Lebensmittelabfälle reduzieren mit dem digitalen Küchentagebuch

Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist oft nicht bewusst, wie viele noch verzehrfähige Lebensmittel sie – aus unterschiedlichen Gründen – wegwerfen. Nutzerinnen und Nutzer der kostenlosen Zu gut für die Tonne!-App können das nun einfach herausfinden: Die neueste Version der App enthält ein Küchentagebuch. Darin können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Lebensmittelabfälle eintragen und selbst Reduzierungsziele festlegen.

Logo des Bundesminiterium für Ernährung und Landwirtschaft. Klick führt zu Großansicht.

Foto: BMEL

Rund 58 Prozent der Lebensmittelabfälle in Deutschland entstehen in privaten Haushalten. Das sind etwa 76 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Das Messen und Dokumentieren von Lebensmittelabfällen hilft App-Nutzerinnen und -Nutzern, sich einen Überblick über die Menge und Ursachen ihrer Lebensmittelabfälle zu verschaffen. Damit soll ein stärkeres Bewusstsein für das Problem der Lebensmittelverschwendung geschaffen werden. Denn Essen gehört auf den Teller, nicht in die Tonne. Lebensmittelabfälle zu reduzieren spart nicht nur Geld, sondern schont auch Umwelt und Klima. Die deutliche Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ist eines der zentralen Ziele der Ernährungsstrategie der Bundesregierung.

Die App-Erweiterung ist anwenderfreundlich gestaltet: In einer Einführung bekommen Nutzerinnen und Nutzer wichtige Funktionen und Features des Küchentagebuchs erklärt. Anhand automatisch generierter Grafiken können sie die Entwicklung der privaten Abfallmenge verfolgen und dank individueller Tipps ihre Lebensmittelabfälle reduzieren. Die Zu gut für die Tonne!-App mit dem neuen Küchentagebuch ist kostenlos und kann über die App-Stores als App installiert oder auch als Browser-Version genutzt werden. Besucherinnen und Besucher der Grünen Woche in Berlin können die App am Zu gut für die Tonne!-Stand in Halle 23a kennenlernen.

Weitere Informationen sowie Verlinkungen direkt in die App-Stores und zur Browser-Version der App gibt es online auf der Zu gut für die Tonne!-Webseite.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)


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