Im Gespräch berichtet Dr. Brigitte Köhler vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, wie die Initiative seit 2013 mit Beratung, Bildung, Fachinformationen und Demonstrationsprojekten Landwirtinnen und Landwirte beim Anbau von Ackerbohnen, Erbsen, Soja und weiteren Leguminosen unterstützt.
Ziel ist es, die Importabhängigkeit bei Eiweißfuttermitteln zu senken, ökologische Vorteile wie Bodenschutz und Artenvielfalt zu stärken und die Gentechnikfreiheit zu sichern.
Köhler erläutert zudem die aktuellen Herausforderungen, etwa schwankende Erträge und begrenzte Absatzmärkte, und zeigt auf, wie Netzwerke und praxisorientierte Maßnahmen helfen, Lösungen zu entwickeln.
Klimawandel, Trockenheit, Resistenzproblematik: Wir wollen den Landwirtinnen und Landwirten zeigen, welchen wichtigen Beitrag die Leguminosen zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen leisten können", betont Köhler.
Landesinitiativen wie die Hessische Eiweißinitiative und das LeguNet wirken eng zusammen: Sie vernetzen Beratung, Forschung sowie Praxis, stärken den Wissenstransfer und bringen die nachhaltige Entwicklung des Eiweißpflanzenanbaus auf regionaler und bundesweiter Ebene entscheidend voran.
Quelle: Pressemitteilung Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)



