist ein Ort, an dem Ideen in die Tat umgesetzt werden. Hier treffen Talente und kluge Köpfe aus den unterschiedlichsten Branchen aufeinander. Diese Vielfalt ist bereichernd – und eine Herausforderung. Dank offenem Austausch und gemeinsamer Ideale geht das Konzept auf. Die wirtschaftlich unabhängigen Betriebe arbeiten kollegial zusammen: man kooperiert und beliefert einander.


Der Hof

Hof Medewege
Hauptstraße 12
19055 Schwerin
Mecklenburg-Vorpommern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 0385-67 6716 22

E-Mail: ohg@hof-medewege.de
Internet: www.hof-medewege.de

Hofcafé & Bistro geöffnet:
Nov bis Feb, Mi – So 12 bis 18 Uhr
Mär bis Okt, Di – So 12 bis 18 Uhr

Zahlen – Daten – Fakten

Arbeitsplätze

200 Arbeitsplätze bietet der Hof

Bewohner*innen

75 Menschen wohnen auf dem Hof

Gäste

400 Gäste besuchen den Hof täglich


Der Hof als Dorf

Hof Medewege ist eine eigene kleine Welt. Die Gäste spüren schnell das besondere Flair – die Vision der Medeweger vom achtsamen Umgang mit unseren begrenzten, na - türlichen Ressourcen. Auch die Vielfalt trägt dazu bei: Landwirtschaft, Imkerei, Gemüse- und Obstbau liefern mit ihrer landwirtschaftlichen Urproduktion die Grundlage für die verarbeitenden Betriebe wie Bäckerei, Molkerei und Hofküche.

Die Vermarktung eigener und ergänzender BioProdukte erfolgt über die Hofkiste, den Hofladen, die SoLaWi und die Belieferung von Naturkostläden. Ergänzt wird das Gesamtkonzept durch eine Reitschule, Ferienwohnungen, einen Waldorfkindergarten und eine Kunstscheune.

Hofladen geöffnet: Mo – Fr 8.30 bis 18.30 Uhr Sa 8.30 bis 14 Uhr

Überregional geschätzt

Die gute Stimmung auf dem Hof steckt an; und man schmeckt sie sogar. Alle Produkte entstehen in liebevoller Handarbeit: ob Frischkäse, Sommersalat oder Törtchen, die Medeweger Produkte und Dienstleistungen sind auch überregional gefragt. So haben es die Backwaren der Mühlenbäckerei zum Beispiel schon bis in die Gastro-Szene von Hamburg und Berlin geschafft. Außerdem ist der Hof ein beliebtes Feriendomizil für Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Republik und den Nachbarländern. Ein Geheimnis des Erfolgs: Synergien und den Markt sinnvoll nutzen. Die Mühlenbäckerei bevorzugt Getreide, Obst und Gemüse aus hofeigenem Anbau – das ist frisch, regional, saisonal und die Wertschöpfung bleibt in der Gemeinschaft. Ein Beispiel: Bäckermeister Christian Fries und Landwirt Stefan Weiß vereinbaren schon vor der Saison, was für den Betrieb angebaut wird. So hat der Landwirt Planungssicherheit und der Bäcker die Gewissheit, dass er das beste Getreide aus eigenem Anbau bekommt. So wird den Kundinnen und Kunden ein abwechslungsreiches Angebot in bester DemeterQualität garantiert.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Hofgemeinschaft
  • Betriebsfläche: 297 ha gesamt, davon 202,5 ha Getreide, 10 ha Gemüseacker, 76 ha Dauergrünland und 8,5 ha Obstbau
  • Fruchtfolge: 1. Kleegras-Mistkompost, 2. KleegrasMistkompost, 3. Weizen-Kleegras, 4. Wintergerste-Gründüngung, 5a Hafer/Lupine/ Leindotter, 5b Kartoffeln und Zwiebeln, 6. Roggen-Unterssat Kleegras
  • Tierhaltung: 50 Milchkühe, 50 Mastschweine, 974 Legehennen, Pferde, Schafe, Gänse, Kaninchen
  • Fütterung: Milchkühe: im Sommer: Weidegang und Zufütterung im Stall, im Winter: Silage/Wiesen- und Kleegrasheu, ergänzt durch Kartoffeln und Wurzelgemüse
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.


Hofreportage: Eine Gemeinschaft – mehrere Standbeine

Dass ein Bauernhof längst nicht mehr nur Landwirtschaft oder Viehzucht ausübt, beweist der Hof in Schwerin. Der insgesamt 350 Hektar große Betrieb steht gleich auf mehreren Standbeinen, die eng miteinander verknüpft sind. Ob Gärtnerei, Bäckerei oder Imkerei: Die einzelnen Bereiche beliefern und unterstützen sich gegenseitig, doch wirtschaften unabhängig voneinander.
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