Öko-Feldtage in Sachsen ganz im Zeichen des Wassers

Die Öko-Feldtage 2025 auf dem Wassergut Canitz nahe Leipzig stehen im Zeichen von nachhaltigem Wassermanagement in der Landwirtschaft. Am 18. und 19. Juni können Besucherinnen und Besucher sich zudem über die neusten Entwicklungen im ökologischen Pflanzenbau, der Tierhaltung und bei der Umstellung auf eine biologische Produktion informieren. Es geht um innovative Technik, um neue Sorten und Wissen aus der Praxis für die gesamte Landwirtschaft.

Im Vordergrund ist das Ortsschild von Wasewitz zu sehen sowie ein Schild mit der Aufschrift "Wasserdorf". Im Hintergrund Traktoren, die auf einem Acker Feldarbeiten verrichten. Klick führt zu Großansicht.

Wasser ist das große Schwerpunktthema der Öko-Feldtage 2025 und mit über 40 Programmpunkten vertreten. Foto: Leipziger Gruppe

"Gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern machen wir erstmals in Sachsen das Wassergut Canitz zum zentralen Treffpunkt für den Ökolandbau. Forschende und Praktikerinnen sowie Praktiker diskutieren mit der Politik und Verbänden in spannenden Foren, was die ökologische Landwirtschaft jetzt braucht, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln", sagt Carsten Veller, Leiter Kommunikation und Netzwerk bei der FiBL Projekte GmbH.

"Mit über 360 Ausstellenden haben wir in diesem Jahr einen Rekord erreicht. Zudem bieten wir noch mehr digitale Technik und einen neu konzipierten Ausstellungsbereich zur Tierhaltung. Die Öko-Feldtage haben sich außerdem zu einem bedeutenden agrarpolitischen Forum entwickelt, bei dem Politikerinnen und Politiker in den Dialog mit Wirtschaft und Praxis treten. In vielen Veranstaltungen geht es um die junge Generation. Beim Job-Speed-Dating können Unternehmen und junge Talente zusammenfinden, im Meeting 'Green Youth Together' tauschen sich junge Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Verbände und Organisationen zur Zukunft des Ökolandbaus aus."

Wasser sparen, Grundwasser schützen

Das diesjährige Schwerpunktthema "Wasser" spiegelt sich in über 40 Programmpunkten wider, darunter Agroforstsysteme, verschiedene Bewässerungsmethoden, Führungen zur Waldweide sowie zum Wasserwerk Canitz. "Schonende Bodenbearbeitung, angepasste Fruchtfolgen und Sorten sowie extensive Tierhaltung: Auf den Öko-Feldtagen zeigen wir unsere am Wasserschutz orientierte Wirtschaftsweise und viele Ausstellende ihre Technik und Beratungsleistungen", sagt Dr. Bernhard Wagner, Geschäftsführer des Wasserguts Canitz, einem Tochterunternehmen der Leipziger Wasserwerke, das seit über 30 Jahren wasserschonend und wirtschaftlich erfolgreich arbeitet.

Vor den Öko-Feldtagen finden zwei weitere Veranstaltungen statt. Vom 16. bis 18. Juni lädt das Organic Future Camp 2025 (OFC), initiiert und finanziert vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), junge Menschen zwischen 16 und 32 Jahren ein, aktiv die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft von morgen mitzugestalten. Auf den Öko-Feldtagen 2025 werden die Ergebnisse am 18. Juni an das BMLEH sowie die Branche übergeben. 

Wie gelingt nachhaltiger Wasserschutz in der Landwirtschaft? Der 'Wasserkongress kompakt', veranstaltet vom FiBL Deutschland und dem sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) bringt im Vorfeld der Öko-Feldtage, am 17. Juni 2025 Landwirtschaft, Politik, Wasserwirtschaft und Forschung zusammen.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) auf den Öko-Feldtagen finden sie auf www.oekolandbau.de

Quelle: Pressemitteilung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL)


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